Dienstag, 26. Juli 2016
Marburg
Biologische Vielfalt
Etwa 200 Besucher haben mit der ersten Kreiskonferenz zum Thema Bio­diversität den Startschuss zur Umsetzung der "Hessischen Bio­diversitäts­strategie" im Landkreis Marburg-Biedenkopf gegeben. Umgesetzt werden soll das Konzept nun unter der Beteiligung der Bürger.
Interessierte Bürger sind eingeladen, sich für eine Mitarbeit bei einer oder mehreren Arbeitsgruppen zu melden. Informationen über die vergangene Kreiskonferenz sowie über das weitere Vorgehen finden sich auf der Beteiligungsplattform des Landkreises auf www.mein-marburg-biedenkopf.de. Wer sich für die Teilnahme an den Arbeitsgruppen interessiert, kann sich unter der Rufnummer 06421/405-1212 oder über die E-Mail-Adresse Buergerbeteiligung[at]marburg-biedenkopf.de anmelden.
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hatte die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit der Universitätsstadt Marburg organisiert. Mit der "Hessischen Biodiversitätsstrategie" sollen auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf sogenannte Verantwortungsarten und Lebensräume geschützt werden.
 
Marburg
Bürgersprechstunde mit Landrätin
Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen auch im direkten Gespräch mit Landrätin Kirsten Fründt besprechen und Fragen direkt beantworten lassen.
Hierzu bietet die Landrätin abwechselnd in Marburg, Stadtallendorf und Biedenkopf Sprechstunden an. Die nächste Möglichkeit besteht am Dienstag, den 30. August, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr in der Kreisverwaltung in Marburg-Cappel (Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg).
Aus organisatorischen Gründen sind eine vorherige Anmeldung und die Nennung des Themas, über das man mit der Landrätin sprechen möchte, erforderlich. Anmeldungen unter der Rufnummer 06421/405-1212 oder der E-Mail-Adresse Buergersprechstunde[at]marburg-biedenkopf.de.
 
Marburg
Sauberhaften Schulweg
Foto: Schneide-
windt, Stadt
Marburg
Am letzten Dienstag vor den Sommerferien war es wieder soweit. Zum "Sauberhaften Schulweg" schwärmten rund 200 Marburger Schüler aus, um zusammen ein Zeichen für ein "Sauberhaftes Marburg" zu setzen. Jürgen Wiegand, Leiter des Dienstleistungsbetriebes Marburg (DBM), bedankte sich persönlich bei den Helfern. Der DBM veranstaltete dafür ein kleines Grillfest.
Ausgerüstet mit Papierzangen, Westen, Handschuhen und Abfallsäcken, waren die Schüler auf der Suche nach achtlos weggeworfenen Abfällen unterwegs. "Das Sammeln von Müll auf den Lahnwiesen und auf eurem Schulweg ist eine weitere tolle Aktion für ein sauberes Marburg und unterstützt die Arbeit des Dienstleistungsbetriebes der Stadt Marburg sehr", so Wiegand zu den jungen Helfern.
Die hessenweite Müll-Sammelaktion ist Teil der Umweltkampagne "Sauberhaftes Hessen" der Landesregierung. Partner der Aktion sind die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe – in Marburg der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM).
 
Marburg
Übernachtungszahlen steigen
Von Januar bis Mai 2016 empfingen die hessischen Be­her­berg­ungs­betriebe mit 10 oder mehr Gästebetten (einschließlich der Campingplätze) rund 5,5 Millionen Gäste. Die Anzahl der Übernachtungen lag bei knapp 12,6 Millionen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies 1,8 Prozent mehr Gäste und 2,7 Prozent mehr Übernachtungen als im Zeitraum Januar bis Mai 2015.
Rund 4,1 Millionen Gäste stammten aus Deutschland und gut 1,4 Millionen aus dem Ausland. Das waren 0,8 Prozent mehr Inlandsgäste und 4,6 Prozent mehr Auslandsgäste als in den ersten fünf Monaten 2015. Die Anzahl der Übernachtungen der inländischen Gäste war von Januar bis Mai 2016 mit 9,7 Millionen um 1,9 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Auslandsgästen erhöhte sich die Übernachtungszahl um 5,8 Prozent auf knapp 2,9 Millionen.
 
Marburg
Beruflicher Wiedereinstieg
Einmal monatlich findet seit Juli eine Offene Sprechstunde in den Rathäusern Wetter, Gladenbach und Neustadt zum beruflichen Wiedereinstieg statt.
Diese persönliche Beratung richtet sich an Frauen und Männer, welche ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Familienpflichten oder sonstigen Umständen für eine längere Zeit unterbrochen haben.
Hier werden Themen wie Arbeitsmarktsituation, Vereinbarkeit Familie und Beruf, Mobilität, Arbeitszeiten etc. ganz individuell besprochen. Vor allem aber werden bei länger zurückliegenden Ausbildungsabschlüssen oder Berufserfahrungen auf die derzeitigen Fördermöglichkeiten und Chancen durch die Agentur für Arbeit hingewiesen.
Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und erfordert keine Anmeldung bei der Agentur für Arbeit. Sie ist ebenfalls unabhängig von Leistungsansprüchen.
Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 10. August von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr im Rathaus Wetter (Zimmer 42, 2. OG), am Donnerstag, 25. August, von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr im Rathaus Gladenbach (Bürgerbüro, Erdgeschoss) und am Donnerstag, 1. September, von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr im Rathausnebengebäude in Neustadt (Sitzungszimmer des Fachbereichs II – Bauen, Planen und Umwelt).
 
Hessen
Unfallzahlen
Im Mai 2016 gab es auf hessischen Straßen 1909 Unfälle mit Personenschaden. Im Vergleich zum Mai 2015 waren dies 66 oder 3,6 Prozent Unfälle mehr. Von den insgesamt 2474 Verunglückten (plus 1,7 Prozent) starben 21, die Zahl der schwer verletzten Personen lag bei 453 und 2000 Personen wurden leicht verletzt. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter berichtet, starben 7 Personen mehr bei Straßenverkehrsunfällen als im Mai 2015.
Von Januar bis Mai 2016 gab es in Hessen 7714 Unfälle mit Personenschaden. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum sank die Zahl der Unfälle um 1,3 Prozent, und die Zahl der dabei Verunglückten ging um 185 Personen oder 1,8 Prozent auf 10.282 zurück. Insgesamt wurden in den ersten 5 Monaten 1723 Personen schwer und 8491 Personen leicht verletzt. 68 Personen starben im hessischen Straßenverkehr. Das waren 19 Personen weniger als in dem Zeitraum von Januar bis Mai 2015.
Gießen
Stadtradeln-Sonderpreis
Schon in jungen Jahren wird die Grundlage für eine nachhaltige Mobilität gelegt. Den Schulweg mit dem Rad zurück zu legen, fördert zudem die Selbstständigkeit. Gute Gründe, um in Gießen für die drei fahrradaktivsten Schulklassen bei der Kampagne "Stadtradeln" einen Sonderpreis für die Klassenkasse auszuloben. Beteiligt haben sich 25 Klassen von zwei Schulen. Gewonnen haben zwei Klassen der Gesamtschule Gießen-Ost (GGO) sowie eine Klasse der Liebigschule.
Am meisten geradelt war die Klasse 9b der GGO mit 3.886 km und damit einer Vermeidung von 552 kg CO2. Für die Klassenkasse erhielt sie 150 EUR. Auch der mit 100 EUR dotierte dritte Platz ging an die GGO: Die Gruppe "Maxelmann Army", die Klasse 7d, radelte 2.967 km, was mit dem Auto zurückgelegt 421 kg CO2 erzeugt hätte. Den zweiten Platz und damit 125 EUR gewann die Klasse 6d der Liebigschule mit 2.996 km und 425 kg weniger CO2. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz überreichte als "Stadtradeln"-Schirmherrin den Zuschuss sowie Urkunden.
Ziele der "Stadtradeln"-Kampagne sind BürgerInnen zur Nutzung des "Null-Emissions-Fahrzeug" Fahrrads im Alltag zu sensibilisieren.
 
Gießen
Informatik-Angebot
Der erste Jahrgang der Studierenden des Studiengangs Informatik (L2) für das Lehramt an Haupt- und Realschulen an der Justus-Liebig-Universität (JLU) hat das Studium abgeschlossen. Während der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse an die sechs Absolventinnen und vier Absolventen wurde die Studentin Michelle Sack für ihre hervorragende wissenschaftliche Hausarbeit ausgezeichnet. Während des Studiums erwarben die Studierenden umfassende Kenntnisse in den Bereichen Rechneraufbau, Programmierung und Webseitengestaltung, Automatentheorie und formale Sprachen, Datenbanksysteme sowie Modellierung und Analyse von Algorithmen.
Der Studiengang Informatik (L2) für das Lehramt an Haupt- und Realschulen ist der dritte Informatik-Lehramtsstudiengang am Institut für Informatik der JLU. Bereits 1997 wurde der Studiengang Informatik (L3) für Gymnasien eingeführt. Im Jahr 2008 folgte der Studiengang Informatik für Berufliche und Betriebliche Bildung (BBB), 2012 nahm der erste L2-Jahrgang sein Studium an der JLU auf. Die JLU deckt somit alle Lehramtsstudiengänge für das Fach Informatik ab, da Informatik in Deutschland für Grund- und Sonderschulen nicht vorgesehen ist. In Hessen bietet neben der JLU nur die Goethe-Universität Frankfurt einen Studiengang für angehende Informatiklehrer der Mittelstufe an.
 
Gießen
Anerkennung für Informatiker
Zwei Studenten der Technischen Hochschule Mittelhessen sind für ihre Studienleistungen mit dem "ITK Student Award 2016" geehrt worden. Die Auszeichnungen gingen an Andreas Ebner und Sven Uwiß vom Gießener Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik.
Masterstudent Andreas Ebner erhielt den Preis für seinen hervorragenden Abschluss (1,0) im Studiengang Informatik mit einer Bachelorarbeit, die als Beitrag zur Entwicklung altersgerechter Assistenzsysteme schon beim Kongress "Zukunft Lebenswelten" vorgestellt wurde. Darüber hinaus hat er die Preisstifter auch durch sein Engagement als studentischer Tutor und bei Veranstaltungen überzeugt, mit denen sich die THM an Schulen wandte.
Sven Uwiß wurde für seine mit sehr gut bewertete Bachelorarbeit im Studiengang Ingenieur-Informatik ausgezeichnet. Darin hat er durch die Anwendung eines "Embedded System" den Flugcontroller für einen Quadrocopter konzipiert. Auch er engagiert sich als studentischer Betreuer in der akademischen Ausbildung von Informatikern. Nach seinem Abschluss will er sich an der THM mit dem Masterstudium weiterqualifizieren.
 
Gießen
Abfallwirtschaft geregelt
Die Firma ZAUG Recycling GmbH mit Sitz in Buseck wird künftig die grünen Tonnen und die Grün- und Gartenabfälle im Landkreis Gießen einsammeln. Zudem ist mit der Firma Veolia Umweltservice West GmbH ein Partner für den Umschlag von Altpapier gefunden, wie Dirk Oßwald in seiner neuen Funktion als Abfallwirtschaftsdezernent im Landkreis Gießen mitteilt. Der Kreisausschuss hatte sich bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause für die Vergabe der Verträge ausgesprochen.
Ab Jahresbeginn 2017 übernimmt also die ZAUG Recycling GmbH (ZR) weiterhin die Einsammlung von Bioabfall und Grün- und Gartenabfällen, denn sie ist auch aktueller Auftragnehmer dieser Aufgaben. "Wir mussten den Auftrag neu ausschreiben, weil die bestehenden Verträge zum Jahresende auslaufen" erklärt der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Oßwald.
Knapp 2 Millionen Euro gibt der Landkreis Gießen jährlich für die Erfüllung der genannten Aufgaben aus. Damit hatte die ZR für beide Bereiche – Bioabfälle und Gartenabfälle – das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Es gab drei bzw. zwei Mitbieter.
Auch für den Umschlag von Altpapier wird ab Jahresbeginn 2017 der aktuelle Vertragspartner weiterhin mit den Aufgaben beauftragt. Die Firma Veolia Umweltservice West GmbH aus Soest hat bereits in der Vergangenheit das eingesammelte Altpapier in Linden aus dem Landkreis Gießen umgeschlagen.
 
Gießen
Neuer Parkplatz
Bereits zur BauEXPO im Februar war der neue Parkplatz am Lehmweg provisorisch nutzbar. Nun sind hier über 200 Parkplätze fertig gestellt worden. Im Herbst werden noch Bäume und Lampen gesetzt. Sei Anfang der Woche stehen die Parkplätze in der Nähe der Messe zur Verfügung. Der neue Parkplatz kann von Westen, über die Straße "An der Hessenhalle", oder von Osten, über die Schlachthofstraße, erreicht werden. Der Weg wird ausgeschildert. Zeitgleich wurde der Parkplatz zwischen Schlachthof und Rodheimer Straße (gegenüber der Jet-Tankstelle) mit seinen 70 bis 80 Stellplätze geschlossen. Dort wird eine Kindertagesstätte gebaut. Deren Bauherr ist der Investor des Gießener Schlachthof-Areals, die Helm Wohnungsbau- und Verwaltungs-GmbH aus Aßlar. Das Parken auf dem neuen Parkplatz wird kostenpflichtig sein, sobald die entsprechenden Parkautomaten aufgestellt werden können.
Insgesamt sind mit Eröffnung des neuen Parkplatzes nun über 500 öffentliche Stellplätze im unmittelbaren Umfeld des Gießener Messegeländes "Hessenhallen" vorhanden, so dass eine wesentliche Entlastung des Messeumfeldes vom hohen Parkdruck bei Großveranstaltungen erfolgen wird.