Igel und andere Kleintiere werden seit einigen Jahren vermehrt nachts von Mährobotern verletzt – oft auch tödlich. Um sie zu schützen, hat die Untere Naturschutzbehörde (UNB) der Stadt Marburg eine Allgemeinverfügung erlassen.

Nachts dürfen im gesamten Stadtgebiet keine Mähroboter in Betrieb sein. Denn Igel und heimische Amphibien wie Frösche und Salamander sind besonders geschützte Arten. Sie dürfen nicht verletzt oder getötet werden.

Die Allgemeinverfügung zum Verbot des nächtlichen Betriebs von Mährobotern im Gebiet der Stadt Marburg wurde Ende 2025 vom Magistrat beschlossen und bekannt gemacht. Das Verbot gilt ab einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Ziel ist der Schutz von Igeln und anderen kleinen Wildtieren, zum Beispiel Amphibien, Mäusen und Kröten.

Da nun die Mäh-Saison wieder gestartet ist, macht die Stadt Marburg noch einmal darauf aufmerksam, wie wichtig private Gärten für den Schutz von bedrohten Arten sind. Die Anzahl von Igeln ist in den vergangenen Jahren bereits merklich zurückgegangen.

pe

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