Amtsinhaber Thomas Spies bleibt Oberbürgermeister von Marburg. Der Sozialdemokrat hat sich bei der Stichwahl am Sonntag denkbar knapp mit 50,2 Prozent der Stimmen gegen Nadine Bernshausen (49,8 Prozent) von den Grünen durchgesetzt.

Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis bestätigten 12.195 Marburger*innen den 58-jährigen Spies am 28. März im Amt des Oberbürgermeisters. Seine Herausforderin Nadine Bernshausen erzielte 12.100 Stimmen. Die Wahlbeteiligung in der Stichwahl lag bei 42,5 Prozent.

Spies, der seit Ende 2015 Rathauschef in Marburg ist, hatte schon im ersten Wahlgang am 14. März die meisten Stimmen auf sich vereinen können. Auf ihn entfielen damals 33,91 Prozent der Stimmen, auf Nadine Bernshausen 25,96 Prozent.

Insgesamt neun Kandidaten waren im ersten Wahlgang angetreten. Dirk Bamberger (CDU) erhielt 22,42 Prozent, Renate Bastian (Marburger Linke) kam auf 6,26 Prozent. Auf Andrea Suntheim-Pichler (Bürger für Marburg) entfielen 3,21 Prozent, auf Mariele Diehl (Klimaliste) 3,15 Prozent und auf Michael Selinka (FDP) 2,85 Prozent. Dr. Frank Michler (Bürgerliste Weiterdenken Marburg) erhielt 1,27 Prozent und Jounes Erojo (Marburg24) 0,97 Prozent der gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang am 14. März war 55,06 Prozent.

Die neue Amtszeit von Thomas Spies beginnt am 1. Dezember 2021. Gewählt ist er für sechs Jahre.

Das Gesamtergebnis der Stichwahl sowie die Ergebnisse in den Orts- und Wahlbezirken findet sich hier.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Georg Kronenberg | Marbuch Verlag GmbH