Donnerstag, 20. Juni 2013
Marburg
Neue Tempo 30-Zonen
Foto: Universi-
tätsstadt Mar-
burg
Die Stadt Marburg hat im Stadtteil Richtsberg neue Tempo 30-Zonen eingerichtet: konkret in den Straßen Friedrich-Ebert-Straße, Berliner Straße, Leipziger Straße, "Am Richtsberg", Sudetenstraße, Karlsbader Weg und "In der Badestube" sowie den davon abzweigende Nebenstraßen. Der Beginn der Zonen wurde jeweils durch große, gut sichtbare Verkehrszeichen gekennzeichnet. Um die Erkennbarkeit für die Verkehrsteilnehmer weiter zu erhöhen, sollen demnächst noch zusätzliche Markierungen "30" auf der Fahrbahn aufgetragen werden.
Um zu erreichen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit auch eingehalten wird, gelten nach Angabe der Stadt in Tempo 30-Zonen grundsätzlich die Vorfahrtregelung rechts vor links. Für die Stadtteile Cappel, Ockershausen, Marbach und Wehrda und die Kernstadt ist die Einrichtung von weiteren Tempo 30-Zonen im Laufe dieses Jahres vorgesehen.
 
Marburg
Fair
Foto: Micha-
Initiative
Fair gehandelte Schokolade ist leckere Schockolade: Die Micha-Initiative veranstaltet am Freitag, 21. Juni, einen Info- und Aktionstag in der Stadtmission Marburg zu Schokolade, fairem Handel und Nutella. Ab 16.00 Uhr gibt es die Workshops "Sich als Alltagsprophet für mehr Gerechtigkeit engagieren" und "Schokoladenträume". Als "ethischer Impuls spricht Tobias Faix vom Marburger Bildungs- und Studienzentrum, Marburg über "Marburg fairbinden".
Die Petition "Nutella fair handeln" (www.change.org/nutella) wird während des Info- und Aktionstags an Ferrero Deutschland übergeben. Außerdem wird der Videoclip "Willst du die Welt verändern?" mit Felicitas Menges (ESG Marburg) gezeigt. Zur großen Podiumsdiskussion um 19.30 sind unter anderem Dieter Overath, Geschäftsführer Fairtrade Deutschland, Almut Feller von Ferrero Deutschland, Bürgermeister Franz Kahle und Iris Degen von Weltläden in Hessen e.V. eingeladen.
Die Micha-Initiative ist eine weltweite Kampagne, die Christinnen und Christen zum Engagement gegen extreme Armut und für globale Gerechtigkeit begeistern möchte. Sie engagiert sich dafür, dass die Millenniumsziele der Vereinten Nationen umgesetzt werden. Bis 2015 soll danach weltweit Armut halbiert werden.
 
Marburg
Sprechstunden bei "ArbeiterKind.de"
Foto: Arbeiter-
Kind.de
Du überlegst noch was du studieren möchtest, oder ob du überhaupt studieren sollst? Du fragst dich, wie man sich um ein Stipendium bewerben kann? Oder würdest du dich gerne einfach mal mit anderen austauschen, die auch als Erste in ihrer Familie studieren? Ab Donnerstag, 20.Juni, bietet die gemeinnützige Initative ArbeiterKind.de regelmäßige Sprechstunden an bei denen es möglich ist, mit Studenten verschiedenster Studiengänge zu sprechen und Fragen rund um das Studium zu stellen. Die Sprechstunden sollen jeden dritten Donnerstag im Monat von 16:00 – 17:00 Uhr im Raum 00011, der Philosophischen Fakultät der Uni Marburg, in der Wilhelm-Röpke-Straße 6/B stattfinden. Interessierte sind außerdem eingeladen sich dem ArbeiterKind.de-Stammtisch im Cafe Mocca (Pilgrimmstein 31) anzuschließen. Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat treffen sich dort die Aktivisten von ArbeiterKind.de.
Seit fünf Jahren unterstützen die Ehrenamtlichen der deutschlandweiten Initiative ArbeiterKind.de, SchülerInnen und Studierende, die als Erste in ihrer Familie studieren.
 
Marburg
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf sucht ein aussagekräftiges Logo für seine Klimaschutzaktivitäten, das sich zur Verwendung auf Briefpapier, für Flyer, das Magazin ERNA, eine Homepage oder anderes eignet. Vom 18. Juni bis zum 18. August haben kreative Menschen ab 18 Jahre daher im Rahmen des Logo-Wettbewerbs "Klimaschutz sucht neues Gesicht" die Möglichkeit, ihre Vorschläge einzureichen und einen Gutschein im Wert von 2000 Euro für ein Elektrofahrrad zu gewinnen.
Gesucht wird ein prägnantes Logo, das dem Slogan "Klima für Alle! – Alle fürs Klima!" Ausdruck verleiht. Der Slogan sollte als Schriftzug in die grafische Gestaltung eingearbeitet werden und sich auch in der grafischen Umsetzung widerspiegeln.
Falls jemand einen anderen Slogan für geeigneter hält, ist es auch möglich, einen neuen Slogan einzureichen. Sofern dieser von der Jury des Landkreises für besser als der gesetzte Slogan befunden wird, kann dafür ein Gutschein im Wert von 1000 Euro für ein (Elektro-)Fahrrad gewonnen werden. Die Teilnahmebedingungen sind auf der Internetseite www.regio-energie.org abrufbar.
Die Vorschläge müssen spätestens bis zum 18. August, 24:00 Uhr bei der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf eingereicht werden.
Gießen
Gießener Köpfe
Sie ist im Winterhalbjahr auf großes Interesse gestoßen, die Vortragsreihe über "Gießener, die Geschichte schrieben" im Rathaussaal. Organisiert wurde die Reihe von Dirk van Laak, Professor für Zeitgeschichte an der Justus-Liebig-Universität, und dem Doktoranden Florian Greiner, der auch die Idee dazu hatte. Ganz bewusst war diese Reihe nicht als universitär-wissenschaftlich konzipiert worden, vielmehr sollte sie Bürgerschaft und Universitätsangehörige zusammen bringen. "Zwar hätten es ein paar Studierende mehr sein können", so Prof. van Laak im Nachhinein, doch insgesamt war der Zuspruch enorm.
Fast nach jedem Vortrag wurde der Wunsch vorgebracht, diese künftig nachlesen zu können. Die Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) hat nun im 46. Jahrgang der "Gießener Universitätsblätter" (2013) die Beiträge als Themenband für ihre Mitglieder herausgebracht. Vorgeschaltet sind Berichte des GHG-Vorsitzenden, des JLU-Präsidenten und der Oberbürgermeisterin, die ebenfalls die enge Verknüpfung von Universität und Stadt betonen. Den Abschluß des Heftes bilden Dokumentationen über die von der Gießener Hochschulgesellschaft geförderten Projekte.
Die Vorträge stehen als PDF-download bereit unter: www.giessener-hochschulgesellschaft.de/Download.html Das Themenheft ist in gedruckter Form für 10 Euro erhältlich in der Geschäftsstelle der Gießener Hochschulgesellschaft, Licher Straße 74, 35394 Gießen.
 
Gießen
Zukunft Poppe-Gelände
Die Stadt Gießen lädt für Mittwoch, 26. Juni, 18 Uhr im Konzertsaal des neuen Rathauses, zum zweiten Bürgergespräch in Sachen Poppe-Gelände ein. Bei der ersten Bürgerinformationsveranstaltung entzündete sich eine Diskussion um die Frage des richtigen Umganges mit den historischen Kellergewölben, die im 2. Weltkrieg in Teilen als Luftschutzkeller genutzt und 1944 durch einen Bombentreffer zerstört wurden. Mindestens 100 Menschen, die hier Schutz gesucht hatten, kamen damals ums Leben. Das damals vorgestellte Konzept sah einen weitestgehenden Abriss der Betriebsanlagen und eine Neubebauung auch im Bereich dieser Kellertrümmer vor.
Zwischenzeitlich hat die Firma Poppe ihren historischen Standort vollständig verlassen und das Areal ist in das Eigentum der Revikon GmbH übergegangen. Diese beabsichtigt das Gelände unter Erhalt eines Teiles der Firmengebäude nutzen und standortverträglich im Einklang zur umgebenden Wohnbebauung entwickeln zu können. Im Gegensatz zu der im Konzept in 2011 verfolgten Überbauung der ehemaligen Luftschutzkeller, bleiben nach den Planungen der jetzigen Eigentümer diese Keller unbebaut und werden nicht angetastet.
Bei dem Bürgergespräch wird die Planung der Revikon GmbH vorgestellt und erörtert.
 
Hessen
Wolf & Jagdrecht
Foto: Levis /
pixelio.de
Der hessische Naturschutzbund (NABU) hat die Forderung des neuen Präsidenten des hessischen Jagdverbandes zurückgewiesen, den Wolf dem hessischen Jagdrecht zu unterstellen. "Eine streng geschützte Tierart gehört nicht ins Jagdrecht!", sagt der NABU-Landesvorsitzende Gerhard Eppler. "Der Jagdverband legt keine relevante Begründung dafür vor." Eine Zusammenarbeit mit den Jägern beim Wolfs-Management sei aber zu begrüßen.*
Der Jägerpräsident Jürgen Ellenberger hatte seine Forderung zur Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht damit gerechtfertigt, die Jäger wollten den Wolf zwar nicht schießen, aber "hegen", berichtete die Frankfurter Rundschau. Dem Wolf helfe aber die Aufnahme ins Jagdrecht nicht weiter, so der NABU. Das Naturschutzgesetz deckt alle Eventualitäten ab, die in Verbindung mit dem Wolf entstehen können. Selbst eine Notfallsituation, wenn ein Wolf der Natur entnommen werden müsste. Daher erschließe sich der Sinn einer Aufnahme ins Jagdrecht nicht.
 
Gießen
Aktive gesucht
Der Arbeitskreis "Selbst Aktiv Gießen", der Gießener SPD, sucht Interessierte Behinderte und Nichtbehinderte, die dazu beitragen wollen, dass Inklusion in unserer Gesellschaft besser gelebt werden kann.
Der Arbeitskreis wurde im Oktober 2010 gegründet. "Deutschland und Hessen haben die Behindertenrechtskonvention der UN unterschrieben, die den Anspruch behinderter Menschen auf Inklusion manifestiert. Unser Arbeitskreis arbeitet gezielt dafür, dass die Umsetzung gelingt. Denn es steht Behinderten Menschen zu, an allen praktischen Lebensbereichen teilnehmen zu können", sagen die Arbeitskreis-Vorsitzenden Patrick Hoffmann und Joachim Haas. Interessierte melden sich bei Patrick Hoffmann, Telefon 0641/3997799 oder E-Mail: kenjukate[at]freenet.de.
 
Gießen
Neuer Direktor der Poliklinik
Prof. Andreas Schäffler (44) ist neuer Direktor der neue Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III am Universitätsklinikum Gießen. Seine klinischen Schwerpunkte liegen vor allem im Bereich Diabetes, Adipositas und Stoffwechsel.
Im Rahmen seiner Berufung wurde von der Justus-Liebig-Universität die Zusage zur Etablierung eines hochmodernen zellbiologischen, biochemischen und molekularbiologischen Labors gegeben. Schwerpunkte werden hier die Biologie und Funktion des Fettgewebes, die Rolle neuer Fettgewebshormone, insbesondere der Adipozytokine, in Stoffwechsel und Entzündung, die Interaktion zwischen Fettgewebe und endokrinem Pankreas sowie die Interaktion von Stoffwechselprodukten bzw. Nahrungsbestandteilen mit dem Immunsystem sein. In der Forschung sind enge Kooperationen mit der Immunologie und Rheumatologie, der Mikrobiologie, der Biochemie und der Pulmonologie (ECCPS) geplant.