Dienstag, 22. Januar 2019
Musik
 
Foto: undenkbar.
de
Folk Pop/Rock
... mit emotionaler Tiefe: Nach 12 Jahren erschien zu Beginn des vergangenen Jahres ein Solo-Album von Timo Uhlenbrock. Der Singer/Songwriter begibt sich damit in neue und doch auch bekannte musikalische Sphären und wird bei Bedarf von Bass, Schlagzeug, Piano, weiteren Instrumenten von Gastmusikern unterstützt. Nach drei Alben mit The Missing Page und vielen Konzerten geht Timo Uhlenbrock wieder einen Schritt zurück und damit gleichzeitig einen vorwärts, um seine neuen biographischen Songs in Szene zu setzen. Balladen von großer emotionaler Tiefe wechseln sich mit druckvollen und antreibenden Rocksongs mit Ohrwurmcharakter ab. Das Uhlenbrock Project passt in keine Schublade und überrascht immer wieder durch Flexibilität, Spielfreude und der Improvisation bei Konzerten. Support kommt von Vanessa Lange
Fr 18.1. 20.00, Waggonhalle
Foto: Justus Noll
Zündende Tango-Musik
... von den Anfängen der argentinischen "Vieja guardia" bis zu den "Vier Jahreszeiten" in der Form von Astor Piazzolla spielt das Klavier-Trio StringTango. Diana Metzing, Violine, spielte in vielen Orchestern und Kammermusikensembles, darunter die Robert-Schumann-Philharmonie der Städtischen Theater Chemnitz und das Kammerorchester "KO 33" Dresden. Cellist Gerd Schiebl spielte CD-, Radio- und Fernsehaufnahmen ein und absolvierte zahlreiche Konzerttourneen nach England, Italien und Frankreich. Justus Noll legte das Staatsexamen für Klavier an der Hochschule für Musik in Frankfurt (Main) ab, promovierte in Musikwissenschaft und arbeitete als Musikredakteur beim Südwestfunk. Er begleitete zahlreiche Soloprogramme, Tournéen und Konzerte.
Fr 18.1. 20.00, TurmCafé
Foto: Q
Der Berliner
... Pianist Jonathan Rohrer tritt erneut im Q auf, diesmal nicht nur mit seinen eigenen Liedern, sondern zusammen mit seiner Duopartnerin Regina Rohrer in einer abwechslungsreichen Mixtur von Stücken für Klarinette und Klavier. Als Duo Klaripino öffnen die beiden Augen und Ohren für die Vielfalt der Musik. So spielen sie Werke aus allen Epochen und Stilrichtungen, eine Mischung aus Klassik, Klezmer und bekannten Ohrwürmern, von Beatles bis Mozart ist alles dabei. Man kann die Klarinette in allen Registern erleben, manchmal warm und sanft, manchmal laut und stürmisch. Das Piano hingegen erklingt mit raffinierten Begleitungen und virtuosen Klängen.
Fr 18.1. 21.00, Q
Foto: Waggon-
halle
Ulla Meinecke
... ist die Grande Dame der poetischen deutschen Popmusik. Ihre Songs sind zeitlos, weil es bei ihr textlich keine Schnell­schüsse, Kompromisse oder modische Gags gibt. Ihr aktuelles Projekt mit den Multi-Instrumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke "Und danke für den Fisch" vereint Klassiker wie "Feuer unterm Eis", "Die Tänzerin", "50 Tips ihn zu verlassen" mit neuen, noch nicht veröffentlichen Liedern. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist die Wahlberlinerin aus der Taunusstadt Usingen eine feste Größe in der deutschen Musik- und Kulturlandschaft. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache, nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen Ulla Meineckes Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Charmant, schlagfertig und immer nah am Publikum, erzählt sie ihre skurrilen Geschichten und zeichnet stimmige Bilder, die aus den Liedern zu lebendige Filmen machen.
Sa 19.1. 20.00, Waggonhalle
 
Bühne
 
Foto: Jutta
Hasshoff-Nuhr
In "Nuhr hier
..., nur heute" gibt Dieter Nuhr alle der Lächerlichkeit preis, die die Welt mit primitiven Ideen beglücken wollen: Ideologen, Populisten und sonstige Heilsprediger. Nuhr entzieht ihnen durch die Kraft des Humors die gedankliche Geschäfts­grund­lage. Bei ihm geht es immer ums Ganze, um Glauben, Ver­schwörung und Verdauung, um Liebe, Tod und die Sprengkraft des Schnarchens. Im klassischen Kabarett ist die Welt schlecht und voller Skandale. Für Nuhr ist sie besser als ihr Ruf. Seine Botschaft ist: Es gibt ein Leben vor dem Tod. Wir müssen nur damit anfangen. Ein Abend mit Dieter Nuhr ist ein Start.
Fr 18.1. 20.00, Rittal Arena Wetzlar
Wer von
... uns möchte das nicht, einmal eine Ausschreibung gewinnen? Einmal Erster sein in diesem Wettlauf um Anerkennung, Posten und Position? Drei Figuren denken, sie hätten genau das: Gewonnen! Dann aber finden sie sich auf einmal ganz woanders wieder: in einem Museum vielleicht oder doch eher in einem Assessment-Center der besonderen Art? Die mehrfach preisgekrönte Autorin Miroslava Svolikova spürt in Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt. in einer geradezu atem­beraubenden Sprache voller Musikalität und Witz der Generation Praktikum nach und behandelt dabei gesellschaftliche wie geschichtliche Themen. Die Mauer steht in dieser Farce nicht nur im Museum ... Das Hessische Landes­theater Marburg inszeniert das Stück für alle Menschen ab 15 Jahren und lädt zur deutschen Erstaufführung am
Sa 19.1. 19.30, Kleines Tasch
Foto: Fast
Forward Theatre
Schon als Schüler
... zog es Williams Otako Mpaata auf die Bühne, das Nationaltheater in Kampala, Uganda wurde bald zu seinem zweiten Zuhause. Dort bespielte er die Bühne in berühmt-berüchtigten Comedy-Night-Shows und machte sonst mit Straßentheateraktionen auf sich aufmerksam. Nach einer Welttournee, die ihn bis nach Hongkong führte, gründete er seine eigene Theaterorganisation und setzt seitdem sein komödiantisches Talent ein, um soziale und politische Themen unter die Leute zu bringen. Gemeinsam mit dem Marburger Fast Forward Theatre wird daraus eine Improshow der ganz besonderern Art, nämlich am
Di 22.1. 20.00, Szenario im Cordes
 
Vorträge
 
Foto: 11 Freunde
Seit dem Jahr
... 2000 bereichert das Magazin 11 Freunde die hiesige Fußballszene mit Reportagen und Interviews jenseits von drögen Tabellen und Statistiken. Die Redakteure Philipp Köster und Jens Kirschneck bereisen nun mit Texten und Filmen im Gepäck das Land. Temporeich und immer auf Rasenhöhe, erzählen die beiden Fußballfanatiker von Telefonaten mit Lothar Matthäus, Besuchen beim sonntäglichen Fußballfrühschoppen "Doppelpass" und verregneten Auswärtsfahrten nach Rostock. Dazu gibt es rasante Filme, von vergurkten Interviews am Spielfeldrand und popelnden Bundestrainern. Und sie haben dabei, wie der große Theoretiker Andreas Möller es einmal formulierte, "vom Feeling her ein gutes Gefühl".
Fr 18.1. 20.00, KFZ
Ausstellungen
 
  • Alte Universität Marburg, Reitgasse, Kreuzgang, Mo-Fr 9-18 Uhr. "Wissenschaftlerinnen an der Philipps-Universität gestern und heute – 100 Jahre Frauenstudium" (Dauerausstellung)
  • Alter Bahnhof Gemünden, Alter Bahnhof 1, 35285 Gemünden (Wohra), Mi-Fr ab 17, Sa ab 12, Sonn- & Feiertags ab 10 Uhr. "Farben bereichern das Leben" – Malerei von Maria Reder-Karle (bis 10.2.)
  • Atelier Zwischen den Häusern, Zwischenhausen 7-9, Fr 16-18, Sa 13-15. "360»" – Installation von Ursula Eske und Fotografien von Sabine Stange (bis 17.2.)
  • BiP, Am Grün 16, Mo-Mi 8.30-16, Do 8.30-18, Fr 8.30-12.30 Uhr. Fotoausstellung "Einblicke: Studierende engagieren sich"
  • Colosseo Marburg, Biegenstr. 49, Di-So 11.30-14.30, 17.30-24.00 Uhr. "Bilder und Masken" – Werke von Anita Badenhausen und Martha Henkel (bis Februar)
  • Congresszentrum Marburg, Anneliese-Pohl-Allee 3., Mo-So 11-17 Uhr. "Michael Schumacher"-Ausstellung (bis Februar)
  • Emil-von-Behring-Austellung, Bahnhofstr. 7, 1. OG, Mo-Do 9-17, Fr 9-13 Uhr "Blut ist ein ganz besonderer SaftZu Leben und Wirken Emil von Behrings" (Dauerausstellung)
  • Erwin-Piscator-Haus, Biegenstr. 15, Mo-Sa 9-20, So 10-20 Uhr. "Lebenslinien" – Arbeiten von Erhardt Jakobus Klonk (bis 24.2.); Ensemblegalerie des HLTM: Großformatige Fotografie (bis 24.2.)
  • Galerie 36, Jugendamt, Friedrichstr. 36, Mo-Fr 8-12, Mo-Do 14-17 Uhr. Malerie von Sandra "ArteSan" Bender und Fotografien Mona Löffler (bis 30.6.)
  • Galerie Haspelstraße Eins, Haspelstr. 1, Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 13-15 Uhr. "favor. – gemalt. collagiert. marmoriert. gegossen." – Werke von Carla Fassold-Luttropp (22.1. bis 27.2.), Vernissage: 19.1., 17 Uhr.
  • Galerie JPG, Weidenhäuser Str. 34, jeden 1. Sa im Monat 11-15 Uhr und auf Anfrage (0176-61731093). "MARV" – Zeichnung und Druckgrafik von Silke Rath (bis 25.1.)
  • Galleria Bruno P., Brüder-Grimm-Stube, Markt 23, Di-So 13-17 Uhr. Dr. Otto Girgsdies: "Europa fällt vom Stier" (bis 31.1.)
  • Hess. Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, Mo/Fr 8.30-16.30, DiDo 8.30-19.00 Uhr. "Es lebe die deutsche Republik!" – Die Revolution 1918/19 in Hessen (bis 25.5., Eintritt frei); "Zeitenwende in Hessen – Revolutionärer Aufbruch 1918/19 in die Demokratie" (bis 25.5., Eintritt frei), Eröffnung: 18.1., 18 Uhr, Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Andreas Hedwig, Präsident des Hessischen Landesarchivs
  • Kunstmuseum, Biegenstr. 11, Mi-Mo 11-17 Uhr (Di geschlossen), am ersten Do im Monat 11-21 Uhr. Die erstmals vollständige Präsentation der "Sammlung Hilde Eitel" (bis 1. Quartal 2019); "Hauptwerke der Künstlerkolonie in Willingshausen"
  • Landratsamt, Foyer, Im Lichtenholz 60, Mo-Do 7-16, Fr 7-14 Uhr. "Beflügelt" – Werke von Uli Krappen (bis 24.1.)
  • LOG-Galerie, Ketzerbach 31, Di-Fr 15-19, Sa 11-13 Uhr und nach Vereinbarung. "... nach Island" – Malerei und Fotografien von Doris Conrads (bis 16.2.)
  • Marburger Haus der Romantik, Markt 16, Tel. 917160. Di-Fr 14-17, Sa/So 11-13 & 14-17 Uhr. "Marburger Romantik um 1800. Portraits einer bewegten Generation" (Dauerausstellung); "Die Hutnadel – Eine Kulturgeschichte durch zwei Jahrhunderte" (bis Ende Februar)
  • Marburger Kameramuseum, Am Grün 44, So 14-18 Uhr (Dauerausstellung)
  • Marburger Kunstverein, Gerhard-Jahn-Platz 5, Tel. 25882, Di-So 11-17, Mi 11-20 Uhr. "Transparenz und Blickdichte" – Werke von Friederike Walter und Jochen Mura (bis 31.1.)
  • Religionskundliche Sammlung, Museum der Religionen, Landgraf-Philipp-Str. 4. Mo 14-16 Uhr. "Islam, Buddhismus, Hinduismus und andere Religionen"
  • Stadtbücherei Marburg, Ketzerbach 1, Di/Do/Fr 12-18.30, Mi/Sa 10-14 Uhr. "Plastik-Welt" – Arbeiten der Fotogruppe 1.0 zum Thema Plastik in der (Um)Welt
  • TurmCafé Spiegelslustturm, Hermann-Bauer-Weg 2, tägl. 13-18, So und an Feiertagen ab 11 Uhr. "Auf gleicher Augenhöhe" – Werke in Aquarell/Mischtechnik von Manfred Kempe (bis 23.2.)
  • Universitätsbibliothek Marburg, Deutschhausstr. 9, Mo-So 8-20 Uhr. "Wärme zum Wohlfühlen – Geschichte und Gegenwart"
  • Völkerkundliche Sammlung, Deutschhausstr. 3. Mo-Do 9-15 Uhr. "KrisenMomente"
Tipp des Tages

Williams Otako Mpaata

Foto: Fast
Forward Theatre
Schon als Schüler zog es Williams Otako Mpaata auf die Bühne, das Nationaltheater in Kampala, Uganda wurde bald zu seinem zweiten Zuhause. Dort bespielte er die Bühne in berühmt-berüchtigten Comedy-Night-Shows und machte sonst mit Straßentheateraktionen auf sich aufmerksam. Nach einer Welttournee, die ihn bis nach Hongkong führte, gründete er seine eigene Theaterorganisation und setzt seitdem sein komödiantisches Talent ein, um soziale und politische Themen unter die Leute zu bringen. Gemeinsam mit dem Marburger Fast Forward Theatre wird daraus eine Improshow der ganz besonderern Art, nämlich am
Di 22.1. | 20 Uhr | Marburg | Szenario im Cordes
 
Noch 171 Tage bis zum Stadtfest
3 Tage Marburg 2019
 
Tipp der Woche

The Intersphere

Foto: The Inter-
sphere
Nach vier Jahren legen The Intersphere ein neues Album vor und gehen auf große Fahrt. 2006 gegründet, haben die vier Mannheimer mit ihrem Alternative / Progressive Rock mehrere Tourneen hinter sich und die großen Festivals der Republik (u.a. 2 x Rock Am Ring) bespielt. Die Band über ihr neues Album: "Obwohl wir alle in den letzten vier Jahren mit vielen anderen Dingen beschäftigt waren, hatten wir trotzdem immer die Zeit Stück für Stück an den Songs zu arbeiten. Es hat dieses Mal viel länger gedauert, weil wir uns nicht wiederholen und immer neue Einflüsse in unsere Musik einfließen lassen wollen, aber das Ergebnis vereint alles was den 'The Intersphere' – Sound ausmacht und es wird an vielen Stellen auch etwas rauer zugehen als beim letzten Album." Support: Like Lovers.
Do 31.1. | 20.30 Uhr | Marburg | KFZ
 
Live – Kommende Highlights

Diva Shiva

Foto: Waggon-
halle
Auf nach Sri Lanka oder Indien oder Tibet, Hauptsache das Lust Chakra wacht auf – aus dem Koma. Die schwäbische "Diva Shiva" Natalie Mackert zieht los, um nach sinniger Ehe die sinnliche Liebe wieder zu entdecken. Sinnlich-übersinnlich wird der Zuschauer von Diva Shiva durch einen Crashkurs in Sachen Eroterik geführt. Er begegnet dabei den unterschiedlichsten Frauen. Vom rosa Püppchen über die distinguierte Adlige bis hin zur rheinischen Ankerbraut – keine weibliche Facette kommt zu kurz, und eroterisch bleibt es trotzdem ...
Di 5.2. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
Freikartenverlosung: Fr 25.1. | 16 Uhr | Tel. 06421/684443
 

Michl Müller

Foto: Christian
Brecheis
Scharfsinnig nimmt Michl Müller Aktuelles aus Politik und Gesellschaft aufs Korn. Dabei ist der Humor des fränkischen Kabarettisten gewohnt lebensnah und authentisch. Der selbsternannte "Dreggsagg" (Fränkisch für "Schelm") aus Bad Kissingen spricht ohne Tabus alles an, sein Kabarettprogramm zielt packend und mitreißend auf den alltäglichen Wahnsinn unserer Zeit. "Nichts und Niemand aus Politik, Boulevard und Gesellschaft ist vor seinem erfrischend respektlosen Mundwerk sicher, wenn er pointenreich auf Reise geht." (Main-Post)
Do 2.5. | 20 Uhr | Gießen | Kongresshalle
Freikartenverlosung: Fr 8.2. | 16 Uhr | Tel. 06421/684443
 
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