Der erste Eindruck zählt.

Der Ausbildungsmarkt ist auch im Sommer noch in Bewegung. Viele Unternehmen warten auf Bewerbungen engagierter junger Menschen. Die Bewerbungsmappe ist dabei der erste Eindruck, den Bewerber*innen in einem Unternehmen hinterlassen – und der kann entscheidend sein. 

Die schriftliche Bewerbung ob online oder per Post, muss individuell gestaltet sein, um sich von anderen abzuheben. Essenziell ist zuallererst, dass die Bewerbung vollständig und ordentlich ist. Eine klassische Bewerbungsmappe enthält ein Anschreiben das lose auf die Mappe gelegt wird, ein Lebenslauf und wichtige Anlagen wie Zeugnisse oder Praktikumsnachweise. Empfehlenswert sind zudem Bewerbungsfotos und gegebenenfalls ein Deckblatt.

Das Anschreiben ist das Herzstück: es sollte präzise und auf das Unternehmen und die angestrebte Ausbildung zugeschnitten sein. Wichtig dabei ist keinen Standardtext zu verwenden, jedes Anschreiben muss individuell angepasst werden. Dabei sollte der Text nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Im Anschreiben einen direkten Ansprechpartner nennen, kann von großem Vorteil sein. Außerdem empfiehlt es sich ehrlich und überzeugend zu erklären, warum man sich für den entsprechenden Beruf und genau diesen Betrieb interessiert. 

Ein – gut gegliederter – Lebenslauf gibt einen kompakten Überblick über die eigene Person und den bisherigen Werdegang. Wichtige Inhalte sind persönliche Daten, die Schulbildung, praktische Erfahrungen, inklusive der Tätigkeitsbereiche. Zudem sollte der Lebenslauf besondere Kenntnisse der Bewerber*innen enthalten, sowie Interessen und Hobbys und die Unterschrift.

Ein Bewerbungsfoto ist zwar nicht zwingend notwendig, hinterlässt aber meist einen guten ersten Eindruck. So kann durch ein professionelles, freundliches Bild die Chance erhöht werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Wer einen guten Eindruck hinterlassen will, sollte unbedingt formale Fehlern vermeiden. Die Bewerbung sollte sorgfältig auf Rechtschreibfehler, falsche Berufsbezeichnungen und unsaubere Unterlagen überprüft werden – am besten auch durch eine zweite Person. 

red

Bild mit freundlicher Genehmigung von Georg Kronenberg | Marbuch Verlag GmbH