Winter-Varieté von Marcus Jeroch am Montag, dem 23. Februar um 20 Uhr in der Waggonhalle.

Seit Jahren erfreut Marcus Jeroch mit unterschiedlichen Solo-Programmen im Bereich der Kleinkunstbühnen und des Varietés. Außergewöhnlich ist seine Kombination von artistischer Jonglage und geistreichen, teils humoristischen, teils an Dada gemahnenden Wortbeiträgen.

Mit wirbelnden Kleinstkisten erzählt Jeroch durch immer neu zusammengestellte Buchstaben ein dramatisches Gedicht. In einer preisgekrönten Rede über das Verschwinden von Buchstaben verwandelt er alles Sagen zu fremder, eigenwilliger Sprache und das Publikum folgt der Entartung mit Staunen und fröhlichem Beifall. Pingpongbälle werden zu Stellvertretern des Worts und in der Form einer philosophischen Fortsetzungsgeschichte berichtet er von einer Schnecke, die sich mit der Normalität von Ansichten auseinandersetzen muss, entführt derart mit vergnügtem Übermut in eine Welt aus heiterem Widersinn, mit zweiter Nachricht hinter den Klängen: wieder Sinn!

kro

Bild mit freundlicher Genehmigung von Axel Lauer