Pop-Up-Trauung In der Elisabethkirche, am See von Niederweimar oder auf dem Christenberg.

Die Klassiker für Blitzhochzeiten sind Gretna Green in Schottland und Las Vegas in den USA. Doch seit 2025 bieten auch die evangelischen Kirchengemeinden in Marburg sogenannte „Pop-Up-Trauungen“ an. Im Juni können Paare – egal, in welcher Partnerschaft sie leben – in der Marburger Elisabethkirche, im Seepark Niederweimar und auf dem Christenberg bei Münchhausen heiraten. Darüber hinaus ist es möglich, die Partnerschaft, die Verlobung oder das Traujubiläum einfach nur segnen zu lassen oder das Eheversprechen zu erneuern. Im vergangenen Jahr haben sich bereits 45 Paare in Marburg und Niederweimar getraut oder segnen lassen, auf dem Christenberg waren es 25 – darunter sogar der Lahntaler Bürgermeister Carsten Laukel mit seiner Frau Natascha. In diesem Jahr können sich Heiratswillige auf den 06. Juni in der Elisabethkirche und im Michelchen einstellen (10 bis 18 Uhr). Wer lieber am Strand und auf der Wiese am See von Niederweimar heiraten möchte, hat dazu am 26. Juni die Möglichkeit (12 bis 20 Uhr). Am 26. und 27. Juni folgt „Einfach heiraten“ in der Christenbergkirche oder draußen mit malerischem Blick auf den Burgwald (Freitag von 13 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 18 Uhr).

Für eine offizielle kirchliche Trauung muss das Paar standesamtlich verheiratet und einer der Partner der Kirche zugehörig sein. Für eine Segnung muss man nichts mitbringen. Pfarrer und Pfarrerinnen sind da. Dazu gibt es Live-Musik, Sekt, Kaffee und Kuchen.

Anmeldungen sind unter 06423-6441 (pfarramt.christenberg-hollende@ekkw.de) oder unter kirchenbuero.marburg@ekkw.de möglich.

gec/kro

Bild mit freundlicher Genehmigung von Frank Wagner