Neu unterm Korb
Die Blue Dolphins haben es geschafft, mit Shenita Landry eine Top-Spielerin als Ersatz für Sherida Triggs zu verpflichten. Die 23-Jährige ist 1,88m groß, war in der letzten Saison Landry in Spanien unter Vertrag und verletzte sich dann. Beim BC pharmaserv Marburg will sie nun einen zweiten Anlauf in Europa nehmen. Zuvor war sie mehrere Jahre für die Temple-University in der NCAA aktiv. In ihrem letzten Jahr erzielte sie im Schnitt 12,6 Punkte und holte 9,3 Rebounds. Sie wurde zu den zehn besten Spielerinnen der Liga gewählt. In der Defense gehörte sie sogar zu den besten fünf Spielerinnen. Shenita Landry kommt aus einer sportlichen Familie. Zwei Brüder spielen in der US-Profiliga NBA. Carl Landry ist für die Sacramento Kings aktiv, Marcus Landry spielt für die Boston Celtics.
Unistraße im Zeitplan
Gute Nachricht: Die Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Universitätsstraße liegen im Zeitplan, obwohl der extrem harte und außergewöhnlich lange Winter zunächst für einen schleppenden Beginn des Projekts sorgte und die Hitzewelle des Arbeiten in der Spätschicht zeitweilig unzumutbar macht. Trotzdem wird der Wechsel der Bauarbeiten von der Nord- auf die Südseite der Universitätsstraße planmäßig am 2. August erfolgen.
Dann beginnen die Bauarbeiten in der südlichen Fahrbahnhälfte mit der Verlegung von Rohrleitungen. Insgesamt werden die Arbeiten in dem letzten Teilabschnitt so koordiniert, dass der Umleitungsverkehr im Dezember aufgehoben werden kann.
Der Magistrat appelliert weiterhin weiter an die Autofahrer, das Südviertel im Bereich Universitätsstraße/Wilhelmstraße zu umfahren, wenn dort in diesem Bereich nicht Ziele erreicht werden müssen. Die Zufahrt zu den Parkierungseinrichtungen im Bereich von Wilhelmstraße und Schulstraße ist jederzeit gewährleistet.
Erfolgreich fern der Heimat
Weiwei Cheng, Doktorand am Marburger Fachbereich Mathematik und Informatik, hat den "Chinese Government Award for Outstanding Self-Financed Students Abroad" erhalten. Chengs Forschungsschwerpunkt liegt im so genannten Präferenzlernen: Er entwickelt beispielsweise auf der Basis von gegebenen Daten und Beobachtungen über die bevorzugt besuchten Internetseiten einer Person Ranking-Modelle, mit deren Hilfe man dem Nutzer Alternativen zur Verfügung stellen kann.
Der mit 5000 Dollar dotierte Preis wird jährlich vom "China Scholarship Council" an chinesische Nachwuchswissenschaftler vergeben, die während ihres Graduiertenstudiums im Ausland überdurchschnittliche Leistungen erzielen und sich selbst finanzieren, also nicht von staatlicher Förderung abhängig sind.
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Traditionsreiche Zeitschrift
Der Marburger Chemieprofessor Karl-Michael Weitzel ist der neue Hauptherausgeber der weltweit ältesten Zeitschrift auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie. Weitzel ist bereits seit 2003 Co-Herausgeber; an der Philipps-Universität Marburg leitet er eine Arbeitsgruppe, die sich mit chemischen Prozessen von Ionen beschäftigt.
Gegründet wurde die ZPC im Jahr 1887 als "Zeitschrift für physikalische Chemie, Stöchiometrie und Verwandtschaftslehre" von den Chemikern Wilhelm Ostwald und Jacobus Henricus van 't Hoff beide erhielten später Nobelpreise für Chemie. Auch heute fällt etwas vom Glanz der begehrten Ehrung auf die Fachzeitschrift: Der Chemie-Nobellaureat von 2007, Professor Gerhard Ertl, fungiert als Ehrenherausgeber.
Inhaltlicher Schwerpunkt der traditionsreichen ZPC ist die experimentelle Forschung. Sie publiziert Originalarbeiten zu den Themenfeldern Gleichgewicht, Struktur, Dynamik, und Transport von Materie, sowie zum Bereich Materialwissenschaften.
Trendumkehr: Mehr Ehen
Nach mehreren Jahren des Rückgangs ist die Zahl der Eheschließungen im Jahr 2009 in Hessen wieder leicht gestiegen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden im vergangenen Jahr gut 27.200 Ehen geschlossen, rund 600 mehr als 2008. Zwischen 1993 (35.070) und 2008, hatte die Zahl der Eheschließungen nahezu kontinuierlich abgenommen.
Stetig gestiegen ist dagegen das durchschnittliche Heiratsalter. Lag es im Jahr 1990 für ledige Männer bei 28,5 Jahren, so stieg es 2009 auf 33,2 Jahre. Ledige Frauen waren 1990 bei der Eheschließung im Durchschnitt 26 Jahre alt, 2009 lag der Schnitt bei 30,1 Jahren. Auch verwitwete und geschiedene Männer und Frauen waren bei der Wiederheirat damals deutlich jünger.
Weniger Scheidungen
2009 wurden in Hessen 14.896 Ehen rechtskräftig geschieden. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren das 541 oder 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr und so wenige wie zuletzt im Jahr 2000 (14.905). Der Höchststand wurde 2004 mit 16.573 Ehescheidungen erreicht. Die Scheidungsanträge wurden wie in den Vorjahren zumeist von den Frauen eingereicht: Bei gut 54 Prozent (8.067) der Verfahren ging die Initiative von der Frau aus, gut 41 Prozent (6.141) der Scheidungsverfahren wurden vom Mann und 688 von beiden gemeinsam beantragt.
Programm gegen Rechts
Rechtsextremismus ist leider auch im Kreis Gießen ein Thema. Schüler berichten immer wieder von rechten Sprüchen auf dem Schulhof und gewalttätigen Übergriffen gegen Andersdenkende oder Menschen, die nicht ins rechte Weltbild passen.
Eine Erkenntnis aus der Praxis. Seit nunmehr einem Jahr bietet das Jugendbildungswerk des Landkreises in Schulen und Jugendräumen die Durchführung von Projekttagen zum Thema Rechtsextremismus an.
Überall wissen die Jugendlichen aus ihrer eigenen Lebenswelt von rechten Strukturen, Sprüchen oder Übergriffen zu erzählen. "Die rechte Szene ist aktiv, organisiert Freizeitaktivitäten und wirbt auf Schulhöfen und Dorffesten mit Erfolg junge Leute an. Dazu verändert und modernisiert sie stetig ihr Erscheinungsbild und versucht mit einer Rhetorik über "soziale Gerechtigkeit" andere Milieus und neue Personengruppen zu erreichen", berichtet Wiebke Dierkes, Kreis-Jugendbildungsreferentin.
Dieser Entwicklung will das Jugendbildungswerk weiter entgegenwirken und aufklären. Dazu wurde ein 3-Säulen Modell entwickelt: "Neben den Projekttagen an Schulen und Jugendräumen werden Fortbildungen für Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit angeboten", sagte Dierkes. Initiiert werden soll auch ein "Jugendnetz gegen Rechts".
Am 17. und 20. August findet unter dem Titel "Rätselraten Rechte Szene" eine Fortbildungsveranstaltung statt. Weitere Infos und Anmeldung unter 0641/93909107 oder wiebke.dierkes[at]lkgi.de.
Artenvielfalt erhalten
Auf den ersten Blick scheint das städtische Häusermeer Gießens kein geeigneter Lebensraum für Wildtiere. Überraschenderweise teilen wir unsere Stadt und unsere Häuser aber mit viel mehr tierischen Nachbarn, als wir allgemein annehmen. Darunter sind auch seltene und bedrohte Arten.
Unter Dächern, in Mauerspalten, Dachritzen, hinter Gebäudeverkleidungen, Fensterläden etc. leben, von uns häufig unbemerkt, seltene und bedrohte Vogel- und Fledermausarten. Viele dieser Arten sind auf unsere Häuser sogar zwingend angewiesen, weil ihnen in der Natur Felswände oder Baumhöhlen als Lebensraum für die Aufzucht der Jungen, als Schlafplatz oder zur Überwinterung fehlen.
Vor Abbruch, Sanierung oder Renovierung von Gebäuden ist immer zu prüfen, ob dadurch ein Verlust von Brutplätzen und Überwinterungsquartieren geschützter Vogel- und Fledermausarten entsteht. Die Beseitigung von Brutplätzen und Überwinterungsquartieren geschützter Arten bedarf immer einer artenschutzrechtlichen Genehmigung. Wird diese nicht beantragt, droht eine Ordnungswidrigkeitsanzeige, betont Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne). Infos beim Amt für Umwelt und Natur (Umwelttelefon: 0641-306-2113).
Kein Wasser
Der Kreis Gießen bittet die Bürger, auf Wasserentenahmen aus Fließgewässern bis auf Weiteres zu verzichten. Hintergrund: Der diesjährige Sommer mit seinen hohen Temperaturen in Verbindung mit der ungewöhnlich geringen Niederschlagshäufigkeit und Niederschlagsmenge führe derzeit auch in den Fließgewässern der Region zu einer ungewöhnlichen Belastung für die Flora und Fauna dieses Lebensraumes. Wasserentnahmen, ob bewilligungsfrei oder wasserrechtlich genehmigt, unterstützen diese Last zusätzlich. Aufgrund der aktuellen Wasserstände in nahezu allen Fließgewässern muss davon ausgegangen werden, dass Wasserentnahmen zur Beeinträchtigung des Ökosystems führen.
Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an den Landkreis Gießen, Fachdienst Wasser- und Bodenschutz, Klaus-Peter Burger Telefon 0641/ 9390-1221 oder klaus-peter.burger[at]lkgi.de wenden.
Trendumkehr: Mehr Ehen
Nach mehreren Jahren des Rückgangs ist die Zahl der Eheschließungen im Jahr 2009 in Hessen wieder leicht gestiegen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden im vergangenen Jahr gut 27.200 Ehen geschlossen, rund 600 mehr als 2008. Zwischen 1993 (35.070) und 2008, hatte die Zahl der Eheschließungen nahezu kontinuierlich abgenommen.
Stetig gestiegen ist dagegen das durchschnittliche Heiratsalter. Lag es im Jahr 1990 für ledige Männer bei 28,5 Jahren, so stieg es 2009 auf 33,2 Jahre. Ledige Frauen waren 1990 bei der Eheschließung im Durchschnitt 26 Jahre alt, 2009 lag der Schnitt bei 30,1 Jahren. Auch verwitwete und geschiedene Männer und Frauen waren bei der Wiederheirat damals deutlich jünger.
Der August war auch im Jahr 2009 mit 3.632 Eheschließungen wieder der beliebteste Hochzeitsmonat. Es folgte der September (3339), der mit dem "Schnapszahldatum" 09.09.2009 (843) den höchsten Tageswert des Jahres aufwies. Weitaus beliebtester Wochentag war der Freitag, für den sich 10 748 oder gut 39 Prozent der Brautpaare entschieden, um den "Bund des Lebens" zu schließen.
Weniger Scheidungen
2009 wurden in Hessen 14.896 Ehen rechtskräftig geschieden. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren das 541 oder 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr und so wenige wie zuletzt im Jahr 2000 (14.905). Der Höchststand wurde 2004 mit 16.573 Ehescheidungen erreicht. Die Scheidungsanträge wurden wie in den Vorjahren zumeist von den Frauen eingereicht: Bei gut 54 Prozent (8.067) der Verfahren ging die Initiative von der Frau aus, gut 41 Prozent (6.141) der Scheidungsverfahren wurden vom Mann und 688 von beiden gemeinsam beantragt.
Die meisten Ehen wurden 2009 nach einer Dauer von fünf (879), sechs (978) und sieben (923) Ehejahren beendet. Insgesamt wurden elf Prozent (1.644) der geschiedenen Ehen noch vor dem fünften Hochzeitstag aufgelöst, 29 Prozent (4.326) nach einer Dauer von fünf bis neun Jahren, und rund 36 Prozent (5.286) der geschiedenen Ehen hielten zwischen zehn und 19 Jahre. Bei gut 24 Prozent (3.640) bestand die Ehe zum Scheidungszeitpunkt 20 Jahre oder länger.
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