Montag, 20. Mai 2019
Editorial | 19. April 2018

Gute Nachrichten

"Fast alles wird gut" im "Future Perfect Club"
Foto: Stephan Glagla Photodesign

Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen blicken die Deutschen im Moment ziemlich positiv in die Zukunft. Insbesondere die Jobaussichten bewerten zwei Drittel der Umfrageteilnehmer als gut oder sehr gut. Da passt es doch, dass die Macher der "ersten Marburger Zukunftstage" den Titel "Fast alles wird gut" für ihr Festival gewählt haben. Bei dem die Bühne des g-werks am letzten Aprilwochenende zum Experimentierfeld für eine zukünftige solidarische Gesellschaft werden soll.

Wird im gerade begonnenen Sommersemester auch alles gut? Reicht das Geld? Klappt die Studienfinanzierung? Immerhin drehen sich laut einer anderen Um­fra­ge die meisten Fragen der Studierenden um die Finanzen.

Da bietet die Infoveranstaltung von ArbeiterKind.de am 26. April um17.30 Uhr in der Arbeitsagentur Antworten. Die Initiative unterstützt diejenigen, die als Erste in ihrer Familie studieren. Ihre bundesweit 6.000 Mentoren helfen mit vielen praktischen Tipps, damit man auch ohne akademischen "Background" das Studium erfolgreich meistern kann.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Max Goldt

Foto: Axel
Martens
"Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedanken­fluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet." (Daniel Kehlmann). Ersteres tut der Meister persönlich am
Mo 20.5. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
Tipp der Woche

Axel Hacke

Foto: Thomas
Dashuber
Hacke liest – aber was liest er denn? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein bisschen anders als alle anderen: eine kleine Wundertüte. Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest. Aber dann? Einige seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung? Ein, zwei Kapitel über Oberst von Huhn und seine irr-poetische Speisekarten-Sammlung aus der ganzen Welt? Oder eine kleine Hitparade der schönsten Missverständnisse aus der Wumbaba-Trilogie? Sicher ist am Ende nur jener Rat, den der Nord­deut­sche Rundfunk dem Publikum gibt: "Wenn er eine öffentliche Lesung macht, pflegen sich seine Zuhörer mit Taschentüchern auszustatten, weil sie wissen, dass die Lachtränen laufen werden."
Do 23.5. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
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