800 Jahre Bortshausen – Auftakt am Sonntag, dem 31. Mai um 11 Uhr.

Der Marburger Stadtteil Bortshausen feiert sein 800-jähriges Jubiläum mit einem großen Festjahr. Zum Auftakt gehen Einheimische und Gäste am Sonntag, 31. Mai, die historischen Grenzen des Dorfes ab, das 1226 erstmals schriftlich unter dem Namen „Burchishusen“ erwähnt wurde. Der fünf Kilometer lange Grenzgang startet um 11 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. An den Grenzpunkten gibt es geschichtliche Berichte und Anekdoten zum Teil in Bortshäuser Platt sowie Getränke und einen Imbiss. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann mit einem Bus verschiedene Stationen anfahren. Ab 14 Uhr gibt es dann Deftiges mit frisch gezapftem Fassbier am Feuerwehrgerätehaus. Höhepunkt des Festjahres ist das Höfefest, das am 16. August mit vielen Ausstellern aufwartet, sowie der Tag der offenen Backhäuser am 20. September und ein Festkommers am 7. November. Das Dorf mit seinen knapp 300 Einwohnerinnen und Einwohnern ist einer der kleinsten Stadtteile Marburgs. Es liegt in einer Senke am Fuß des Frauenbergs. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die spätromanische evangelische Chorturmkirche, deren Turm 1432 um ein Fachwerkgeschoss erhöht wurde.

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