100 Waldbrände in Hessen – zwei im Kreis.
Das Hessische Forstministerium hat die zweithöchste Alarmstufe für die hessischen Wälder ausgerufen. Nach den aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes besteht hohe Waldbrandgefahr. Auch die lokal aufgetretenen Niederschläge hätten zu keiner anhaltenden Entspannung in Hessen geführt. Die Waldbrandgefahr könne sich erst durch ergiebige, lang anhaltende Niederschläge ändern. Im Juli seien in Hessen lediglich 14 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, ein historischer Tiefstand. Insbesondere die Bodenvegetation sei inzwischen stark ausgetrocknet und damit leicht entzündbar. Seit Jahresbeginn kam es zu mehr als 100 Waldbränden in Hessen. Die Schadfläche hat damit eine Größe von 23 Fußballfeldern. Auch im Kreis Marburg-Biedenkopf musste die Feuerwehr vor wenigen Tagen zu Waldbränden ausrücken – bei Dreihausen im Ebsdorfergrund sowie bei Gladenbach zwischen Römershausen und Weidenhausen. Die Forstverwaltung weist daher darauf hin, dass Rauchen im Wald grundsätzlich nicht gestattet ist.
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