Mittwoch, 28. Oktober 2020
Musik

Hinter

Foto: Moritz/
Policnik
.. Voyage – Chansons en route verbirget sich eine musikalische Reise mit Carola Moritz (Gesang) und Michael Policnik (Akkordeon). Es erklingen Chansons von Charles Aznavour, Barbara, George Brassens, Jacques Brel, Desireless, Marlene Dietrich, Léo Ferré, Yves Montand Edith Piaf, Charles Trenet, Boris Vian, Kurt Weill u.a. "Die Sehnsucht nach der Ferne weist uns den Weg auf unserer musikalischen Reise", lassen die beiden Musiker wissen, "immer weiter lassen wir uns treiben. Paris, Brüssel, Hamburg, Berlin, Rom, Marseille, ja sogar Göttingen sind im Chanson verewigt. Doch es gibt auch die Entwurzelten, Heimatlosen, die Emigranten, die unterwegs sind. Heiter, melancholisch, politisch, witzig ... aber immer mit französischem Flair und Charme ..." Die Einladung, gemeinsam durch Städte, Gegenden, Länder und Zeiten zu flanieren, gilt
Fr 30.10. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
Musik

Im Oktober 2010

Foto: Saitenblick
... lernten sich die beiden Musiker des Marburger Akustikduos Saitenblick Marylin Prange und Martin Sopart über eine Online-Annonce im Express kennen. Seitdem machen sie gemeinsam Musik und bringen ausschließlich ihre eigene deutschsprachigen Songs auf die Bühne. Dabei sind die beiden keine typischen Singer-Songwriter, sondern überzeugen auch mal mit lauteren Klängen irgendwo zwischen Rock und Pop. Ihre Gitarren unterstützen dabei die Texte und Melodien und sind mal groovig angezerrt, mal sanft und melodiös. Die Texte setzen sich sehr poetisch mit den verschiedensten Facetten des Lebens auseinander und treffen immer wieder ins Herz. 10 Jahre Saitenblick werden begangen
Fr 30.10. | 21 Uhr | Marburg | Q
 
Musik

Mit 40 Jahren

... begann Dad Horse Ottn, auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen. Inspiriert von der Musik aus den Appalachen und den Abgründen der eigenen Seele erfand der Bremer unter der Überschrift "Keller-Gospel" einen ureigenen Mix aus Country-Gospel, Singer/Songwriter, Punk und Oom-Pah-Pah-Polka. Unter dem Namen "The Dad Horse Experience" zieht er seit 2008 als Ein-Mann-Gesamtkunstwerk durch die Welt. Singt seine abgründigen Lieder zu Banjo oder Mandoline, Basspedal und Kazoo. Erzählt verrückt-absurde Geschichten von Schuld, Erlösung und Merchandise-Tischen im Himmel. Vor allem in den USA, dem Heimatland von Country und Gospel, hat sich der schratige Deutsche einen Namen gemacht und mit seinem "thick German accent" eine beachtliche Fangemeinde gewonnen. Die Zwangspause der letzten Monate hat Dad Horse Ottn genutzt, um sich einer musikalischen Verstärkung zu versichern, mit der er nun als Dad Horse Experience XXL auftreten wird: Ayumi Tovazzi an der Geige, und Janet Mackenthun am Schlagzeug. Im Gepäck: alte Songs und neue, in Englisch und in Deutsch. www.franzis-wetzlar.de
Sa 31.10. | 20 Uhr | Wetzlar | Franzis
 
Musik

Aus der zierlichen

Foto: Malte
Stabenau
..., aber energiegeladenen Liedermacherin Cynthia Nickschas ist über die vergangenen zehn Jahre ein Geheimtipp für Musikfreunde geworden, die sich über die Musikgeschmäcker hinaus von Ihrer fröhlichen, offenen Art und ihren mitreißenden Liedern begeistern lassen. Ihr außergewöhnliches Talent wurde zuerst 2012 beim Straßenmusikwettbewerb Geldern entdeckt, mittlerweise ist um Cynthia eine bis zu sechsköpfigen Männertruppe gewachsen, die ihre musikalische Ausdruckswelt stark erweitert. So entsteht eine groovige Melange aus akustischem Songwriter-Pop, Folk, Rock und Blues, dem die unverkennbar rauh-herbe Stimme von Cynthia Nickschas eine unverwechselbare Note verleiht. Ein drittes Studioalbum ist in Vorbereitung, und erste Titel daraus sind bereits auf den Konzerten zu hören, so auch
Sa 31.10. | 21 Uhr | Marburg | Q
 
 
Bühne

Auf der Suche

Foto: Jan Bosch
... nach ihrem Glück findet sich die junge Elisabeth vor der Anatomie wieder. Ihren zukünftigen toten Körper will sie verkaufen und damit dem Gerichtssaal entgehen. Doch tote Körper gibt es genug, und so wird der taubenfixierte Präparator zum vermeintlichen Retter. Er leiht ihr 150 Mark für den, wie sie sagt, notwendigen Wandergewerbeschein. Doch Elisabeths Gerüst der Notlügen fällt in sich zusammen und sie muss 14 Tage ins Gefängnis. Ihr Überlebenswille, mehr noch, die ungebrochene Zuversicht doch noch Glück zu haben, lässt sie auch in diesem Moment nicht aufgeben. Vor dem Wohlfahrtsamt begegnen sie sich wieder: Polizist Alfons Klostermeyer und Elisabeth. Weiße Herbstastern und der Beginn einer zarten Verbindung. Doch auch diese zerfällt in der Wirklichkeit ... 1932 unter der Mitarbeit des Gerichtsreporters Lukas Kristl entstanden, verfolgt Ödön von Horváths Tragödie Glaube Liebe Hoffnung, gekleidet in ein Volksstück, den Weg der kleinen Verbrechen, die doch Existenzen zerstören.
Mo 2.11. | 19.30 Uhr | Marburg | Erwin-Piscator-Haus
 
 
Ausstellungen
  • 17qm – Raum für Möglichkeiten, Steinweg 2. Sa 11-14, Do 16-19 Uhr. "a series of small paintings" – Arbeiten von Jakob Roepke – Seit Jahren arbeitet Roepke an einer Serie kleinformatiger Bildtafeln.Wie auf einer Bühnezeigen die akribisch mit Gouache, Tusche und Papier gefertigten Miniaturen absurde und traumhafte Situationen. Tiere, Menschen und Ornamente durchspielen rätselhafteSzenen in einer Mischung ausBiedermeier und Surrealismus. (bis 15.11.)
  • Atelier Zwischen den Häusern, Zwischenhausen 7-9. Geöffnet nach telefonischer Vereinbarung: 0173/3685981 (Ursula Eske), 0176/44531223 (Edgar Zieser). "Extinction of a Minor Species. Das Verschwinden einer unbedeutenden Spezies" – Fotoarbeiten von Edgar Zieser. (bis 1.11.)
  • Café Schwarz, Gießener Str. 27, 35096 Weimar/Niederwalgern. Fr-So 13-18 Uhr, "Als die Stones nach Niederwalgern kamen" – Der Fotograf Clemens Mitscher stellt Konzertfotografien der Rolling Stones aus.
  • Galerie Haspelstraße eins, Haspelstraße 1. Di – Fr 15 – 18, Sa 13 – 15 Uhr. "Zusammen" – Malerei, Zeichnung, Druck von Elisabeth Münch und Hermann Münch. (bis 30.10.)
  • Galerie JPG, Weidenhäuser Straße 34. Jeden ersten Sa im Monat 11-15 Uhr. In der Dependance im Historischen Schwanhof, Schwanallee 27-31 auf Anfrage (mail genuss-foto.com oder 0176/61731093). "copy paste" – Skulpturen-Ausstellung von Janis Mengel. (bis 6.11.)
  • Heilpraktikerschule Wegwarte, Im Schwanhof, Schwanallee 27-31. Zu besuchen nach telefonischer Voranmeldung (06422/938844 + 938897). "Gefühlswelten" – Impressionen aus dem Werk der Kunsttherapeutinnen Katja Held und Kerstin Erasmus
  • Hessisches Staatsarchiv, Friedrichsplatz 15. Mo & Fr 8.30-16.30, Di-Do 8.30-19 Uhr. "Zauberei ist des Teufels selbs eigen Werk.Hexenglaube und Hexenverfolgung in Hessen" – Einblicke in die Rechtspraxis zur Zeit der Hexenverfolgung und Informationen zu Hexenjagden in der Gegenwart. (bis 22.1.21)
  • Hinterlandmuseum Biedenkopf, Zum Landgrafenschloss 1, 35216 Biedenkopf. Di-Fr 14-18, Sa, So und feiertags 10-18 Uhr. Dauerausstellung zur Hinterländer Kulturgeschichte der letzten 900 Jahre.
  • Kameramuseum Marburg, Am Grün 44. So 14-18 Uhr. Etwa 250 Kameras aus der Sammlung Giesenfeld aller Formate, Zubehörteile, Demonstrationsobjekte, Projektoren und Informationstafeln. Dazu jeweils historische Filmvorführungen.
  • Kunstmobil – Galerie am Richtsberg, BSF e.V., Damaschkeweg 96. Mo-Fr 9-16 Uhr. "Spuren" – Die facettenreichen abstrakten Bilder der Künstlerin Marlies Hühn sind bestimmt von Strukturen, die teilweise wie Landschaften oder pflanzliche Gebilde aussehen, andere wiederum wie Rinnsale durch das Schlick im Wattenmeer bei Ebbe. Die Bilder laden ein zu Spaziergängen in den Landschaften der eigenen Fantasie. (bis 30.10.)
  • Kunstmuseum Marburg, Biegenstraße 11. Tägl. 11-17 Uhr (außer Di) und am letzte Do im Monat 11-21 Uhr. "zu Boden gehen" – Künstlerische Arbeiten von Silvia Klara Breitwieser aus vier Jahrzehnten (bis 17.1.21). Dauerausstellung: verschiedene Kunstströmungen der Moderne sowie Werke der Nachkriegsavantgarde aus der Sammlung Hilde Eitel und Kunst des 19. Jahrhunderts.
  • Marburger Haus der Romantik, Markt 16. Di-Fr 14-17, Sa/So 11-13 & 14-17 Uhr. Dauerausstellung: Marburger Romantik um 1800. Portraits einer bewegten Generation. Sonderausstellung: "Die Zauberinnen mö-gen verbrennet werden. Hexenverfolgung in Hessen" (bis 24.1.21)
  • Marburger Kunstverein, Gerhard-Jahn-Platz 5. Di-So 11-17, Mi 11-20 Uhr. "Apokryphe Landschaften" – Bildern und Skulpturen des Berliner Künstlers Sven Drühl. Vernissage am Fr, 23.10. (bis 10.12)
  • Lutherische Pfarrkirche, Lutherischer Kirchhof 1. Mo-So 8-18 Uhr. "Menschen Vielfalt Zukunft" – Thomas Gebauer hat 120 Marburgerinnen und Marburger fotografiert und zum Thema "Glück" befragt.
  • Ortenbergsteg Marburg, Öffnungszeiten durchgehend. "Nach Norden – nach Süden/Going North – Going South". Fotoausstellung von Monika Bunk: Impressionen aus dem Norden und Süden, entlang der Bahnstrecke, die durch Marburg führt. Reisefotografien und Sehnsuchtsbilder aus aller Welt. Fernweh auf dem Steg zum Start.
  • Stadtteilzentrum IKJG e.V., Dietrich-Bonhoeffer-Str. 16. Anmeldung bei Elena Presenza: 06421/992048-13 oder presenzaikjg.de. "Guck' mal" – Einblicke in den Alltag von Kita und Krippe im Stadtwald. (bis 30.10.)
  • TurmCafé Spiegelslustturm, Hermann-Bauer-Weg 2. Tägl. 13-19, So und an Feiertagen ab 11 Uhr. "fotografiert – gezeichnet – GEDRUCKT" – Experimenteller Siebdruck von Christin Naumann und Ellen Schneider. (bis 21.11.)
Tipp des Tages

Gott, du kannst ein
Arsch sein!

© Leonine
Gerade 16 geworden, erfährt Steffi, dass sie Krebs hat. Die Heilungs­chancen stehen nicht gut, sie hat kein Jahr mehr zu leben. Als sie den Ausreißer Steve kennen­lernt, flüchten die beiden im geklauten Auto auf eine aben­teuer­liche Reise. Film von André Erkau.
Mi 28.10. | 19.45 Uhr | Marburg | Cineplex
 
Noch 254 Tage bis zum Stadtfest
3 Tage Marburg 2021
 
Tipp der Woche

Cynthia Nickschas

Foto: Malte
Stabenau
Aus der zierlichen, aber energiegeladenen Liedermacherin Cynthia Nickschas ist über die vergangenen zehn Jahre ein Geheimtipp für Musikfreunde geworden, die sich über die Musikgeschmäcker hinaus von Ihrer fröhlichen, offenen Art und ihren mitreißenden Liedern begeistern lassen. Ihr außergewöhnliches Talent wurde zuerst 2012 beim Straßenmusikwettbewerb Geldern entdeckt, mittlerweise ist um Cynthia eine bis zu sechsköpfigen Männertruppe gewachsen, die ihre musikalische Ausdruckswelt stark erweitert. So entsteht eine groovige Melange aus akustischem Songwriter-Pop, Folk, Rock und Blues, dem die unverkennbar rauh-herbe Stimme von Cynthia Nickschas eine unverwechselbare Note verleiht. Ein drittes Studioalbum ist in Vorbereitung, und erste Titel daraus sind bereits auf den Konzerten zu hören, so auch
Sa 31.10. | 21 Uhr | Marburg | Q
 
 
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