Schon der Titel von "Once upon a time in Mexico" - "Es war einmal in Mexiko", den der deutsche Verleih zu "Irgendwann in Mexiko" verunstaltet hat -, leitet die Hintergrundstimmung von Robert Rodiguez' Outlawfilm ein. Hier wird ein Märchen erzählt, eine Legende. Es ist die Legende von El Mariachi, einem mexikanischen Revolverhelden und Outlaw (Antonio Banderas), der längst zum Mythos geworden ist.
Mit "Irgendwann in Mexiko" kehrt Rodriguez nach seinen Ausflügen zum Kinderfilm ("Spy Kids") wieder zu seinen kinematographischen Ursprüngen zurück. "Irgendwann in Mexiko" ist der Nachfolger zu "Desperados", dem weitergeführten Remake seines Low-Budget-Films "El Mariachi". Mit "Desperados" gelang Rodriguez der Durchbruch zu einem der Kultregisseure des modernen Gangsterfilms neben Quentin Tarantino.
Schon in "Desperados" arbeitete Rodriguez mit den Motiven der Legende und des Mythos'. Sein Gangsterpärchen, in beiden Teilen gespielt von Banderas und Salma Hayek, ist überzeichnet, artifiziell und nicht von dieser Welt. In der filmischen Eleganz und Musikalität der Schusswechsel hat Rodriguez schon vor dem großen "Matrix"-Hype Maßstäbe gesetzt.
Genauso mythologisch wie sein Held ist in Rodriguez' Gangsterfilmen auch der Ort Mexiko. In "Irgendwann in Mexiko" wird das Nachbarland der USA selbst zum legendären Ort, unwirklich gezeichnet durch die gelbgefilterten Bilder, die staubigen Straßen und die weißen Häuser. Schon in der ersten Hälfte von "From Dusk till Dawn" war Mexiko der Ort der Rettung, den die beiden Gangster zu erreichen suchten. Dann entpuppte er sich als Twilight Zone zwischen Legende und Horror, Mythos und Kult. Rodriguez hat es verstanden diesen Mythos in "Irgendwann in Mexiko" weiterzuspinnen. Banderas' El Mariachi wandert hier schweigend durch das Geschehen, getrieben von Erinnerungen an den gewaltsamen Tod seiner Frau und nur fähig, sich und seine Gefühle entweder mit der Gitarre oder mit dem Schießeisen auszudrücken.
Die Story ist dabei eher nebensächlich. Zugrunde liegt ihr das gängige Stereotyp von Mexiko als einem von korrupten Politikern, machtbesessenen Militärs, US-Geheimdienstmitarbeitern und Drogenbossen heruntergewirtschafteten Land. Es geht in "Irgendwann in Mexiko" um Rache (für den Verlust der Frau), die zur Rettung (der Heimat Mexiko) wird. Ein pathetischer Rahmen, den Rodriguez vor allem durch die Dramaturgie, die Musikalität und die ausgedehnten Kampfszenen ins Parodistische zieht.
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei weniger der weltfremde Outlaw El Mariachi, als vielmehr der doppelgesichtige Geheimagent Sands (Johnny Depp), der mit und für uns in diese fremde Szenerie kommt, um sie zu dirigieren und daran scheitert. Es ist erneut eine von Depps tragikomischen Antiheldenrollen, eine Wiederkehr des Piraten aus "Fluch der Karibik", der die Zuschauer einnimmt und die Handlung beherrscht. Depp ist eigentlich die einzige neue Figur in Rodriguez' Sequel. Aber Depp ist als Schauspieler längst ein Handlungsträger geworden, der sich in ein Ensemble einfügt, um dann immer wieder daraus hervorzutreten, ohne durch Dominanz die Story zu zerstören. Das komische Potential einer in anderem Kontext negativen oder tragischen Figur ist dabei Depps Stärke.
Express Online-Leser/innen: gideonam 17.3.2005 um 11:46 Uhr: |
|
fhköldt
äklödgÄ'klö#zd tklöf# ökld#öhkl#sz äli zr#spljs pzjklä gpzkldgä#ökäödgjklädjkädöjkdäöjk#ägöjkägöjkldägöjkdäghägädgjkähgjhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh |
am 10.12.2003 um 16:03 Uhr: |
|
ich muss johnny depp kennenlernen.dieser schauspieler ist talentiert, intelligent und einmalig. An alle Fernsehsender, Radiostationen und sonstiges:"ICH MUSS IHN KENNEN LERNEN!" BITTE 01725158627 malu
|
Dietmar Kesten [ Dke3557782@aol.com ] am 1.12.2003 um 16:10 Uhr: |
|
IRGENDWANN IN MEXIKO POSTMODERNES KINO AUF DEM VORMARSCH von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 27. SEPTEMBER 2003. Die Postmoderne hat viele Gesichter. Es ist auch nicht unbedingt angesagt, sie hier zu definieren. Was das Kino anbelangt, so ist sie einfach der Sprung in die mediale Kulturindustrie. Seitdem die Welt durch Filter des Kinos geleitet wird, und die Welterfahrungen als Fortsetzung des gerade verlassenen Kinos wahrgenommen werden, ist es zur Richtschnur der Produktion und des Warenmenschen geworden. Die Umorientierung des Kinos liegt in seiner sehr schnellen Reproduktion und hohen Verfügbarkeit. Dies begründete mit die Massenkultur. Auf diese Weise konnten ganz neue und andere Filmrealitäten entstehen, die technisch gesehen zwar auf die Räumlichkeit des Kinos beschränkt waren, aber in den Köpfen der Zuschauer über diese Grenzen hinweggetragen wurden. Es war immer die Frage dieses Kinos, des postmodernen Kinos, ob es dazu in der Lage war, seine fiktiven Erlebnisse ins reale Leben einfließen zu lassen. Kino und Fernsehen, zu denen man zu jeder Zeit ein nahezu intimes Verhältnis entwickelte, da sie leicht zu händeln waren, überboten sich gegenseitig mit ihren tradierten Formen der Wahrnehmung. Realität und Fiktion begannen zu verschwimmen. Eine Kolonialisierung des Alltags setzte durch diese medial vermittelte ‚Realität’ ein, sozusagen einer ‚Hyperrealität’. Der Einzelne verschwand in einer Masse von vorgefertigten Idealen und Klischees, unter deren Angebot man sich wohl oder übel einzuordnen hatte. Es gibt vielleicht 100 Filme die diesen Zeitabschnitt mit geprägt haben. Zu ihnen gehören mit Sicherheit: „Außer Atem“ (Regie: Jean-Luc GODARD, 1960), “Apocalypse Now” (Regie: Francis Ford COPPOLA, 1979), “Blade Runner” (Regie: Ridley SCOTT, 1982), “Blair Witch Projekt” (Regie: Daniel MYRICK/Eduardo SANCHEZ, 1999), „Blues Brothers” (Regie: John LANDIS, 1980), „Bonnie und Clyde“ (R. Warren BATTY, 1967), „Casablanca“ (R. Michael CURTIZ, 1943), “Citizen Kane“ (Regie: Orson WELLES, 1941), „Clockwork Orange“ (Regie: Stanley KUBRICK, 1970/71), „Der dritte Mann“ (Regie: Carol REED, 1949), „Die Reifeprüfung“ (Regie: Mike NICHOLS, 1967), „Die Spur des Malteserfalken“ (Regie: John HUSTON, 1941), „Easy Rider“ (Regie: Dennis HOPPER, 1959), „Einer flog übers Kuckucksnest“ (Regie: Milos FORMAN, 1975), „E.T. - Der Außerirdische“ (Regie: Steven SPIELBERG, 1982), „Fargo“ (Regie: Joel COEN, 1996), „Für eine Handvoll Dollar“ (Regie: Sergio LEONE, 1964), „Goldfinger“ (Regie: Guy HAMILTON, 1964), „Jäger des verlorenen Schatzes“ (Regie: Steven SPIELBERG, 1981), „Krieg der Sterne“ (Regie: Georg LUCAS, 1977), „Leben des Brian“ (Regie: Terry JONES, 1980), „Lohn der Angst“ (Regie: Henri-George CLOUZOT, 1953), „Psycho“ (Regie: Alfred HITCHCOCK, 1960), „Pulp Fiction“ (Regie: Quentin TARANTINO, 1994), “Rosemaries Baby” (Regie: Roman POLANSKI, 1967), „Shining“ (Regie: Stanley KUBRICK, 1980), “Spiel mir das Lied vom Tod” (Regie: Sergio LEONE, 1968), “Taxi Driver” (Regie: Martin SCORESE, 1976), “The Matrix” (Regie: Larry and Andy WACHOWSKI, 1999), “The Rocky Horror Picture Show” (Regie: Jim SHARMAN, 1973), „Vertigo“ (Regie: Alfred HITCHCOCK, 1958), „Vom Winde verweht“ (Regie: Victor FLEMING, 1953), „Zwölf Uhr Mittags“ (Regie Fred ZINNEMANN, 1952), „2001: Odyssee im Weltraum“ (Regie: Stanley KUBRICK, 1968). Sie alle gleichen sich neben der Diffusion von Realität und Fiktion auch in der emotionalen Darstellung. Der Betrachter sieht nur noch die Oberfläche, die grelle Konsumoptik. Alles, was darunter liegt, bleibt seiner Phantasie überlassen, wodurch eine potentiell eindeutige Botschaft einer Reihe von vielschichtigen Betrachtungsweisen Platz macht. Letztlich gehört der postmoderne Film (oder auch Kultfilm) zu einer Kultur der Imitate, in der es keine Originale mehr zu geben scheint. Dadurch sind auch kaum noch echte Parodien möglich, die einst noch Charlie CHAPLIN im „Großen Diktator“ (1940) verkörperte. Erstaunlicherweise sind es genau die Filme, die zur massenkulturellen Erlebniswelt wurden, die zwar einerseits nie den gängigen Erfolgsrezepten Hollywoods folgten, jedoch andererseits von der ‚Fangemeinde’ gerade deswegen akzeptiert wurden. Zu ihnen gehört z. B. auch der Replikantenfilm „Blade Runner“, der auch die Karriere von Harrison FORD begründete und in seiner ersten Einspielzeit kaum beachtet wurde. Kultfilme benötigen eben auch ihre Zeit. Im postmodernen Kino wird die Handlung zur Nebensache. Sie ist nicht mehr der alleinige Träger der Botschaft. Es folgt der Inszenierung, den Bildern, der Kulisse, und nicht zuletzt den Figuren, die überall gegenwärtig sind, alle Elemente des Films weiterverarbeiten und mit neuen kombinieren. Zwar scheint man auch hier schon alles irgendwo gesehen zu haben. Doch der postmoderne Film beantwortet diese Frage mit: „Ja, aber nicht so!“ Und das macht wiederum diese Einzigartigkeit aus, ohne die das Kino tot wäre. Im Laufe dieser oben beschriebenen Entwicklung ist die Filmgeschichte immer komplizierter geworden, das Publikum wählerischer, das Drehbuch und die Regie gegenüber Kritik und Kritiker anfälliger, und die Botschaften vielschichtiger geworden. Es gibt kaum noch einen Film, der nicht so lange ausprobiert, bis er schließlich eine (bewährte) Palette geformt hat, dass scheinbar selbst ausgestorbenen Filmstilen neues Leben eingehaucht wird. Auch das scheint in sich wiederum postmodern zu sein, wenn etwa an TARANTINO gedacht wird, der sich simpler Revivals bedient. Und trotzdem entsteht etwas Neues und Aufregendes. Der postmoderne (Kult-) Film als Original? Das, was sich bewährt hat, ist geblieben, doch die ständig neuen Ausdrucksformen beeindrucken diese cineastische Evolution. Nun hat auch der Kultfilmer Robert RODRIGUEZ einen vielleicht weiteren Meilenstein vorgelegt, einen Film, der von der Vergangenheit eingeholt und sich in der Gegenwart gegen undurchsichtige Mächte zur Wehr setzen muss. El Mariachi (Antonio BANDERAS) muss ein Komplott gegen den Präsidenten verhindern und das Jagdhorn ertönt. „Irgendwann in Mexiko“ ist ein lustvolles Erzählkino im Stile von „Pulp Fiction“, voller Klischees, Posen, Gewalt, rhythmisch-eleganter Inszenierung, effekthascherischen Zitatensammlungen, gewürzt mit Ironie und viel Sarkasmus. Es gibt nun gute Gründe zu behaupten, dass all diese Geschichten, die nun auch in „Irgendwann in Mexiko“ erzählt werden, der postmodernen Serie folgen. Unbestreitbar ist, dass RODRIGUEZ diesen Konventionen folgt. Bereits mit „Bedhead“ (1991) begründete er seinen Kultstatus. Und mit den Hits „El Mariachi“ (1992), „Desperado“ (1995) und “From Dusk Till Down” (1996) trieb er seine Methoden auf die Spitze und übersprang die Kritiker, die ihm leeren Formalismus vorwarfen. RODRIGUEZ ist längst in den Kanon der Kultfilmer der 90er Jahre aufgenommen worden. Er zeigt mit seinem neuen Film, dass er wahrlich kein Außenseiter ist. Sein kraftvolles Spiel mit Kinomythen ist auch hier sehenswert. Er kehrt zu seinen Ursprüngen zurück, und es begegnet uns die alte heruntergekommene Kneipe, der erzählfreudige Fremde die absolut perfekten Kamera, die die Mythenlandschaft salonfähig einfängt. Der schwarzgewandte Musiker-Killer, Mariachi wird von seinen Träumen eingeholt. Die bluttriefende Rachegeschichte, die schon aus den ersten Filmen bekannt ist, nimmt seinen Lauf. Neu ist die politische Verschwörung, die an die mexikanische Revolution und deren Wirren erinnert. RODRIGUEZ kehrt sie ins Melodram. So, dass selbst der Auftragskiller und CIA-Agent Sands (gespielt von Johnny DEPP) als Mythos jener geisterhaften Killergestalten, die an Jim JARMUSCH erinnern, durch den Film als Legende huscht. Lakonisch cool ist die Mythenlandschaft von RODRIGUEZ. Der Film kann nur ins nirgendwo führen. Zwar bleibt der Film nicht auf der Strecke, am Ende aber vielleicht der Zuschauer; denn die Verschachtelung und mit zahllosen Versatzstücken ausgestattete Story wird immer wieder von Tagträumen, Fantasien und jener Unlogik, die mit dem postmodernen Kino ständig spielt, unterbrochen, ja zerschnitten. Das verlangt auch hohe Aufmerksamkeit, der nicht jeder zu folgen bereit ist. Irgendeine ‚Realität’ hat RODRIGUEZ nie interessiert. Das unterscheidet ihn mit Längen von anderen Kultfilmern. Seine Mythen und Mythologien haben mexikanische Wurzeln. Der einsame Reiter und der schweigsame Killer: für ihn sind sie die wahre Wirklichkeit, Pose ist alles, Authentizität nichts. Man braucht den Film nicht zu mögen. Und schon gar nicht seine Verwandtschaft mit dem Postmodernismus, oder eine Einordnung in diese rudimentäre Filmgeschichte. Wie sich seine Figuren bewegen, wie sie mit den Augen rollen, wie sie sich kleiden, wie sie schießen, was am Ende bleibt, das ist Kult. So wie einst die langen Mäntel aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ zur Kinolegende wurden, so sind seine Figuren. Sie wehen im Wind und haben eine lange Geschichte. Seine Gestalten haben keinen Charakter, keine Emotionen (deshalb auch das Bleispektakel?) und sie sind in ihre Chiffren vernarrt. Vielleicht ist er zu souverän, vielleicht eine Spur zu selbstverliebt, vielleicht zuviel Slapsticks und zuviel Splatter-Effekte. Sein Film ist wild, schnell, grob und ohne Schnörkel. Ein Meister, der seinen Methoden treu geblieben ist, ein Film, der darüber nachdenkt, wie man durch eine Erzählung den Zuschauer begeistern kann. Diesen Filmen gehören die Zukunft. Und RODRIGUEZ gehört dazu. Fazit: „Irgendwann in Mexiko“ ist sehr gewöhnungsbedürftig. Weniger Blut und Blei hätten RODRIGUEZ sicherlich besser zu Gesichte gestanden. Doch der Film hat das Zeug dazu ein Klassiker zu werden. Was ihm allerdings durchgängig fehlt, ist die Zuschauer zu faszinieren und die Aufmerksamkeit auf die Story zu lenken. DEPP und BANDERAS sind nicht cool, dafür jedoch gnadenlos gut. Selbst Mickey ROURKE verblasst nicht dahinter. Dagegen sollte Enrique IGLESIAS nicht mehr vor die Kamera treten. Eva MENDES als Agentin wirkt etwas brüchig, doch neben DEPP scheint sie aufzublühen. Leicht verdaulich ist die Musik. Werner LÄMMERHIRT lässt grüßen. Mit Karl KRAUS ist man geneigt zu sagen: „Wer anderen keine Grube gräbt, fällt letztlich selbst hinein.“ |
Jovan [ Jovan.B@web.de ] am 9.10.2003 um 14:31 Uhr: |
| also der film ist der beste der welt der ist einfach hammer geil der film und johnny depp ist sowieso der beste :) |
Dennis [ neovannelle@freenet.de ] am 7.10.2003 um 23:20 Uhr: |
|
wer zur hölle behauptet, dass es sich in desperado in bezug auf den tod um sarkasmus gehandelt hat???
irgendwann in mexiko ist auf jeden fall ein sehr sehr guter film, es handelt sich um ein märchen, soviel steht fest. der film ist gewaltverherrlichend? - mag sein, deshalb denke ich, ist die freigabe ab 18 auch gerechtfertigt. johnny depp, antonio banderas und salma hayek spielen ihre rollen jedoch sehr gut, wie ich finde und es ist überhaupt nicht verwunderlich, dass sie sich für so etwas her geben, sondern KEIN WUNDER, denn der film ist einfach nur grossartig und auch wesentlich besser noch als desperado. fazit, wers nicht sehn will, solls lassen, wers mag, der soll seinen spass dran haben, von nachahmungen ist selbstredend abzuraten. ach und wers nötig hat, sich über die gewalt aufzuregen muss wohl ne menge langeweile haben. |
Chiana [ wolfsbanne@yahoo.de ] am 5.10.2003 um 18:38 Uhr: |
| Den Film sollte man doch nicht sooo ernst nehmen! was ihr für ein Theater daraus macht... *kopfschüttel*...Im Ernst mal: denkt ihr echt, dass das je in echt passieren könnte?(stimmt aber schon, dass in Mexiko jeder Trottel eine Knarre hat) Und außerdem: Die dort werden wahrscheinlich eh nie das hier lesen. (die tun sich höchstens auf so ne Seite verirren und gehen gleich wieder weg!)Also, regts euch alle ab. |
sabinewolke [ sabinewolke@yahoo.de ] am 4.10.2003 um 21:14 Uhr: |
| Ich finde die Filmkritik von Tobbias Ebbrecht ganz zutreffend. Der Film von Rodriguez ist einfach genial!! |
sebigboss [ sebigboss@porncity.net ] am 1.10.2003 um 14:32 Uhr: |
|
Nach diesem film bleibt mir exakt
noch eine Frage: Wie verdammt noch mal schafft man es, so viele hochkarätige Schauspieler für so einen offensichtlich unter Drogeneinfluss erstellten Film vor die Kamera zu bekommen??? Ich sag jetzt mal nix zu der Gewalt, denn die ist eh jenseits von Gut und Böse, aber der ganze Film glänzt durch eine Sinnlosigkeit, die keine Grenzen kennt! Allerdings kam nach dem Lesen dieses Artikels eine neue Frage hinzu: Wie schafft es jemand, so wohlwollend über so einen Schund zu schreiben??? Mir geht es schon seit langem auf die Nerven, dass alles, was schlecht ankommt oder schlecht ist immer mit "das war sarkastisch" oder "war ja nur Ironie" abgetan wird, aber das hier ist der Gipfel! Der Film ist Müll, die Zeit, die man im Kino saß vertan und man sollte das nicht beschönigen!!!! |
dickyam 28.9.2003 um 22:34 Uhr: |
|
"Solche Filme sind es, die das Gewaltpotential in unserer Gesellschaft steigern"
fällt mir nur eins zu ein: LOL! |
Julian [ ------ ] am 27.9.2003 um 1:56 Uhr: |
|
Ich bitte dich, der film ist ab 18 also was soll das? wenn du was abschaffen willst dann vielleicht die nachrichten in unserer realen welt, von denen bekommt man nähmlich albträume.
"Solche Filme sind es, die das Gewaltpotential in unserer Gesellschaft steigern ", ja klar ich geh aus dem kino und schieße denn nächst besten um? gewalt kommt nicht von filmen sondern geschieht in unserer gesellschaft! |
Martin [ deronkelmartin@web.de ] am 27.9.2003 um 1:43 Uhr: |
| Ich möchte jeden vor diesem Film warnen. Ich habe Desperados gesehen und hatte auch gefallen daran. Der Sarkasmus beim Umgang mit dem Tod ist sehr gelungen, so wie das ganze Filmkonzept. Ganz anders in "Irgendwann in Mexiko". Eine solche Gewaltverherrlichung ist gefährlich für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Natürlich gibt es schon lange solche Filme und wird es auch immer geben, jedoch ist es furchtbar sehen zu müssen, wie Schauspielgrößen wie Johnny Depp oder Antonio Banderas sich für soetwas hergeben. Solche Filme sind es, die das Gewaltpotential in unserer Gesellschaft steigern . |
| Copyright © 2003 by Marbuch Verlag GmbH |