Uhlenbrock-Konzert & Ausstellung „Vom Flüchtling zum Nachbarn“, am Freitag, dem 11. April um 19:30 Uhr im Haus des Gasts in Gladenbach.
Mit einem Konzert der Band „Uhlenbrock Project“ von Timo Uhlenbrock wird die Wanderausstellung „Vom Flüchtling zum Nachbarn“ am Freitag, 11. April um 19.30 Uhr im Haus des Gastes in Gladenbach eröffnet.

Gemeinsam mit seiner Band erweckt Timo Uhlenbrock nicht nur seine eigenen Kompositionen zum Leben sondern auch ausgewählte Coverversionen anderer Künstler. Mal kraftvoll und treibend, mal ruhig und beinahe intim, stets berührt er sein Publikum. Anfang 2018 erschien mit „Grounded“ das erste Album des Uhlenbrock Projects. Teils autobiographische Balladen von großer emotionaler Tiefe wechseln sich mit druckvollen Rocksongs mit Ohrwurmgarantie ab. Zwei weitere Alben folgten 2020 und 2024. Im Rahmen des Konzerts wird Timo Uhlenbrock viele der Rock- und Pop-Songs aus den drei Alben vorstellen, außerdem seinen zwei neuesten Titel, die am 1. März veröffentlicht wurden.
In der Wanderausstellung, die auf Einladung der Flüchtlingshilfe Gladenbach im Haus des Gastes gezeigt wird, wird die Flucht minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge nach Deutschland, ihre erfolgreiche Berufsausbildung und ihre Integration in die Gesellschaft dargestellt.
Wie hat sich der Lebensweg der jungen geflüchteten Menschen entwickelt? Was ist aus ihnen geworden, seit sie in der Region angekommen sind? Fühlen sie sich inzwischen angekommen in ihrer neuen Heimat? Was bewegt sie heute? Die Bildtafeln und Interviews erzählen Geschichten vom Weggehen und Ankommen, von Heimweh und neuer Heimat, von Träumen und Zielen und wie man sie erreichen kann.
Die Ausstellung wird rund einen Monat im Foyer „Hause des Gastes“ zu sehen sein.
Im Verlauf der Ausstellung sind Workshops geplant, deren Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Die Wanderausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Caritas Wetzlar/Lahn-Dill-Eder, des DRK-Kreisverband Dillkreis und des Marburger St. Elisabethvereins. Die pädagogischen Mitarbeitenden verschiedener Organisationen, die mit der Betreuung der Flüchtlinge betraut waren, haben einige junge Menschen interviewt, die heute unter anderem als Elektriker, Erzieher, Industriemechaniker oder Familienmanagerin arbeiten, ehrenamtlich bei der Feuerwehr aktiv sind und vieles mehr. „Zweifellos ist Migration derzeit leider das bestimmende Thema in den Medien und am Stammtisch. Dass diese Art Aufmerksamkeit dem Thema und vor allem den Geflüchteten selber kaum gerecht wird, liegt nahe“, erläutern die Organisatorinnen und Organisatoren der Ausstellung. Deshalb will die Ausstellung die jungen Menschen und ihren Weg von der Flucht in ihre neue Heimat in den Mittelpunkt stellen.
pe/kro

