LKW mit Mängeln
Zwei Gefahrgut-Transporter mit gerissenen Bremsscheiben, zehn Lastkraftwagen mit verschlissenen Reifen, zahlreiche Anhänger mit falsch- oder ungesicherter Ladung und ein Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis sind nur einige der gravierenden Mängel und Gesetzesverstöße, die das Gießener Regierungspräsidium (RP) bei Sonderkontrollen auf Autobahnen und überörtlichen Straßen aufdeckte. Insgesamt 180 Fahrzeuge nahmen die RP-Experten unter die Lupe. Bemängelt wurden 74 Lastkraftwagen, darunter 31 Transporter mit Gefahrgut und sieben mit Abfall beladene Fahrzeuge. 35 Verwarnungen wurden ausgesprochen, 47 Bußgeld- und ein Strafverfahren waren ebenso Folge der Verfehlungen, wie 18 Anordnungen auf Umladen oder Nachbessern der Transportsicherung. Unterstützt wurden die Kontrollen vom Zoll Gießen und den RP-eigenen Abfall- und Arbeitsschutzdezernaten.
"Die Zahl der beanstandeten Fahrzeuge liegt mit 41 Prozent zwar leicht unter der Mängelquote des Vorjahres, jedoch zeigt das Ergebnis, dass immer noch zu viele Spediteure und Transporteure geradezu leichtsinnig mit Gefahrgut umgehen", kommentiert Regierungspräsident Lars Witteck, verschärfte Kontrollen seien auch zukünftig unverzichtbar.
Amselsterben
Der NABU Hessen ruft dazu auf, tote Amseln zu melden, um eine bessere Übersicht über die Ausbreitung des Usutu-Virus zu erhalten. "Uns erreichen immer mehr Berichte über verendete Amseln", erklärt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen. Um ein genaues Bild darüber zu erhalten, ob sich das Virus in ganz Hessen epidemisch verbreitet, sei die Mithilfe von aufmerksamen Naturbeobachtern eine große Hilfe. Funde von toten Amseln können in ein Meldeformular auf der Webseite des NABU Hessen unter www.NABU-Hessen.de eingegeben werden.
Nach dem Erstnachweis des tropischen Virus in einer toten Amsel aus dem südlichen. Odenwald in der letzten Woche wurde der Krankheitserreger auch in einer Reihe weiterer Amseln aus dem Rhein-Neckar-Raum nachgewiesen. "Wir gehen davon aus, dass das Usutu-Virus eine große Rolle beim beobachteten Amselschwund spielt", so Eppler. Der NABU empfiehlt, tote Amseln zur Untersuchung an örtliche Veterinär-Untersuchungsämter zu geben oder mit einem Kühlelement verpackt an das Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg zu schicken. Auch andere tote Singvögel sollten zur Untersuchung gebracht werden. Die genaue Untersuchung von Amseln aus verschiedenen Landesteilen könne Gewissheit über die Ausbreitung des afrikanischen Virus geben. "Beim Umgang mit toten Vögeln ist es wichtig, umsichtig vorzugehen und Einmalhandschuhe zu benutzen", so Eppler. Anschließend sollte man sich gründlich die Hände waschen und sie desinfizieren.
Musik machen
Das Studentensinfonieorchester sucht neue, engagierte Mitspieler. Gesucht werden alle Streichergruppen (vor allem aber Bratschen und Celli), und Mitspieler an Oboe, Horn und Trompete.
Am Montag, 17. Oktober, findet um 19 Uhr eine Schnupperprobe für potentielle Mitspieler im Audimax im Hörsaalgebäude statt. Am darauffolgenden Montag, 24. Oktober, ist ab 16.30 Uhr im Musizierhaus im alten Botanischen Garten ein kleines Vorspiel geplant, für das Interessenten ein paar Zeilen eines Stückes ihrer Wahl vorbereiten sollen. Danach proben das SSO immer regelmäßig jeden Montag von 19 bis 22 Uhr. Weitere Infos unter www.sso-marburg.de oder Telefon 06421/2024766.
Hessen attraktiv
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres zählten die Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten sowie die Campingplätze in Hessen sieben Millionen Ankünfte und 16,4 Millionen Übernachtungen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies fünf Prozent mehr Gäste und 3,5 Prozent mehr Übernachtungen als von Januar bis Juli 2010.
Während die Zahl der Ankünfte von Gästen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland um fünf Prozent auf 5,3 Millionen zunahm, stieg die Zahl der Ankünfte aus dem Ausland um gut drei Prozent auf 1,7 Millionen. Die Zahl der von Inländern gebuchten Übernachtungen stieg um gut drei Prozent auf 13,2 Millionen, bei den Ausländern war es ein Plus von fast vier Prozent auf 3,2 Millionen.
Mehr Unfallopfer
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres verloren 135 Menschen durch Verkehrsunfälle auf Hessens Straßen ihr Leben. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 18 getötete Personen oder fast zwölf Prozent weniger als von Januar bis Juli des Jahres 2010.
Insgesamt ereigneten sich von Januar bis Juli 2011 knapp 12.350 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, was einem Anstieg von gut drei Prozent bedeutet. Neben den Getöteten wurden noch 16.375 Personen verletzt, knapp vier Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2010. Dabei stieg die Zahl der Schwerverletzten im Vergleichszeitraum sogar um gut sieben Prozent auf 2.894 und diejenige der Leichtverletzten um gut drei Prozent auf 13.481.
LKW mit Mängeln
Zwei Gefahrgut-Transporter mit gerissenen Bremsscheiben, zehn Lastkraftwagen mit verschlissenen Reifen, zahlreiche Anhänger mit falsch- oder ungesicherter Ladung und ein Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis sind nur einige der gravierenden Mängel und Gesetzesverstöße, die das Gießener Regierungspräsidium (RP) bei Sonderkontrollen auf Autobahnen und überörtlichen Straßen aufdeckte. Insgesamt 180 Fahrzeuge nahmen die RP-Experten unter die Lupe. Bemängelt wurden 74 Lastkraftwagen, darunter 31 Transporter mit Gefahrgut und sieben mit Abfall beladene Fahrzeuge. 35 Verwarnungen wurden ausgesprochen, 47 Bußgeld- und ein Strafverfahren waren ebenso Folge der Verfehlungen, wie 18 Anordnungen auf Umladen oder Nachbessern der Transportsicherung. Unterstützt wurden die Kontrollen vom Zoll Gießen und den RP-eigenen Abfall- und Arbeitsschutzdezernaten.
"Die Zahl der beanstandeten Fahrzeuge liegt mit 41 Prozent zwar leicht unter der Mängelquote des Vorjahres, jedoch zeigt das Ergebnis, dass immer noch zu viele Spediteure und Transporteure geradezu leichtsinnig mit Gefahrgut umgehen", kommentiert Regierungspräsident Lars Witteck, verschärfte Kontrollen seien auch zukünftig unverzichtbar.
Neuer Power Forward
Die Gießen 46ers haben Aniekan "Koko" Archibong verpflichtet. Der US-Amerikaner mit nigerianischen Wurzeln unterzeichnete am Mittwoch (21.09.2011) einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2011/2012. Der 2,05 Meter große Combo-Forward (einsetzbar auf den Position drei und vier) wird im 46ers-Team als Power Forward agieren. In der Bundesliga stand er bereits bei den Klubs aus Bamberg, Berlin und Frankfurt unter Vertrag, in der letzten Saison spielte Archibong für den BBC Bayreuth.
46ers-Cheftrainer Björn Harmsen: "Wir wollten ihn in unserem Team haben, weil wir nach den bisherigen Testspielen zu der Feststellung gekommen sind, dass es uns an Athletik und Reboundstärke mangelt und wir auch in der Verteidigung mit individuellen Defiziten zu kämpfen hatten. Die Verpflichtung von Koko hilft uns dabei, diese Schwächen zu kompensieren. Er verfügt über gute athletische Fähigkeiten, er ist ein starker Verteidiger und er kennt die Liga."
Einbaum
Nach fast sieben Jahren in der Restaurierungswerkstatt des Landesmuseums Schloß Gottorf ist der bei Bauarbeiten entdeckte Einbaum aus der Zeit Karls des Großen nach Gießen zurückgekommen. Wenn die Einzelteile fachgerecht zusammengesetzt sind, wird er im Stadthaus ausgestellt. Eine präsentationswürdige Situation mit Podest und Ausstellungstafel wird sich laut Stadt aber erst nach einigen Wochen darstellen lassen.
Der ca. acht Meter lange Einbaum aus der Zeit Karl des Großen wurde im Jahre 2004 bei Erdarbeiten in Verbindung mit dem Bau der Galerie Neustädter Tor gefunden und seinerzeit im Rahmen einer Notbergung zu den Konservierungsexperten in das Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig gebracht.
Dort folgte ein umfangreicher und langer Konservierungsprozess. Dieses war vor den eigentlichen Restaurierungsarbeiten notwendig, da das "Archäologische Nassholz" des Einbaumes, innerhalb kürzester Zeit zerstört worden wäre, sobald es mit Luft in Berührung kommt.
Abenteuer Geocaching
Das Gießener Jugendbildungswerk bietet am Samstag, 22. Oktober, von 10:00 bis 17:00 Uhr, imJokus die Tagesveranstaltung "Abenteuer Geocaching: Verstecken und Finden mit GPS für Jugendliche bis 18 Jahre" an. Geocaching ist eine moderne Variante der Schnitzeljagd, bei der mit Hilfe von satellitengestützter Navigation ein versteckter Schatz, auch Cache genannt, gesucht wird. Bei der Veranstaltung wird der Umgang mit GPS- Geräten vermittelt und auch direkt ausprobiert. In einer kleinen Gruppe machen sich die Teilnehmer auf den Weg, raus in die Natur, um ihren ersten Cache zu entdecken.
Infos:Telefon 0641/306-2497, E-Mail: jbw[at]giessen.de
Hessen attraktiv
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres zählten die Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten sowie die Campingplätze in Hessen sieben Millionen Ankünfte und 16,4 Millionen Übernachtungen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies fünf Prozent mehr Gäste und 3,5 Prozent mehr Übernachtungen als von Januar bis Juli 2010.
Während die Zahl der Ankünfte von Gästen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland um fünf Prozent auf 5,3 Millionen zunahm, stieg die Zahl der Ankünfte aus dem Ausland um gut drei Prozent auf 1,7 Millionen. Die Zahl der von Inländern gebuchten Übernachtungen stieg um gut drei Prozent auf 13,2 Millionen, bei den Ausländern war es ein Plus von fast vier Prozent auf 3,2 Millionen.
Mehr Unfallopfer
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres verloren 135 Menschen durch Verkehrsunfälle auf Hessens Straßen ihr Leben. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 18 getötete Personen oder fast zwölf Prozent weniger als von Januar bis Juli des Jahres 2010.
Insgesamt ereigneten sich von Januar bis Juli 2011 knapp 12.350 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, was einem Anstieg von gut drei Prozent bedeutet. Neben den Getöteten wurden noch 16.375 Personen verletzt, knapp vier Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2010. Dabei stieg die Zahl der Schwerverletzten im Vergleichszeitraum sogar um gut sieben Prozent auf 2.894 und diejenige der Leichtverletzten um gut drei Prozent auf 13.481.
|
Copyright © 2010 by Marbuch Verlag GmbH |