Elisabethmarkt am 10. & 11. Oktober.
Marburg begrüßt den goldenen Herbst mit dem Elisabethmarkt. Mit einer Mischung aus regionalem Markttreiben, Kultur, Kleinkunst sowie der Innenstadtkirmes bietet der traditionelle Markt ein vielfältiges Programm für Groß und Klein.
„Marburg lebt. Umso mehr zeigt das ein Stadtfest wie der Elisabethmarkt. Es ist eine Freude, das Marktreiben und die kulturellen Highlights in den Straßen und Gassen gemeinsam mit anderen Marburger:innen und den angereisten Besucher:innen zu erleben“, sagt Oberbürgermeister Thomas Spies über das vom Marburger Stadtmarketing organisierte Fest.
„Marburgs Handel ist und bleibt herausragend. Was allein bereits die Oberstadt mit der Vielfalt an inhabergeführten Geschäften in ihrem Fachwerkambiente zu bieten hat, ist einmalig“, sagt Jana Schönemann, Vorsitzende des Stadtmarketing-Vereins und Leiterin der Stabsstelle für Stadt- und Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung.
Der Elisabethmarkt sei ein ideale Anlass, um Marburg neu zu entdecken.
Markttreiben: regional und kreativ
Stände und Marktbuden verteilen sich über den kompletten Innenstadtbereich. Am Samstag und Sonntag findet in der Oberstadt der Regionalmarkt statt, in den am Samstag auch der Oberstadtmarkt eingegliedert ist. Dort gibt es Handwerkliches und allerlei Leckereien. Kreative aus der Region versammeln sich am Steinweg. Dort findet der Kreativmarkt statt, auf dem Selbstgemachtes und Handwerkskunst präsentiert werden und zum Verkauf stehen.
Am Firmaneiplatz findet am Sonntag der Markt „Mittelhessen geschmackvoll“ statt. Hier hat der Ernährungsrat Marburg und Umgebung zusammen mit Slow Food Mittelhessen über 20 Erzeuger und Initiativen aus der Region eingeladen, um ihre geschmacklich hochwertigen und handwerklich erzeugten Lebensmittel in Marburg anzubieten – und Informationen rund um regionale Ernährung weiterzugeben.
Ziegen- und Schafskäse aus kleinen Käsereien, Brot und Kuchen einer über Generationen geführten Hofbäckerei und Besonderheiten wie hessische Algen lassen sich unter anderem bei „Mittelhessen geschmackvoll“ entdecken. Aber auch Kräuter und Stauden für den Garten oder die Küchenfensterbank werden angeboten. Für Fleischliebhaber sind Wurstprodukte aus Wild-, Schafs- und Rindfleisch im Angebot. Zu den hochwertigen und zusatzstofffreien Erzeugnissen zählen auch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi und Co.. Im Rahmenprogramm gibt es Musik, ein Gewinnspiel sowie ein Rahmenprogramm für Groß und Klein.
Der von der Elisabethkirche organisierte Sozialmarkt bietet den Besucherinnen und Besucher wie in jedem Jahr die Möglichkeit, mit zahlreichen Initiativen und Einrichtungen in Kontakt zu kommen und sich über deren vielfältige Arbeit und Angebote zu informieren. Neben persönlichen Gesprächen und Informationen erwartet die Besucher:innen ein buntes Programm mit Waffeln und Getränken sowie verschiedenen Aktionen für Erwachsene und Kinder – zum Beispiel mit einer kleinen „Gummibärchen-Wurfmaschine“ des Diakonie-Krankenhauses Wehrda.
Kultur und Familienfest
Kunst, Kultur und Mitmachangebote sind wie immer fester Bestandteil des Elisabethmarkts. Samstags findet sich auf dem Marktplatz das Spielmobil von Schauinsland-Reisen, das etwas für Groß und Klein bietet. Im Programm sind Klassiker wie „4 Gewinnt“ im XXL-Format, Tischtennis, Cornhole, Jenga und vieles mehr. Und es gibt ein mobiles Glitzertattoo-Angebot.
Am Sonntag findet am Steinweg auf Höhe der Pferdetränke das Familienfest statt, das wie gewohnt ein Programm für Groß und Klein bietet. Den Tag über lässt sich Kinderschminken, Ballonkunst, Spiel & und Sport sowie ein Mitmachzirkus erleben.
In Weidenhausen erleben Gäste des Elisabethmarktes am Sonntag das populäre Entenrennen und den Anwohner:innen-Flohmarkt, beides organisiert von der AG Weidenhausen.
Charakteristisch für den Elisabethmarkt ist auch der Kuriositätenjahrmarkt am Sonntag. „Kunst, Kultur und Akrobatik in der Oberstadt zu erleben, ist begeisternd. Wir freuen uns, den Besucherinnen und Besuchern auch in diesem Jahr so ein Programm bieten zu können“, sagt Lea Michel, Veranstaltungsorganisatorin beim Stadtmarketing Marburg.
Die Künstlerinnen und Künstler, die sich vom Hanno-Drechsler-Platz über die Oberstadt bis zur Ketzerbach bewegen, sind dieses Jahr:
- Spot the Drop: „Roundabout“ ist ein skurril-poetisches Spiel zwischen einem Jongleur und einer 2,5 Meter großen, drehbaren Scheibe.
- Laura Dilettante: Ihr „Palais Ambulante“ bietet erste Hilfe für Spinner und Sympathisanten. Sie spielt selbstgeschriebene Lieder und ungewöhnliche Coverversionen. Frech, aber immer charmant, albern, aber nie trivial.
- Theater Pikante: Wenn die Gartenzwerge einen Ausflug machen, ist nichts und niemand vor ihrer Neugier sicher. Bewaffnet mit Harke, Schaufel und Eimer untersuchen sie alles, was ihnen ein Abenteuer verspricht.
- Wolke: Melodien erklingen, leichter Wind liegt in der Luft. Wohltuend und lebendig schwebt die „Wolke“ heran. Sie spricht, lacht, keckert und musiziert durch ihre Tuba.
- Theater einfach riesig: Zwei clowneske Figuren, Jacques und Omelette, gekleidet in historisch anmutende Kostüme, fahren mit ihrem selbstgebauten Mini-Rennwagen auf die Spielfläche.
- Stelzen Art: Die Artisten schweben erneut mit faszinierenden und einzigartigen Kostümen durch die Marburger Oberstadt.
Innenstadtkirmes auf dem Freigelände am Café Trauma
Rund um den Elisabethmarkt findet die beliebte Innenstadtkirmes statt, in diesem Jahr von Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober. Organisiert und veranstaltet wird sie vom Schaustellerbetrieb Ahlendorf und Söhne. Veranstaltungsort ist das Freigelände am Café Trauma. Dort bietet die Innenstadtkirmes viel Platz für Fahrgeschäfte und Marktstände. Besucherinnen und Besucher erleben den Rummel mitten in Marburg.
Verkaufsoffener Sonntag
Der 11. Oktober ist zudem ein verkaufsoffener Sonntag. Besucher des Elisabethmarkts haben so die Möglichkeit, die Geschäfte der Innenstadt vor Ort zu erkunden und sich zu versorgen. „Wenn sich Marburg im Herbst von seiner schönsten Seite zeigt, wird der Elisabethmarkt zum Treffpunkt für die ganze Stadt. Zwischen Lieblingsläden, regionalen Angeboten, kreativen Ideen und Kultur entsteht dieses besondere Marburg-Gefühl: lebendig, herzlich und überraschend. Genau diese Mischung macht Lust darauf, gemeinsam durch die Stadt zu ziehen, Neues zu entdecken und den Herbst mitten in Marburg zu genießen“ , sagt Jan-Bernd Röllmann, Geschäftsführer vom Stadtmarketing Marburg
Das Programm im Überblick:
• Innenstadtkirmes: Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober, auf dem Freigelände des Café Trauma (Donnerstag: 14–22 Uhr; Freitag: 13–22 Uhr; Samstag: 11–23 Uhr; Sonntag: 11–21 Uhr)
• Kreativmarkt: Samstag, 10. Oktober, und Sonntag, 11. Oktober, am Steinweg (jeweils 11–18 Uhr)
• Regionalmarkt: Samstag, 10. Oktober, und Sonntag, 11. Oktober, am Steinweg und an der Barfüßerstraße (jeweils 11–18 Uhr)
• Oberstadtflohmarkt: Samstag, 10. Oktober, am Steinweg im Bereich der Pferdetränke (9–18 Uhr)
• Spiele auf dem Marktplatz: Samstag, 10. Oktober (11-18 Uhr)
• Familienfest: Sonntag, 11. Oktober, am Steinweg im Bereich der Pferdetränke (11–18 Uhr)
• Mittelhessen geschmackvoll: Sonntag, 11. Oktober, am Firmaneiplatz bei der Elisabethkirche (12–17 Uhr)
• Sozialmarkt: Sonntag, 11. Oktober, rund um die Elisabethkirche (11–17 Uhr)
• Kuriositätenjahrmarkt: Sonntag, 11. Oktober, in der Innenstadt (12–18 Uhr)
• Weidenhäuser Entenrennen: Sonntag, 11. Oktober (Entenabgabe: 11–13 Uhr; Startschuss: 13.30 Uhr; Prämierung der Sieger-Rennenten ab ca. 14 Uhr)
• Weidenhäuser Flohmarkt: Sonntag, 11. Oktober (10–18 Uhr)
• Verkaufsoffener Sonntag: Sonntag, 11. Oktober, in der Innenstadt (12–18 Uhr)
pe/kro

