Führungen im Staatsarchiv zum Tag der Archive am 8. März.
Während des bundesweiten „Tags der Archive“ am Sonntag, 8. März, stellen sich zahlreiche Archive und Kultureinrichtungen im Marburger Staatsarchiv am Friedrichsplatz vor.
Das Staatsarchiv selbst präsentiert in Führungen seine Bestände und das Gebäude (um 11 Uhr, um 12.30 und um 14.30 Uhr). Selbst Kinder können sich gemeinsam mit der Archiveule Eulalia auf die Suche nach ihren tierischen Freundinnen im Archiv machen (Führungen um 11.30 und 14.30 Uhr). In den Lesesälen gibt es Informationen zur Recherche in den Beständen des Staatsarchivs und des Personenstands-Archivs. Die Archivpädagogik informiert über ihr Angebot für den Geschichtsunterricht im Staatsarchiv. Praktische Hinweise zum Umgang mit Schimmelbefall an Büchern und Dokumenten bietet die Restaurierungswerkstatt.
Im Landgrafensaal präsentieren sich neben dem Circus- und Varieté-Archiv, dem Kulturhistorischen Anzeigenarchiv und dem Stadtarchiv Marburg auch der Marburger Geschichtsverein, der hessische Heimatbund, das hessische Institut für Landesgeschichte und das Herderinstitut für Ostmitteleuropaforschung.
Das Stadtarchiv stellt unter dem Motto „Marburg in Bildern“ seine Fotoplattform vor. Das Herder-Institut zeigt Bilder, Karten und Dokumente aus dem östlichen Europa und das hessische Institut für Landesgeschichte legt den Schwerpunkt auf das Flurnamenarchiv im digitalen Zeitalter. Im Gebäude am Friedrichsplatz ist auch das Archiv der Philipps-Universität untergebracht, das seine Arbeit in Führungen vorstellt (11.30 und 14 Uhr).
Zudem zeigt sie eine Archivalien-Ausstellung zum Thema „Berühmt und berüchtigt“, bei der es um Hannah Arendt, Elisabeth Selbert und Ulrike Meinhof an der Philipps-Universität geht. Darüber hinaus gibt es Informationen zum Berufsweg Archivar oder Archivarin.
kro/gec

