Dienstag, 2. Juni 2020
Marburg
Enten-Familien-Zusammenführung
Die Marburger Feuerwehr und Ordnungspolizei haben ein kleines Entenküken gerettet und eine "Familien-Zusammen­führung" möglich gemacht. Die Feuerwehr wurde gerufen, weil das Küken in einen Abflussschacht im Hainweg gefallen war. Ein kleines Team rückte an und befreite das Küken. Die dazugehörige Entenfamilie konnte zunächst nicht gefunden werden.
Später wurde dem Ordnungsamt gemeldet, dass acht Küken einer Entenfamilie ohne Mutter in einem Kellereingang im Steinweg gefunden wurden. Die Ordnungskräfte suchten vor Ort erfolglos nach dem Muttertier und stellten fest, dass die Küken aushungert und sehr durstig waren – ein Indiz, dass sie bereits längere Zeit alleine unterwegs waren. Um den Küken aus ihrer aussichtslosen Situation herauszuhelfen, nahmen die Ordnungspolizisten sie mit und übergaben sie einer Pflegestelle. Dort wartete schon das bereits zuvor gerettete Küken auf seine Geschwister. In der Pflegestelle leben sie nun zusammen mit drei weiteren Entenküken, die etwa drei Wochen älter sind und ebenfalls ohne Mutter aufgefunden worden sind.
 
Marburg
Sporthallen & – anlagen
Seit Montag, 25. Mai, können die Sporthallen und Außensportanlagen des Landkreises und der Stadt Marburg bei Einhaltung bestimmter Regeln wieder für den Trainingsbetrieb genutzt werden.
Es gelten Vorgaben zur Einhaltung des Infektionsschutzes. Dazu zählen unter anderem die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den Sporttreibenden sowie bestimmte Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen. Außerdem muss die Ausübung des jeweiligen Sports kontaktfrei bleiben. Hierüber wurden die Vereine im Landkreis und in der Stadt Marburg informiert.
"Ich freue mich sehr darüber, dass der Sport bei uns nun wieder mehr in Bewegung kommen kann", sagt Landrätin Kirsten Fründt. Zwar führten die neuen Regeln "je nach Sportart sicher auch zu Einschränkungen, allerdings dürfen wir den weiterhin notwendigen Schutz der Menschen in Marburg-Biedenkopf nicht aus dem Blick verlieren", sind sich Landrätin Fründt und Stadträtin Kirsten Dinnebier einig.
Die Stadt Marburg hat zudem das Georg-Gassmann-Stadion auch an Feiertagen und am Wochenende geöffnet. "Wir hatten in den letzten Tagen viele entsprechende Anfragen und wollen dem gerne entgegenkommen", sagt Kirsten Dinnebier. Die neuen Nutzungsbedingungen sind unter "Nutzungsbedingungen für die Vereinsnutzung" auf www.marburg-biedenkopf.de/sport und www.sport.marburg.de abrufbar.
 
Marburg
Öffentliche Altstadtführungen
Das Corona-Virus hat alles ordentlich durcheinander gewirbelt. Langsam und mit Bedacht ist jetzt einiges wieder möglich und das gilt auch für die Marburger Gästeführerinnen und Gästeführer, die nun mit ein wenig Verspätung aber guten Mutes in die Saison 2020 starten. Mit einem angepassten Angebot heißen sie die Gäste in Marburg willkommen. Es geht wieder hinauf in die Oberstadt, durch kleine Gässchen, vorbei an zahlreichen Dokumenten und Spuren bekannter Größen wie die Heilige Elisabeth, Martin Luther oder die Brüder Grimm.
Ab dem 6. Juni findet am Samstag und Mittwoch jeweils eine öffentliche Altstadtführung statt. Den Hygiene- und Abstandsvorschriften angepasst und mit einem Ticketvorverkauf gehen dabei alle auf Nummer sicher, um den Rundgang gesund genießen zu können.
Weitere Informationen zu den derzeit individuell buchbaren Führungen erhalten Interessierte auf www.marburg-tourismus.de (auch Ticketverkauf) oder telefonisch unter 06421/99120.
Marburg
Umfrage zum digitalen Vereinsleben
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf startet eine Online-Umfrage zum Thema "Vereinsleben mit digitalen Mitteln".
Wie schaffen es Vereine und Engagierte, in Zeiten von Corona das Vereinsleben und freiwilliges Engagement aufrecht zu erhalten? Welche Rolle spielen digitale Hilfsmittel dabei? Und wie fit sind die Engagierten im Umgang mit diesen? Zu diesen und weiteren Fragen können sich Interessierte bis zum 2. Juni bei der online-Umfrage unter www.mein-marburg-biedenkopf.de beteiligen.
Die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie stellen Vereine und Engagierte vor einige Herausforderungen. Veranstaltungen und Aktivitäten mussten abgesagt oder verschoben werden, regelmäßige Treffen können nicht wie gewohnt stattfinden. Alle Beteiligten sind daher gefordert, neue Formen der Kommunikation, der Zusammenarbeit und des Miteinanders zu finden. Die Umfrage soll vor allem Erkenntnisse liefern, in welchem Umfang digitale Mittel bereits für die Vereinsarbeit und ehrenamtliche Tätigkeiten genutzt werden und wie die Engagierten noch unterstützt werden können, beispielsweise mit Schulungsangeboten. Die Ergebnisse werden auf der Ehrenamts-Internetseite und der Beteiligungsplattform des Landkreises im Internet veröffentlicht.
Neben der Online-Umfrage entwickelt der Landkreis derzeit gemeinsam mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf weitere digitale Beteiligungsmöglichkeiten als Alternative zu den Ehrenamtsdialogen vor Ort, die üblicherweise im Sommer stattfinden. Infos unter der Telefonnummer 06421/405-1789.
 
Marburg
Stadt ist "familienfreundliche Arbeitgeberin"
Foto: Patricia
Grähling, Stadt
Marburg
Die Stadt Marburg ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin. Dafür hat die Stadt das Gütesiegel des Landes Hessen erhalten und nimmt als eine von fünf Pilot-Kommunen am Zer­ti­fi­zie­rungs­prozess des Landes teil.
"Als Stadtverwaltung stellen wir uns täglich unserer Verant­wortung, unsere Mitarbeitenden dabei zu unterstützen, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. So wurde bereits 2009 der Prozess zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit innerhalb der Marburger Stadtverwaltung angestoßen und neben vielen kleineren und größeren Maßnahmen beispielsweise Arbeits­zeiten flexibilisiert, ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt und das Job-Ticket erweitert", sagte Oberbürgermeister Thomas Spies. Er freut sich über das Gütesiegel "Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen", das der Hessische Innenminister Peter Beuth der Stadt Marburg für den Zeitraum vom 1. April 2020 bis 31. März 2022 verliehen hat.
Mit der Bewerbung um das Gütesiegel hat sich die Stadt Marburg vor­ge­nom­men, die Familienfreundlichkeit weiter zu verbessern, dazu werden weitere Maßnahmen ausgearbeitet.
 
Marburg
Ausgezeichnete Wettkämpfer
228 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit Urkunden und Medaillen für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt.
Angesichts der Corona-Krise konnten die Auszeichnungen diesmal nicht persönlich überreicht werden. Stattdessen hat der Kreis die Urkunden und Medaillen direkt an die Sportlerinnen und Sportler geschickt. "Ich bin immer von der Leistungsstärke unserer heimischen Sportlerinnen und Sportler und der Vielfalt des Sports in unserem Landkreis beeindruckt. Dementsprechend Leid tut es mir, es in diesem Jahr beim Versand der Auszeichnungen belassen zu müssen. An unserer Wertschätzung ändert das natürlich nichts", sagte Land­rätin Kirsten Fründt.
In diesem Jahr verlieh der Kreis 33 Medaillen in Gold, 91 in Silber und 144 in Bronze. Zudem erhielten drei Personen Auszeichnungen für ihr über 25-jähriges Engagement im Ehrenamt.
Die Hürden für eine der drei Medaillen liegen hoch. Dafür müssen folgende Leistungen erbracht werden: Medaillen in Gold werden etwa nur an Teil­nehmende an Olympischen Spielen, den Paralympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften verliehen. Mannschaften einer vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten Sportart erhalten die Stufe Gold bei Teilnahme an Welt- oder Europameisterschaften.