Wenn der Herbst richtig Einzug hält, kommen die Kraniche wieder zu Tausenden, um Rast in Mittelhessen zu machen.
Besonders die Auen von Lahn, Ohm und Wetter sind bei Kranichen auf dem Weg in die Winterquartiere beliebt. Das Regierungspräsidium Gießen bittet Spaziergänger*innen und Hundehalter*innen deshalb um besondere Rücksicht auf die rastenden Tiere, die vor ihrem kräftezehrenden Weiterflug nicht gestört werden dürfen. Der Appell lautet daher: nicht die Wege verlassen und Hunde während der Vogelrast unbedingt anleinen, damit die Zugvögel nicht erschreckt werden. Besonders wichtig ist es auch, Abstand zu halten. Denn wer sich den rastenden Tieren nähert, kann damit ein panisches und kraftraubendes Fluchtverhalten auslösen. Die meisten Kraniche steuern Überwinterungsgebiete in Südfrankreich, Spanien oder Nordafrika an. Es kommen aber auch kleinere, unauffälligere Zugvögel, die nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind. Deshalb ist Rücksichtnahme auf Vögel am Boden ein grundsätzliches Gebot der Zugzeit.
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