Die Stadt Marburg startet eine stadtweite Online-Abfrage zur Ausstattung mit Abfallgefäßen.
Ziel ist es, die Abfallentsorgung weiter zu verbessern, die Abfallsatzung zu aktualisieren und Haushalte künftig bedarfsgerechter mit Mülltonnen in der tatsächlich benötigten Größe auszustatten. Dazu sollen in einem zweiten Schritt zudem alle Restmüll-, Bio- und Altpapiertonnen mit einem modernen Identifikations-Chip versehen werden.
Der erste Schritt ist eine grundstücksgenaue Bestandsaufnahme: Wer hat welche Tonnen, in welcher Größe – und wie oft werden sie geleert? Zur Erfassung erhalten alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer Post von der Stadt.
Auf Wunsch können die Marburgerinnen und Marburger künftig auch eine kleinere 80-Liter-Restmülltonne bekommen. Oberbürgermeister und Finanzdezernent Dr. Thomas Spies erklärt dazu: „Im bisherigen System werden die Abfallgefäße rein nach Personenzahl zugeteilt – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Das entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Die Umstellung auf eine bedarfsgerechtere Ausstattung schafft Anreize zur noch besseren Trennung und weiteren Vermeidung von Restmüll. Wir sorgen dafür, dass sich das Vermeiden von Restmüll sowohl ökologisch als auch finanziell lohnt.“
Die Online-Abfrage ist erreichbar über https://bestandsabfrage-marburg.buergerportal.digital. Für den Login benötigen Eigentümerinnen und Eigentümer das Kassenzeichen und ein Passwort, das ihnen im Schreiben mitgeteilt wird. Für Fragen ist eine Hotline eingerichtet unter 06421/201-2332.
kro/gec

