Wegen Dürre steigt die Gefahr von Grünastbrüchen.

Der Botanische Garten der Nachbarstadt Gießen musste wegen der Dürre vorrübergehend geschlossen werden. Als Grund nennt die Justus-Liebig-Universität die Gefahr von sogenannten Grünastbrüchen. Dabei handelt es sich um den trockenheitsbedingten Abbruch äußerlich gesunder und vollbelaubter Äste selbst bei Windstille, der auch bei laufenden Baumkontrollen nicht vorab erkennbar sei. Die Entscheidung hänge auch mit dem sehr alten Baumbestand des Gießener Parks zusammen. Dagegen plant der Botanische Garten Marburgs derartige Schritte bislang nicht. Es gebe regelmäßige Baumkontrollen. Zudem würden die Bäume gewässert, berichtet Gartenleiter Alexander Ruppel. Auch der Alte Botanische Garten im Zentrum Marburgs hat einen sehr alten Baumbestand.

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Bild mit freundlicher Genehmigung von Gesa Coordes