Einen Tag vor dem Internationalen Weltfrauentag bietet Barbara Amend am Samstag, den 7. März, um 13 Uhr, den Stadtspaziergang „Feministische Frauen in Marburg“ an.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen zum Start vor dem Rathaus die weiblichen Stadtverordneten kennen. Sie erfahren, warum die Stelle einer hauptamtlichen Stadträtin in Marburg auch 2016 noch nicht teilbar war. Danach geht es zum Forsthof, wo die Schriftstellerin, Zeichnerin und Komponistin Bettina Brentano oft zu Gast war. Im Bettinapavillion erinnert eine kleine Ausstellung an ihr Leben. In der Nähe des Kalbstores wohnte Hannah Arendt. Sie studierte 1924/25 Philosophie bei Martin Heidegger in Marburg. Der weitere Weg führt zur Alten Aula. Dort wird über die ersten „Rebell Girls“ berichtet, die Professorinnen Luise Bertold und Luise Blochmann, und über Elisabeth Selbert, eine der vier Mütter des Grundgesetzes, die 1926 hier Jura studierte. Außerdem gibt es Infos über aktuelle Forschungsarbeiten von Professorinnen zu den Themen Antifeminismus und Femiziden. Zum Abschluss des Spaziergangs wird erläutert, bei welchen Marburger Firmen und Instituten Frauen als Chefinnen das Sagen haben.
Der „feministische Stadtspaziergang“ startet am Samstag, den 7. März, um 13 Uhr, am am Brunnen auf dem Marktplatz. Wer teilnehmen will, meldet sich über die Webseite marburg-tourismus.de an (Feministische Frauen in Marburg).
kro/gec

