Verbraucherzentrale Hessen: Betrüger locken mit günstigen Restposten.

Betrüger verschicken unaufgeforderte E-Mails mit angeblichen Restposten aus einer Insolvenzmasse für einen attraktiven Preis – doch hinter den vermeintlich seriösen Angeboten steckt eine perfide Masche: Betroffene gehen hier in Vorkasse, die Ware wird nicht geliefert, das Geld ist weg.

„Die Betrüger setzen gezielt auf Social Engineering. Sie missbrauchen die Identität real existierender Kanzleien und Anwälte sowie deren offizielle Daten – von Adressen und Fotos bis hin zu Handelsregisternummern. Besonders häufig wird die Identität von Kanzleien und Anwälten missbraucht, die mit wirtschaftlichen oder rechtlichen Themen wie Insolvenzrecht oder Vermögensverwertung in Verbindung gebracht werden“, erklärt Olesja Jäger, Referentin für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Hessen.

Die Schäden sind enorm: Nicht nur die Betrogenen leiden unter dem finanziellen Verlust. Der gute Ruf derjenigen, deren Identität missbraucht wird, wird zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen – alles nur, um Türen für kriminelle Machenschaften zu öffnen.

Wer eine verdächtige E-Mail erhält, sollte das Anwaltsverzeichnis prüfen und die Kanzlei nur über die offiziellen Daten aus dem bundesweiten Anwaltsverzeichnis kontaktieren. Außerdem sollte man das Insolvenzverfahren verifizieren.

kro

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