Das Universitätsmuseum Marburg lädt zu einem Museumsgespräch in den kleinen Rittersaal des Landgrafenschlosses ein.
Dort spricht Museumsdirektor Christoph Otterbeck am Donnerstag, 17. September, ab 18 Uhr über die aktuelle Ausstellung und das Werk des Künstlerpaars Gisela Hoischen-Wiesner und Lothar Hoischen. Der Gießener Mathematikprofessor Lothar Hoischen (1935-2001) entwickelte einen spätexpressiven, von Vincent van Gogh inspirierten Malstil. Insbesondere seine dynamischen Baumgestalten zeugen von großer Ausdruckskraft. Gisela Hoischen-Wiesner (1942-2024) widmete sich der Seidenmalerei, Collagen und textilen Kreationen. Beide sammelten klassische und moderne Kunst, darunter zahlreiche Marburg-Ansichten, die neben ihren eigenen Werken in der Ausstellung zu sehen sind. Die Präsentation lädt alle Interessierten dazu ein, die Atmosphäre des Künstlerhauses der Hoischens im kleinen Rittersaal zu erleben. Sie können dort die Kunstwerke betrachten, Kunstbücher durchblättern, Schach spielen oder Musik hören. Das Motto der Ausstellung „Das Leben verspricht nichts, aber es hält viel“ hing einst in der Küche der Künstlerin. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr zu sehen.
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