Express Online: Thema der Woche | 4. Dezember 2008

Feste Institution
25 Jahre Marburger Magazin

"Der Express ist sein Geld wert."

Den Hintersinn dieser Aussage musste dem inzwischen bereits verstorbenen Marburger Juristen Prof. Dieter Meurer sein damaliger Assistent Franz Kahle Ende der 80er Jahre erst erklären. Seit 1983 erscheint das Marburger Stadtmagazin - kostenlos!
25 Jahre "Express" sind ein Spiegelbild der neueren Nachkriegs-Geschichte der mittelhessischen Metropole. Vieles hat sich zwischenzeitlich verändert, doch manches ist auch gleich geblieben.

Ein Vierteljahrhundert im Magazin

Annähernd 1.000 "Menschen" hat der Express seit 1983 vorgestellt. Einige wurden in dieser langen Zeit auch zwei- oder sogar dreimal porträtiert.

Gut 1.500 "Intros" haben Stellung zu aktuellen Entwicklungen bei Kultur und Politik der mittelhessischen Region bezogen. In kompakter Kurzform haben die jeweiligen Autoren dabei ihre Meinung so zugespitzt dargelegt, dass sie Anstoß erregt oder zur Zustimmung bewegt hat.

Mehr als 15.000 Kurzmeldungen haben die Leserschaft über Neues aus Marburg, Gießen oder den Ortschaften rundherum informiert. Und jede Woche hat der Express ihnen ein neues "Thema" serviert.

Schon die erste Ausgabe vom 23. Juni 1983 beschäftigte sich mit dem Ladensterben in Marburg. Damals wurde das Ahrens-Möbelhaus an der Universitätsstraße geschlossen.

Weitere Themen waren die studentischen Wahlen und die "Quadratur der Natur" auf den Lahnbergen.

Kleinanzeigen druckte das Magazin noch kostenlos. Trotzdem fanden sie auf nur zwei Seiten Platz.

Seither hat sich der Service-Teil im Express-Tempo entwickelt. Schon in der zweiten Ausgabe stieg sein Umfang auf drei Seiten an. Heute macht er im Durchschnitt neun Seiten aus.

Service und Information

Das unfassende Service-Angebot ist für viele ein wesentliches Element des wöchentlich erscheinenden Magazins. Kleinanzeigen, der Veranstaltungskalender und das Kino- sowie das Fernsehprogramm sind für die meisten Leser unverzichtbar.

"Ich lese den Express nach wie vor von hinten nach vorn, wie alle", berichtete die Bestseller-Autorin Jill Karoly. "Die Intros von Michael Arlt sind für mich Kult."

Bevor ihre Bücher Hundertausender-Auflagen erreichten, schrieb die in Marburg geborene Autorin für den Express. Genau erinnert sie sich noch an ihre Leserumfrage vom April 1992 unter dem Titel "Bananen für alle oder alles Banane?"

55 Prozent der Leser waren damals Studierende, 45 berufstätig. Häufigster Wunsch der Befragten war eine Verteilung des Express direkt an die Haushalte. Um den Aufwand zu vereinfachen, schlug Karoly seinerzeit einen Abwurf der Hefte vom Hubschrauber über Marburg vor.

Expansion nach Gießen

Doch das "Marburger Magazin Express" lässt seine Leser zu sich kommen. 15.100 Exemplare verteilen zahlreiche Stellen im Marburger Stadtgebiet jede Woche kostenlos.

Hinzu kommen noch einmal gleich viele in Gießen. Denn bereits seit 1985 erscheint neben dem Marburger auch das Gießener Magazin "Express".

Den Zusatz zu dem beim Publikum geläufigen Kurznamen haben Titelrechte des Kölner Verlegers Alfred Neven du Mont erzwungen. Deswegen erschien ein Ableger des Marburger Magazins in Siegen auch sechs Jahre lang unter dem Namen "Siegen Live".

Die Marburger und auch die Gießener Ausgabe hingegen haben eine für vergleichbare Stadtmagazine bundesweit herausragende Entwicklung genommen. Anfang März 1992 wurde ihr Erscheinen vom vierzehntägigen auf einen wöchentlichen Turnus umgestellt. Ansonsten hat das redaktionelle Konzept sich seit der ersten Ausgabe nur vom Umfang her verändert.

Eine Reihe von Ausfahrern sorgt dafür, dass die Magazine jede Woche pünktlich an ihre Inserenten und zahlreiche Geschäfte, Gaststätten und Kneipen sowie andere Einrichtungen ausgeliefert werden. Der Tag des Erscheinens der neuen Ausgabe ist nach wie vor immer der Donnerstag.

Ein Stadtmagazin für Marburg

1983 hatten skeptische Beobachter orakelt, der "Express" werde das selbe Schicksal erleiden wie sein Vorgänger "Paroli". Nach wenigen Ausgaben wurde dieses Stadtmagazin Anfang 1983 wieder eingestellt. Heute erscheint unter dem gleichen Titel eine Partei-Publikation der Marburger Linken.

Die seinerzeitige "Paroli" war der erste Versuch, in Marburg eine kommerzielle Stadtzeitung zu etablieren. Vier Jahre lang hatten engagierte junge Leute zuvor unter dem Dach des "Vereins zur Förderung der Pressefreiheit" die "Marburger Zeitung" herausgegeben. Alle Arbeit leisteten sie unentgeltlich. Die Einnahmen aus dem Verkauf von wenigen hundert bis zu bestenfalls 3.000 Exemplaren deckten gerade die Kosten für Druck, Büromiete und Telefon.

Geschäftsführer Peter Mannshardt war schon damals mit dabei. Einem Aufruf von Richard Laufner war er in den Kulturladen KFZ gefolgt, wo 1977 die Gründung der ersten Stadtzeitung für Marburg beschlossen wurde.

Der Weggang von Redaktionsmitgliedern nach Abschluss ihres Studiums und eigene Examensvorbereitungen drängten die verbliebenen Aktiven, ihr Projekt auf kommerzielle Füße zu stellen. Wenigstens sollten die festen Mitarbeiter ein kleines Einkommen aus ihrer Arbeit beziehen.

Marbuch Verlag

Doch die Rechnung ging nicht auf. "Paroli" ging schnell wieder unter. Mannshardt hatte sich an diesem Zeitungssprojekt nicht beteiligt. Er hatte 1979 mit Michael Boegner und anderen das erste "Marbuch" herausgebracht.

Für die zweite Auflage des stattlichen Stadtführers schaffte er eine eigene Setzmaschine an.

Sie bildete auch die Grundlage für die neue Stadtzeitung "Express". Im Gegensatz zu ihren Vorläufern wurde sie kostenlos abgegeben.

Als Herausgeber fungiert seitdem der Marbuch Verlag. Ihn gründeten Mannshardt und Boegner Anfang 1984 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) um. Damit stand bereits die Struktur, die heute noch das organisatorische Gerüst der Stadtmagazine von Gießen und Marburg bildet.

"Das war am Anfang alles sehr, sehr knapp und auf Apfelsinenkisten", erinnert sich Mannshardt. "Aber es war eine spannende Sache, so ein Unternehmen mit aufzubauen."

Zehn Beschäftigte arbeiten heute beim Marbuch-Verlag. Rund 1,5 Millionen Euro setzt er jedes Jahr um.

Die Medienkrise zu Beginn des Jahrtausends hat indes auch ihn schwer gebeutelt. Anzeigen fließen nun spärlicher als vordem. Sie aber sind die einzige Einnahmequelle der beiden Stadtmagazine.

Internet-Pioniere

Früh ist der Express auch ins Internet gegangen. Im Sommer 1996 waren sie die ersten Marburger Medien im World Wide Web. Mit durchschnittlich 65.000 Besuchen wöchentlich dürfte www.marbuch-verlag.de zu den meistgefragten Internet-Domains Mittelhessens gehören.

Gefragt sind die Mitarbeiter des Marbuch-Verlags aber auch als Veranstalter. Das von ihnen organisierte Stadtfest "3TM" (3 Tage Marburg) ist längst ebenso zur festen Institution geworden wie das Stadtmagazin.

Express-Karrieren

Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte der langjährige Express-Redaktionsleiter Dr. Richard Laufner. Über Jahre hinweg war er der personifizierte "Express". Freimütig erklärte der heutige Leiter des Fachdiensts "Kultur" der Universitätsstadt Marburg: "Ich bin da so reingerutscht."

Nach 17 Jahren verließ er die Express-Redaktion, um die Leitung des städtischen Kulturamts zu übernehmen.

Happy Birthday!

Heutiger Redaktionsleiter ist der vorherige Gießen-Reporter und Frankfurter Rundschau-Korrespondent Georg Kronenberg. Gemeinsam mit Michael Arlt bildet Kronenberg den festen Redaktions-Stab der beiden mittelhessischen Stadtzeitungen. Hinzu kommen acht Freie Mitarbeiter, die mehr oder weniger regelmäßig für den "Express" schreiben.

Fjh


Express Online: Thema der Woche | 4. Dezember 2008

Die Ex-pressler

In den vergangenen 25 Jahren haben ungezählte Mitarbeiter mit ihrem Engagement und ihren Themenvorschlägen unser Magazin bereichert und geprägt. Nicht wenige haben hier ihre journalistische Karriere begonnen – und so manches mal mit ihren couragierten Beiträgen auch für Gesprächsstoff weit über die Stadt hinaus gesorgt. Geburtstagsgrüße von Ex-presslern:

Christoph Amend

Wenn ich nach meinem Einstieg in den Journalismus gefragt werde, versuche ich Menschen, die nie in Gießen oder in Marburg gelebt haben, zu erklären, was den Charme des Express ausmacht. Ich sage dann: Er kostet nichts, ist aber immer sofort vergriffen. Er ist klassisch gestaltet und offen für einen Journalismus mit Haltung. Er kann Themen setzen wie kein anderes Medium in der Stadt. Er wird nicht nur gelesen, er wird gleichermaßen geliebt und verflucht. Er lässt niemanden kalt. Er ist unabhängig. Er macht süchtig. Und wenn ich dann erstaunt angesehen werde, erzähle ich, dass der Express einem 16-jährigen Schüler, der auf die Idee gekommen war, eine Geschichte über eine christliche Rockband anzubieten, die Chance gab, den ersten Artikel seines Lebens zu schreiben. Dieser Schüler betet bis heute, dass Gott ihm den ersten Satz darin verzeihe möge: "Das sind also die Menschen, vor denen mich meine Eltern immer gewarnt haben." Aber dem Express werde ich dafür auf ewig dankbar sein. Alles Gute zum Geburtstag!

Christoph Amend hat Mitte der 90er Jahre als freier Mitarbeiter mit seinen Themen dem Gießener Express geprägt, war anschließend stellvertretender Redaktionsleiter beim Jugendmagazin "jetzt" der Süddeutschen Zeitung und leitete die Sonntagsbeilage des "Tagesspiegel" in Berlin Heute ist er Redaktionsleiter des ZEITmagazins.

Susi Gerisch

Jeden Donnerstag, wenn ich den neuen Express aufschlage, denke ich: "Ja, da habe ich auch mal gearbeitet – und das gerne." Daher hoffe ich, dass Ihr den Express noch viele Jahre mit Spaß und Engagement produziert und ich so jeden Donnerstag an den Anfang meiner beruflichen Laufbahn, nette Kolleginnen und Kollegen und eine schöne Zeit erinnert werde. Und wenn's bei Redaktions- und Anzeigenschluss mal wieder stressig wird, gilt nach wie vor § 4 des Kölschen Grundjesätz "Et hät noch immer jot jejange."

Gerisch ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Studentenwerk Gießen. Beim Express hat sie als freie Mitarbeterin in der Redaktion und später als feste Werbeberaterin gearbeitet.

Fritz Frey

Es gibt wahrlich einfachere Zeiten, um ein rauschendes Geburtstagsfest zu feiern. In den Nachrichten tägliche Horrormeldungen zur wirtschaftlichen Lage – die Milliarde wurde soeben von der Politik als neue Währungseinheit entdeckt. Leider nicht wenn es um Bildung oder Klimaschutz geht. Mit einiger Sicherheit wird die Misere die Gesamtwirtschaft stärker heimsuchen als bislang prognostiziert.

Dem Express, einem Blatt, dass sich im Markt bewähren muss, wünsche ich deshalb – und das mag aus dem Munde eines öffentlich-rechtlichen Journalisten erstaunen – zu aller erst ein solides wirtschaftliches Fundament. Als ich Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger für den Express zur Feder greifen durfte, meist um das heimische Kinoangebot zu durchleuchten, war von den Kräften des Marktes kaum etwas zu spüren. Ich konnte über finnisches Avantgarde-Kino ebenso schreiben wie über den neuesten James Bond. Nur gelegentlich war leises Murren aus dem Büro des Chefredakteurs Richard Laufner zu vernehmen. Er fühlte sich Bond näher als Kaurismäki, was man auch menschlich nachvollziehen kann. Insgesamt aber bot der Express ein Höchstmaß an journalistischer Freiheit. Und dies ist mein zweiter Wunsch: Dass dieses auch in schwieriger Zeit nicht unter die Räder kommt.

Fritz Frey hat als freier Express-Mitarbeiter seine Liebe zu finnischem Avantgarde-Kino entdeckt. Heute ist er Chefredakteur Fernsehen Mainz beim Landessender Rheinland Pfalz und Moderator von "REPORT Mainz"

Florian Malzacher

Soviel ist in Gießen ja nun auch nicht los, dass man das auch noch verpassen wollte. Und wenn sich das meiste deshalb auch schell rumspricht (oder ohnehin privat und in WGs stattfindet) hat man es ja gerne schwarz auf weiß und möglichst ausführlich – vor allem, wenn man selbst was veranstaltet. Hoffentlich also zwanzig weitere Jahre – und soviel Kultur, dass der Express doppelt so dick werden muss. Und dicker und dicker ...

Florian Malzacher hat in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft studiert und nebenbei für den Express geschrieben. Er ist derzeit Leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst in Graz und freier Autor u.a. für Theater Heute.

Jens Holst

Ich wünsche dem Express die richtigen journalistischen und unternehmerischen Ideen, um die nächsten 25 Jahre zu gestalten. Ohne dieses Stück "Talk of the Town" wären Gießen und Marburg sicherlich um ein Stück langweiliger – und ich hoffe, die Express-Macher werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass keine Ruhe einkehrt.

Jens Holst hat in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft studiert und nebenbei für den Express geschrieben. Heute ist er Redakteur bei der Marketing- und Medienfachzeitschrift Horizont in Frankfurt.

Bernd Pieper

25 Jahre Express – ein ideales (und selten genutztes) Karrieresprungbrett für die gefühlten 20.000 Nachwuchsjournalisten am Uni-Fachbereich 09. Und ein weiterer Beleg dafür, dass die allseits geforderte Entschleunigung nur von Marburg ausgehen kann ...

Bernd Pieper war in den 90ern Express-Redakteur in Marburg und anschließend Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim NABU-Bundesverband. Inzwischen arbeitet er als freier Autor in Bonn.

Philipp Kohlhöfer

Der "Express" hat mir geholfen, das zu tun, was ich jetzt tue, insofern wünsche ich dem Heft, das es mindestens noch 200 Jahre durchhält. Ich wünsche dem "Express", das es sich wieder stärker auf das "magazinige" konzentriert und vor allem wieder, Entschuldigung wenn ich das sage, spannender wird. Damals, Anfang der 90er, war das ja noch so, dass der "Express" was punkiges hatte. Ich kann mich an mein erstes Praktikum im Lokalteil der "Giessener Allgemeinen" erinnern. Der damalige Chef sagte: "Du bist nicht besonders gut. Alles so experimentell, geh doch mal zum "Express"". Was ich dann tat und Richard Laufner, damaliger Chefredakteur, fand meine Texte ganz okay. Wäre das nicht so gewesen, hätte ich sofort aufgehört, irgendwas zu schreiben.

Philipp Kohlhöfer war in den 90ern freier Mitarbeiter und arbeitet mittlerweile als Berater der Chefredaktion am Relaunch des Stadtmagazins "Prinz". Außerdem als Autor für GEO, Neon, das SZ- Magazin, Playboy u.a.

Christoph Hüsken

Basketballkörbe, Zwangsarbeiterschicksale, Kassenstürze bei der Studierendenvertretung. Anlässlich eines Umzugs sind mir erst kürzlich meine – wie ich zugeben muss – schlecht archivierten Express-Hefte in die Hände gefallen. Wie bei vielen anderen war der Silberjubilar auch bei mir eine der ersten Publikationen, in denen meine Texte regelmäßig und für bescheidenes Honorar abgedruckt wurden. Rückschauend erscheinen mir meine gesammelten Werke jener Tage wie ein unaufgeräumter Gemischtwarenladen. Aber die Zeit beim Express war wichtig, denn sie bot eine wunderbare Spielwiese mit vielen Freiheiten. Für einen Einsteiger ins schreibende Handwerk gibt es wenig Besseres. Erfahrene Redakteure planen die Seiten und redigieren mit Feingefühl die mehr oder weniger ambitionierten Versuche junger Schreiberlinge, sich in Reportage, Interview, Bericht oder gar Glosse zu beweisen. Heraus kommt ein Heft, das auf beachtlichem Niveau Woche für Woche zu Gießen und Marburg gehört wie die Lahn. Hoffentlich noch lange. Deswegen "Gruß und Kuss" an den Express.

Christoph Hüsken war 1999 bis 2003 neben dem Studium der Fachjournalistik Geschichte freier Express-Mitarbeiter. Anschließend Volontariat und Festanstellung bei einem Verlag in Hamburg. Seit Kurzem Online-Redakteur der Stadt Herne.

Friedhelm Döhmen

1983: "Die Grünen" ziehen zum ersten Mal in den Deutschen Bundestag ein, ein gewisser Bill Gates stellt "Windows 1.0" vor, Udo Lindenberg rockt den "Palast der Republik" und in Marburg erscheint zum ersten Mal das Stadtmagazin "Express". Vieles hat sich verändert seitdem: "Die Grünen" sind realistisch geworden und koalieren fast mit Jedem, Bill Gates könnte Pleitebanken ganz alleine retten und Lindenberg malt mit Eierlikör. Nur der "Express" ist sich treu geblieben und liefert unermüdlich "Service, Service, Service". Weiter so! Was wären MR und GI ohne Euch?

Friedhelm Döhmen war von 1885-1989 Projektleiter "Express" Gießen, danach Anzeigenleiter "Pflasterstrand" und "Journal Frankfurt" Heute: Redakteur beim Hessischen Rundfunk / hr-fernsehen – Unterhaltung

Heike Schmitt

Lieber Express, kleine Ode an dich: Du warst mein Start und meine wahre Uni. Du hast mich gefordert und gefördert. Ich bekam bei dir Zuspruch und Anerkennung. Und auch mal was auf den Deckel. Aber du hast mich gelassen, wie ich war. Nur schlauer gemacht. Ich bin groß geworden und du ein bisschen älter. Doch so aus dem Schaukelstuhl des Lebens betrachtet: Danke für diese verdammt gute Zeit mit dir. Alles Gute!

Heike Schmitt war in der Express-Redaktion von Oktober 1999 bis 2002. Heute arbeitet sie in Hamburg als Werbetexterin, Dozentin, Autorin mit eigener Textagentur.

Jil Karoly

ALLESALLES GUTE unter dem Motto HEITER WEITER! :-)

Die Geburt eines Sterns habe ich noch nicht miterlebt ... aber immerhin die Geburt der Woche! Die Woche – damals die lapidare interne Bezeichnung für das wöchentliche Erscheinen des Marburger & Gießener Stadtmagazins Express – erblickte das Licht der Welt 1992. Es war 'ne tolle Zeit, an die ich mich sehr gern erinnere – und irgendwie war's auch angewandte Physik: Kaffee und Chaos ... und als Ergebnis Materie in Form eines Produkts, das zwar nicht börsennotiert ist, dafür aber Bestand hat, nach wie vor fest in Marburger bzw. Gießener Hand ist (sozusagen in fast jeder!) und nicht geplatzt ist wie so manche Blasen, die hier keine Erwähnung finden sollen.

Jil Karoly (Magister Atrium, Studium der Literatur- und Medienwissenschaften) war Anfang der 90er Jahre Express-Mitarbeiterin, ist inzwischen Schriftstellerin und hat mehrere Bestseller geschrieben.

Zusammenstellung: Georg Kronenberg


Express Online: Thema der Woche | 4. Dezember 2008

Ich wünsche dem Express ...

Zum Geburtstag darf man schon mal unbescheiden sein, und deshalb haben wir prominente Marburger und Gießener aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefragt, was sie "ihrem" Stadtmagazin für die nächsten Jahre wünschen:

Michael von Aschwege

Ich wünsche dem Express dass er auch weiterhin in der Lage ist, sein unverkrampftes Verhältnis zum Stadtgeschehen aufrecht zu erhalten. Meistens zu wenig und immer schnell vergriffen; die schnelle Jagd am Donnerstag möchte ich auch in Zukunft nicht missen. Express eben.

Michael von Aschwege leitet die Marburg Tourismus & Marketing GmbH (MTM) und ist Vorsitzender des Markt- und Aktionskreises (MAK)

Bernd Mönning

Angefangen hat alles mit einem "unscheinbaren Anzeigenblättchen", bei dem die Kontaktanzeigen noch im Vordergrund standen. Doch das ist schon lange vorbei!!! Der Express ist seit Jahren Pflichtlektüre für alle die wissen wollen wo was geboten ist. Das Franzis wäre vielleicht über die Grenzen Wetzlars nie bekannt geworden, hätte der Express es nicht mit Ankündigung, Berichten und Bildern unterstützt. Und verdanken wir dem Express nicht auch unseren ausgezeichneten Ruf in der mittelhessischen Kulturszene?! Genug der Lobhudeleien – wir möchten einfach nur Danke sagen. Danke liebes Magazin Express! In der Hoffnung, dass es euch noch weitere 25 Jahre gibt!

Bernd Mönnig & das restliche Franzis-Team vom Wetzlarer Kulturzentrum Franzis

Team der Waggonhalle

Das Erste Haus am Platz überbringt die herzlichsten Glückwünsche zum 25. Geburtstag! Etwas neidisch sind wir ja schon. Bei keiner anderen Publikation aus Marburg kommen die Leute in den Laden reingestürmt "Ist der Express schon da?" und ziehen mit sichtlich schlechter Laune von dannen, wenn dies noch nicht der Fall ist. Da können wir uns noch ein Scheibchen abschneiden. Na dann auf die nächsten 25 Jahre!!! Prost, Eure Leuchtturmwärter aus der Waggonhalle

Wolfgang Dietz

Ist am Donnerstags so gegen Vier der Express noch nicht im Laden, stellt sich automatisch dieses merkwürdige Gefühl ein. So, als hätte man schlecht oder gar nicht gefrühstückt.

Dietz ist Geschäftsführer von Lehmanns Fachbuchhandlung

Stefan Gnau

Der Express ist eine Institution in Marburg. Als Inserent erreiche ich andere Zielgruppen als mit den klassischen Medien. Der Express und seine Mitarbeiter sind interessant, liebenswert, sympathisch und manchmal etwas chaotisch, typisch Marburg eben.

Stefan Gnau ist Geschäftsführer der Autodienst Gnau GmbH

Sadullah Gülec

Knackige 25 bis Du jetzt also?! Als ich dich zum ersten Mal sah, musst Du so ungefähr 2 gewesen sein. Ich war neu in Gießen und traf dich am Eingang zur Mensa. Seitdem ist einiges Wasser die Lahn hinabgeflossen und wir sind zusammen zu "älteren Semestern" gereift. Aber dein donnerstägliches Antlitz erinnert mich noch immer an heitere Jugendzeiten. Mach weiter so..., und hoffentlich schaffe ich es, dir sogar zum 50. zu gratulieren.

Güleć ist Geschäftsführer Gießen Marketing GmbH

Hubert Hetsch

Ich danke dem Express für 25 Jahre gute Arbeit. Souverän und kompetent hat unser Stadtmagazin die Marburger Presseszene enorm bereichert. Peter Mannshardt und seinem Team wünsche ich auch künftig viel Erfolg, viel Arbeit und viele Anzeigenaufträge. Macht weiter so!!

Hetsch von der Marburger Filmkunsttheater GmbH betreibt die drei Kinos in der Oberstadt

Rolf Michenfelder

Du verfluchst ihn als Werbeblättchen und willst gleichzeitig, dass er ganz auf deiner Seite ist. Er ist dir völlig egal, du brauchst ihn nicht und wirst gleichzeitig nervös, wenn du keinen bekommst. Du hast mal wieder eine Ausgabe in knapp 2 Minuten durchgelesen und aus der nächsten schneidest du dir einen Artikel aus. Du bezeichnest ihn als unwesentlich und gleichzeitig lässt du deine Veranstaltung später anfangen, wenn in ihm die falsche Anfangszeit steht. Ja, es ist schon ein seltsames Ding, dieser Express. 25 Jahre Express = 25 Jahre "Wehe du stehst nicht drin". Als kleiner Geburtstagsgruß ein Satz von Karl Valentin: "Sie sind nicht auf mich angewiesen, aber ich auf Sie. Das müssen Sie sich merken!" Also dann: Herzlichen Glückwunsch Euch allen (außerdem seid ihr genauso alt wie wir)

Michenfelder ist beim german stage service / Theater im g-werk als Schauspieler, Regisseur, Performer aktiv

Günther Grabatin

Zu einer Hochschulstadt wie Gießen passt ein Magazin wie der "Express". Wer will, findet nicht nur die größten Schnitzel und die besten Dinkelbällchen im Service-Teil, sondern auch gut recherchierte redaktionelle Beiträge. Das ist für ein anzeigenfinanziertes Heft alles andere als selbstverständlich. Dass der "Express" damit 25 Jahre alt geworden ist, wundert mich nicht. Machen Sie weiter wie bisher. Das Hochschulspecial zu Semesterbeginn darf gerne noch ein wenig umfangreicher werden, und vielleicht schaffen Sie ja irgendwann auch einmal einen Schwerpunkt zum Thema Golf. Alles Gute für die Zukunft!

Grabatin ist Präsident der Fachhochschule Gießen-Friedberg

Volker Nienhaus

Mit seinen 25 Jahren gibt es den Express zwar noch nicht ganz so lange wie die Philipps-Universität, aber er gehört für unsere gemeinsame Zielgruppe schon fast genauso zu Marburg wie die altehrwürdige Alma mater, so dass man sich unwillkürlich fragt: Was haben die Studierenden eigentlich vor 1983 gemacht, wenn sie eine Unterkunft suchten oder sich über Freizeitangebote und Kulturprogramm auf dem Laufenden halten wollten? Das alles ist heute um vieles einfacher geworden – dem Express sei Dank! Herzlichen Glückwunsch!

Nienhaus ist Präsident der Philipps-Universität Marburg

Franz Kahle

Der Express wird 25,
riecht frisch und noch kein bischen ranzig:
Express hilft uns aus-zu-ge-hen
o-der gezielt mal fern-zu-sehen.
Das Kino ist sehr gut belichtet,
Die Politik wird auch gesichtet.
Ein Kommentar vorangestellt
Erklärt uns wöchentlich die Welt.
Bei "Menschen" wird stets porträtiert,
mal der, mal die, auch mal zu viert.
Kontaktanzeigen gibts ne Masse,
mal mit Niveau, mal ohne Klasse.
In Gießen, jenem Nest im Süden,
tut man ihn heiß und innisch lieben.
Kurzum: Was soll ich lang erzählen?
Gäb es Euch nicht – Ihr tät uns fehlen!

Franz Kahle ist Bürgermeister von Marburg

Arbeitsstelle Holocaustliteratur

25 Jahre Express bedeuten auch 25 Jahre Berichterstattung über engagierte, politisch relevante Literatur. Seit zehn Jahren profitiert auch die Arbeitsstelle Holocaustliteratur von der Präsenz dieser Themen im Express. Daher ist unser Glück-Wunsch ein ganz einfacher: Nur weiter so!

Das Team der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Sabine Welter

25 Jahre Express und fast alle davon hab ich miterlebt, erst mit dem studentischen Blick in die Veranstaltungsankündigungen, dann mit zunehmendem Interesse auf die damals sehr verfrickelten Filmbesprechungen, dann die kommunalpolitischen Artikel, dann hab ich den Express auch mal ausgetragen, zum Geldverdienen, dann sogar mal 1 bis 3 Beiträge selbst verfasst... ohne Express ging nichts. Abendplanung schon gar nicht. Alltagskultur in Marburg am Donnerstag: "Habt ihr den neuen Express?" – Liebe Expressjubilare, auf dass ihr noch lange vielen Leuten den Weg weist durch Marburgs, Gießen und Wetzlars Kulturlandschaft und was man so unternehmen kann. Ein Blick in den Express und: soll bloß niemand mehr behaupten, hier sei nichts los!

Welter ist Geschäftsführerin beim Kulturladen KFZ in Marburg

Peter Wanie

Ich freue mich, dass es den Express auch nach 25 Jahren noch gibt. Die freundliche, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit euch hat mir in den letzten zwei Jahrzehnten (kein Druckfehler) immer gut gefallen. Für die nächsten 25 Jahre alles Gute und herzliche Grüße aus Gambach.

Peter Wanie leitet das Wake up! Bettenstudio

Egon Vaupel

Totgesagte leben bekanntlich länger. Und so hat sich anfänglicher Unkenrufen zum Trotz das Alternativblatt und "Sprachrohr für alle, die sonst kaum zu Wort kommen" zum Wochenmagazin Express und damit zu einer festen Größe im Marburger Blätterwäldchen entwickelt. Die Macher der ersten Stunde sorgen nach wie vor dafür, dass der Inhalt nicht zu einem redaktionellen "Gelsenkirchner Barock" erstarrt. Die Mischung macht's und so ist der Mix aus interessanten und flott geschriebenen Beiträgen, seinem kulturellen Schwerpunkt mit Veranstaltungskalender und einem bunten Anzeigenteil auch für mich jeden Mittwoch mehr als einen Blick wert.

Vaupel ist Oberbürgermeister von Marburg

Stefan Hormuth

Alles Gute zum Geburtstag. Den Express lese ich seit über 18 Jahren; oft wegen Berichten und Portraits, die anderswo nicht zu finden sind. Auch bei den Studierenden ist er wegen der vielen Informationen begehrt."

Hormuth ist Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen

Bernd Giezek

Als rheinischer Wahlgießener wünsche ich dem Express für die nächsten 25 Jahre, dass der Express auch weiterhin das studentennahe Magazin bleibt, das mir vor 22 Jahre die Gießener Szene erklärte und mich heute noch gut durch sie führt.

Giezek ist Geschäftsführer und Musikverleger in Gießen

Albrecht Beutelspacher

Die Zahl 25 ist schon was ganz besonderes. Sie ist aus ganz wichtigen Ziffern zusammengesetzt. Die 2, mit der das Zählen los geht (wer 1 sagt, hat noch nicht gezählt), und die 5, die Zahl der Finger an unseren Händen, die erste Zahl, bei der wir Dinge neu zusammenfassen, die erste Zahl, bei der wir Atem holen. Aber auch mathematisch gesehen ist 25 nicht ohne: 25 ist eine Quadratzahl. Das kann man so schreiben: 25 = 5^2. Und die Potenz 5^2 besteht aus den gleichen Ziffern wie die Zahl 25, nämlich 2 und 5. Das ist die einzige Zahl, bei der das passiert! Dem Express alles Gute, zunächst bis zum Jahr 2^5!

Albrecht Beutelspacher ist Gründer und Leiter des Mathematikums

Thorsten Schäfer-Gümbel

Du prägst nun schon seit 25 Jahren mit Deinem Erscheinen maßgeblich meine Heimatstadt Gießen. Dich haben fast jede Bürgerin und jeder Bürger schon einmal in der Hand gehalten. Du bist für die Menschen in Gießen ein hilfreicher Begleiter im Alltag. Nach Deiner Lektüre ist man immer schlauer. Die Menschen in der Region sind Dir genau so wichtig wie die Kultur. Ich wünsche Dir auch für die nächsten 25 Jahre alles Gute und spreche, glaube ich, für Viele wenn ich sage: ohne Dich wäre Gießen ein gutes Stück ärmer. Bleib so wie Du bist!

Schäfer-Gümbel ist SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im Januar.

Angelika Csollak

Der Express ist nicht nur cool sondern obercool – und unverzichtbar für die Stadt.

Csollak ist Inhaberin des Thee-Laden in der Wolkengasse, Gießen.

Frank Blasberg

Express in Marburg – immer aktuell an den Themen der Menschen, Infotainment & Kultur für alle Generationen. Es ist nicht die Routine, die für den wöchentlichen Erfolg sorgt – es ist die Begeisterung an der Sache. Gratulation zu 25 Jahren, ein großes Dankeschön vom Hotelteam und natürlich: Weiter so!

Blasberg leitet das Hotel Am Schlossberg in Marburg

Manfred Paulsen

Wir danken dem Express für die jahrelange treue "Begleitung" unserer Veranstaltungen – wie auch der gesamten Marburger Kulturszene – und wünschen dem Express und uns eine ebensolche weitere Zusammenarbeit für die nächsten 25 Jahre. Für die außerordentlich vielfältige Kulturszene Marburgs ist der Express unverzichtbar.

Paulsen ist bei der Kulturellen Aktion Marburg – Strömungen e.V. engagiert

Uli Hogh-Janovsky

Es steht 39:25. Der ältere Traditionsbetrieb Roter Stern (39-jährig) wünscht dem jüngeren mindestens noch mal ebenso viele erfolgreiche Jahre. Die allerherzlichsten Glückwünsche der Buchhandlung Roter Stern und der Filiale Lesezeichen!!! You'll never walk alone!

Hogh-Janovsky arbeitet bei der Buchhandlung Roter Stern

Anna Schreiber

Der AStA-Marburg wünscht dem Express und seinem Team alles Gute zum 25-jährigen Bestehen. Auf dass die Studierenden in Marburg auch noch weitere 25 Jahre auf den Express zugreifen können. Wir wünschen für die Zukunft alles gute, viel Tatenkraft, Erfolg und würden uns wünschen, dass der Express auch weiterhin konstruktiv kritisch berichtet.

Schreiber ist AStA-Vorsitzende an der Uni Marburg

Arwed Fischer

Ein Stadtfest-Veranstalter der, wenn man bedenkt dass er nur eine Veranstaltung pro Jahr macht, seinen Job deutlich besser macht als 90 % seiner Kollegen. Ein gutes und angenehmes Team von Mitarbeitern das über viele Jahre annähernd gleich besetzt ist. Ein Peter Mannshardt, zu dem ich über viele Jahre ein fast freundschaftliches Verhältnis habe, den ich jederzeit um Rat fragen kann und der mir in vielen, teilweise amüsanten Gesprächen fast alles über Marburg, seine Bürger, den Einzelhandel und sonstige Zusammenhänge innerhalb der Stadt erzählt und gelernt hat.

Fischer ist Geschäftsführer der Flashlight Veranstaltungstechnik GmbH

Wolfgang Müller

Seit 25 Jahren – man glaubt es kaum – gelingt es Euch, zunächst 14-tägig, bald darauf Woche für Woche, ein Magazin zu erstellen und kostenlos (!) zu verbreiten, das es in dieser form in Mittelhessen noch nicht gab. Heute ist es kaum noch vorstellbar, wie man in der Vor-Express-Zeit sein kulturelles Leben in der Region organisiert hat. In meinem Gewerbe (Schallplatten und CDs) gilt ein 25 Jahre altes Lied schon längst als "Oldie", und so ist das mit den Oldies: die schlechten vergisst man, und die guten sind zeitlos, man kann sie immer wieder hören, bleiben frisch und nutzen sich nicht ab – so wie der Express, auf den ich auch in Zukunft nicht verzichten möchte. Von "Oldie" zu "Oldie": Keep on rockin'!

Müller ist Inhaber des Plattenladens Odie – zeitlos musik

Irene von Drigalski

Novartis Behring, mit 100-jähriger Impfstofftradition gratuliert dem Express zum 25jährigen Jubiläum. Gerade in einer Universitätsstadt wie Marburg ist ein Stadtmagazin wie der Express auch für unsere neuen Mitarbeiter eine hilfreiche Orientierung in dieser schönen traditionsreichen Stadt.

Irene von Drigalski, Leitung Communications Novartis Behring

Zusammenstellung: Georg Kronenberg

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