Das Regierungspräsidium Gießen (RP) weist nach mehreren Todesfällen während der letzten Hitzewelle am Pfingstwochenende auf die Gefahren beim Baden in Seen und Flüssen hin.
„Vor allem in aktiven Baggerseen, in denen noch Sand und Kies abgebaut wird, ist das Baden lebensgefährlich“, warnt Hendrik Ebert vom RP-Bergbau-Dezernat. Insbesondere Stellen, an denen unter Wasser Materialien angespült werden, können wild Badenden zum Verhängnis werden. Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein idyllischer Strand aussieht, könne im Wasser schnell zur tödlichen Falle werden, wenn der Untergrund plötzlich nachgebe. Aber auch in stillgelegten Seen kann es unter Wasser noch zu Hangrutschungen kommen.
In der Lahn sollte ebenfalls nicht gebadet werden, warnt Gabriele Schramm vom Dezernat für Oberflächengewässer: „Die Strömung der fließenden Gewässer sollte auch in Mittelhessen keinesfalls unterschätzt werden.“ Zudem werde auch die Wasserqualität nicht überwacht. Bei Notfällen an unbewachten Flüssen und Seen komme die Hilfe oft zu spät.
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