„Roots“ ist eine multimediale Tanzperformance am Mittwoch, dem 06. Mai um 20 Uhr in der Waggonhalle-

„Roots“ ist eine performative, poetische Auseinandersetzung mit intergenerationalem Trauma, Erbe, Herkunft, Heimatlosigkeit und Krieg. Künstlerin Karen Remy:  „Manchmal fühle ich mich wie eine Zimmerpflanze: Lebend in einem zu kleinen Topf, abgeschnitten von der Erde, entwurzelt, passend gemacht, haltlos, instabil, isoliert & jederzeit umsetzbar… Aber warum? Könnte ich mich mit „meinen Wurzeln“ wieder verbinden? Was würde ich, als deutsch-französischer Mischling mit NS- & Kolonialvorfahren, dort finden?“

Das Stück ist eine Mischung aus Performance, Erzähl- und Tanztheater mit vielschichtigen visuellen Impulsen aus dem Zusammenspiel von Licht, Schatten und Filmprojektionen. Im Laufe der knapp 65 Minuten wandelt sich das Bühnenbild und gibt immer tiefere Ebenen frei.

kro

Bild mit freundlicher Genehmigung von H.Loss