„Eine Arbeiterin, Leben, Alter und Sterben“ am Samstag, den 28. März, um 19:30 Uhr im Theater am Schwanhof / Kleines Tasch.

Didier Eribon, Autor („Rückkehr nach Reims“), Philosoph und Soziologe, begibt sich in seinem neuesten Essay auf Spurensuche. Auf Spurensuche nach seiner Mutter, die, gerade in ein Altenheim gezogen, plötzlich verstirbt. Eigentlich hatte er, der Sohn und Autor, sie dort häufiger besuchen wollen. Nun aber beginnt die schreibende Suche nach Ihrer Vergangenheit: nach Leben, Alter und Sterben.

Eribon konfrontiert uns dabei mit unserem eigenen Verdrängen der Lebenssituation alter Menschen und dem Tod, er zeigt auf einfühlsame Weise, wie wichtig die eigene Familiengeschichte für unser Leben ist. Dabei taucht er ein und entblättert komplex und behutsam das Leben seiner Mutter, ein Leben in der französischen Arbeiterklasse.

kro

Bild mit freundlicher Genehmigung von Jan Bosch