Buchvorstellung & Gespräch mit Stephan Thome am Dienstag, dem 08. September um 19 Uhr im TTZ.
Die Handlung von Stephan Thomes Roman „Besser als nie“: Im fiktiven oberhessischen Bergenstadt soll wieder der Grenzgang gefeiert werden – doch plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall. Eine Schulpsychologin ist empört, dass man sie als Reiterin nicht dabei haben will, weil sie eine Frau ist. Und der Bürgermeister gerät gleich doppelt in Erklärungsnot: Denn der Hessische Rundfunk hat Fragen zu dem sogenannten „Mohren“, den es auf dem Fest gibt.
Wem dies bekannt vorkommt: Autor Stephan Thome stammt aus Biedenkopf…
Vor 17 Jahren hat Thome mit seinem Romandebüt „Grenzgang“ den aspekte-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres gewonnen. Das Buch stand – wie auch sein zweiter Roman „Fliehkräfte“ – auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. 2014 erhielt die Verfilmung des Romans „Grenzgang“ dann den Grimme-Preis und Thome wurde von der Akademie der Künste Berlin mit dem Kunstpreis Literatur ausgezeichnet.
In seinem neuen Werk beschäftigt er sich wieder mit dem Grenzgang.Inzwischen hat sich das gesellschaftliche Klima grundlegend verändert. Und so stoßen die Protagonisten, während sie ihr privates Glück verfolgen, in „Besser als nie“ auf die großen Streitfragen unserer Zeit.
Stephan Thome wurde 1972 in Biedenkopf geboren. In Marburg studierte er Philosophie, in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio Religionswissenschaft und Sinologie. Seit 2011 lebt und arbeitet Thome als freier Schriftsteller; derzeit lebt er in Taipeh.
kro

