Montag, 21. Mai 2018
Editorial | 17. Mai 2018

Auf Wolke sieben

Himmelwärts: routinierte Fachleute in Aktion – Foto: Kronenberg

Geschichten wie diese fangen eigentlich wie folgt an: "Gestern ist alles um­ge­stellt worden – und jetzt funktioniert nichts mehr. Ich hab' schon fünf mal mit der Störungshotline telefoniert." Dann folgt normalerweise eine Schimpftirade voller Fachchinesisch und Fehlerbeschreibungen.

Aber es geht auch ganz anders: Wir, der Express, haben eine neue Telefon­anlage bekommen und sind in die Cloud umgezogen – ganz reibungslos. In den Himmel gehoben haben uns die Telekom-Techniker Hans-Jürgen Kluth und Jörg Deuermeier – und zwar samtweich. Alles hat Dank der fähigen Fachleute, deren Arbeit wir an dieser Stelle nicht zum ersten Mal loben, von Beginn an wunderbar funktioniert.

Jetzt schweben wir mit unseren Telefonen mit super-stylischen Displays, rie­sigem Funktionsumfang und "High Definition"-Sprachqualität auf Wolke sieben. Das Beste dabei: Wir sind noch besser für Sie erreichbar. Rufen Sie uns an!

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Ben Knabe
Marburger Kammer­orchester

Farbig und abwechslungsreich ist das Programm, das das Marburger Kammerorchester unter der Leitung von Karin Hendel am Pfingsmontag zu Gehör bringt – mit Werken von Joseph Haydn, Bela Bartók, David Popper, Niccolò Paganini, Franz Liszt, Johannes Brahms und Robert Fuchs. Solistin ist die junge ungarisch-rumänische Cellistin Csilla Kecskés Ávéd, mehrfache Preisträgerin des Rumänischen Landesjugendwettbewerbs, die nach Stationen in namhaften Orchestern seit August 2016 Stipendiatin der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters ist.
Mo 21.5. | 18 Uhr | Marburg | Lutherische Pfarrkirche St. Marien
 
Tipp der Woche

Foto: Frank
Schindelbeck
Sauer & Oberg

Sein Sound reicht vom warmen Hauch eines Ben Webster bis zu den schartigen Ausbrüchen eines Archie Shepp, seine Präsenz hat ihn zu einem der großen Stilisten seines Instruments gemacht: Saxophonist Heinz Sauer ist einer der großen Erzähler des Jazz, ein klangmächtiger Improvisator und Instrumentalist, dem keine Technik, kein Stil und kein Ausdruck fremd zu sein scheint. 85 Jahre ist Heinz Sauer mittlerweile, und er klingt auf der neuen mit Uwe Oberg aufgenommenen CD "Sweet Reason" wie immer. Bei Konzerten spielen die beiden eigene Kompositionen als auch Thelonius Monk oder Duke Ellington – " ...ein Duo-Spiel von vitaler Schönheit. Fantastisch!" (NRW JazzZeit)
Di 22.5. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Live – Kommende Highlights

Foto: Marc de
Fotograaf
Brass­Boom­Bang

Ende Mai fährt das KFZ große Gebläse auf: Zum ersten Mal gibt sich das nigelnagelneue "BrassBoomBang-Festival" auf der Marburger Schlossparkbühne die Ehre. Das Broken Brass Ensemble mischt traditionellen New Orleans Brass mit Stilrichtungen wie Hip-Hop, Funk, Soul, Dance und Jazz zu einem mitreißenden Sound. Banda Internationale will mit einem weltmusikalischen Sound Herzen öffnen und Vorurteile und Ressentiments abzubauen. Marshall Cooper stehen für tanzbares Soul Food, gespickt mit virtuoser Würze, ironischer Leichtigkeit und einem charismatischen Eigengeschmack, der bis dato in keinen Genretopf passt. Die Studierenden-BigBand Marburg schließlich spielt ein Repertoire aus traditionellem Jazz und Swing, aber auch Funk, Latin, Rock und Pop.
Do 31.5. | 17 Uhr | Marburg | Schlossparkbühne
Freikartenverlosung: Fr 25.5. | 16 Uhr | Tel. 06421/684443
 

Foto: Waggon-
halle
Der Affenfelsen

Das neue Theaterstück von Willi Schmidt greift die Tradition der "Wirtshaus an der Lahn"-Theatertrilogie auf. Nachdem die Wirtshaus-Stücke Geschichten mit historischem Hintergrund vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1970 auf die Bühne brachten, spielt "Der Affenfelsen" in der Gegenwart. Unterstützt durch Live-Musik werden Geschichten von (fiktiven) Bewohnern des "Affenfelsen" erzählt, es geht dabei um menschliche Beziehungen, Geheimnisse, Kindheitserlebnisse, Suche nach Identität, aber auch um Vorurteile, Rassismus und Gewalt. Premiere:
Do 14.6. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
Freikartenverlosung: Fr 8.6. | 16 Uhr | Tel. 06421/684443
 

Foto: Amac
Garbe
Olaf Schubert

"Sexy Forever" – der Titel offenbart es – Schubert möchte neue Wege gehen. Zwar bleibt er der mahnende, intellektuelle Stachel im Fleische der Bourgeoisie – zuzüglich möchte er nun aber auch seine sinnliche Seite präsentieren. Der bewusst englischsprachig gewählte Titel zeigt jedoch auch: Nach den großen Erfolgen in Teutonien will Olaf Schubert jetzt endlich auch den amerikanischen Markt erobern – zumindest aber den rumänischen. Womöglich etabliert er im neuen Programm sogar Elemente der Show – Ballett, Feuerwerk, wer weiß ...
Mi 6.6. | 20 Uhr | Marburg | Erwin-Piscator-Haus
 
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