Donnerstag, 22. August 2019
Marburg
#fairimverkehr
Foto: Patricia
Krähling, Stadt
Marburg
Zum Start des neuen Schuljahres hängen sie wieder gut sicht­bar an den Laternenmasten im Stadtgebiet: die leuchtend roten Plakate der städtischen Verkehrskampagne "Marburg mit­ein­an­der – fair im Verkehr". Mit dem neuen Motiv wirbt die Stadt diesmal dafür, ganz besonders auf Schulanfänger zu achten.
Insbesondere vor Schulen sind die leuchtend roten Plakate mit einer fröhlich lachenden Schulanfängerin und dem Text "Achte auf mich! Ich bin neu im Verkehr" daher zu sehen.
Mit der Kampagne "Marburg miteinander – fair im Verkehr" wirbt die Stadt Marburg für mehr Rücksicht im Straßenverkehr, damit alle Menschen im begrenzten Marburger Straßenraum gemeinsam sich­er­er unter­wegs sind.
Neben den 200 Plakaten im Bereich von Schulwegen gibt es im Rahmen der Verkehrskampagne Leuchtbänder und Reflektoren mit dem Logo von "Marburg miteinander – fair im Verkehr" für die Schulanfänger, um deren Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu erhöhen. Diese werden in den nächsten Wochen an alle ersten Klassen der Grundschulen verteilt.
Die Verkehrskampagne "Marburg miteinander – fair im Verkehr" wirbt für ein faires Miteinander im Straßenverkehr. Gestartet hat die Stadt Marburg die Kampagne im Oktober vergangenen Jahres.
 
Marburg
Marburger Gesundheitsjournal
Foto: Stefanie
Profus, Stadt
Marburg
Unter dem Motto "Gesund in allen Lebensphasen" hat die Stadt Marburg eine Broschüre mit Informationen und Kontakten zu den Themen Gesundheit, Vorsorge und Beratung heraus­ge­bracht. Das Journal gibt es online und in allen öffentlichen Gebäuden der Stadt.
"Weil Gesundheit mehr ist als das Heilen von Krankheiten, freue ich mich ganz besonders, dass wir in der Stadt Marburg mit dem Fachdienst Gesunde Stadt die Prävention und Vor­sorge in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt haben", sagt Oberbürgermeister Thomas Spies. Mit dem Gesundheitsjournal soll die Vielfalt der Angebote der Stadt für Jung und Alt, vom gesunden Aufwachsen in der Kita bis hin zur Unterstützung im hohen Alter, in kompakter Form aufgezeigt werden.
Ab sofort kann das Gesundheitsjournal in den öffentlichen Gebäuden der Stadt Marburg mitgenommen werden. Mehr Informationen zu größeren Bestellungen gibt es unter gesund[at]marburg-stadt.de. Neben der Druckausgabe steht das Journal auch unter www.marburg.de/gesundestadt als Download zur Ver­fü­gung.
 
Marburg
Neue Kita-Leitung
Foto: Stefanie
Profus, Stadt
Marburg
Alles neu in der Kita Elnhausen: Kinder, Eltern und Kollegen der Kita Elnhausen haben ihre bisherige Leiterin Katja Korn nach sieben Jahren feierlich verabschiedet. Sie verlässt das Team der Kita und wechselt in eine Einrichtung im Gießener Raum. Dafür übernimmt Sabine Lüttmann die künftigen Leitungsaufgaben in Elnhausen. Lüttmann kehrt aus dem Personalrat der Stadt Marburg in den Bereich der Kinder­betreuung zurück.
In der Kita Elnhausen entstand außerdem mit tatkräftiger El­tern­initiative eine neue Bibliothek, damit die Kinder zukünftig nicht nur in Lesewelten, sondern gleichzeitig in die Natur eintauchen können. Die Sprachförderkraft Claudia Oette-Ruckert initiierte gemeinsam mit vielen helfenden Händen den Bau der Leseecke "wie im Wald". Regale sind zwischen Baumstämmen angebracht, in einer Birke überträgt eine Medienbox Hörbücher, Videos und digitale Projekte von und mit den Kindern. Außerdem gibt es einen Lebensbaum, der mit dem Wechsel der Jahreszeiten zum Austausch über neue Themen einlädt und Kissen als Baumstämme und Birken, auf denen sich das Ausruhen und Lesen genießen lässt.
Die Einrichtung der Bibliothek bildet einen wichtigen Baustein für den Fokus der Kita Elnhausen auf frühe Sprachentwicklung. Unter dem Motto "Sprache als Schlüssel der Welt" nimmt die Einrichtung bereits seit 2008 am Bundes­pro­gramm Sprachkindertagesstätten teil. Mit der neuen Natur-Leseecke werden die Kinder nun noch mehr zu Gesprächen und dem interaktiven Lernen angeregt.
 
Marburg
Mentoring-Programm
Für Nachwuchspolitikerinnen organisiert das Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg ein Men­toring-Programm. Ziel ist es, politisch interessierten Frauen den Einstieg in die Politik zu erleichtern und den Frauenanteil in der Marburger Kommunalpolitik zu erhöhen. Die Auftaktveranstaltung des Men­to­ring-Programms "Frauen in die Politik" ist am Donnerstag, 22. August, um 18 Uhr, im Rathaus. Als Gastrednerin spricht dann die hessische Wissen­schafts­ministerin, Angela Dorn-Rancke, über ihre Erfahrungen als Frau in der Politik. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Ab 19 Uhr beginnt der nicht-öffentliche Teil des Abends. Dann werden sich die Teilnehmerinnen des Mentorings kennenlernen und über ihre Zusammenarbeit sprechen. Durch den Abend führt Dr. Christine Amend-Wegmann, die das städtische Gleich­be­rech­ti­gungs­referat leitet. Das Programm ist Teil der Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern.
Marburg
Gewaltprävention
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf bildet mit seinem Projekt "MiMi-Gewalt­prä­vention" Frauen mit internationalem Hintergrund zu Mediatorinnen für Gewaltprävention aus. Die Mediatorinnen sind Vorbild und Vermittlerin zu­gleich. Ihre Aufgabe ist es, andere Frauen mit Migrationsgeschichte über Gewaltschutz und Gewaltprävention zu informieren. In einer extra für das Projekt entwickelten Schulung werden sie auf ihre Arbeit als Mediatorin mit dem Fokus auf Gewaltprävention vorbereitet.
Einen bestimmten beruflichen Hintergrund brauchen interessierte Frauen nicht. Wichtig ist, dass sie über gute Kenntnisse der deutschen Sprache sowie einer anderen Sprache verfügen und Interesse an der Vermittlung von Gewalt­prä­ventions­themen haben. Zudem sollten sie Interesse daran haben, sich für andere zu engagieren sowie die Bereitschaft mitbringen, Informations­ver­an­staltungen zur Gewaltprävention durchzuführen und regelmäßig an Seminaren teilzunehmen. Daneben ist der Zugang zu Menschen gleicher Herkunft oder der gleichen Sprachgruppe hilfreich.
Die Schulungstermine finden von September bis Oktober in Marburg statt. Inter­essierte Frauen melden sich bei der Standortkoordinatorin Stefanie Fritzler, 06428/4472201, E-Mail: MiMi-Frauen[at]marburg-biedenkopf.de
 
Marburg
E-Bike-Radwandern
Mit der E-Bike Radwanderserie der Volkshochschule Marburg-Biedenkopf bietet sich die Möglichkeit, die Region auf guten Radrouten zu erkunden. Die nächste Tour steht am Sonntag, 8. September, auf dem Programm. Ziel ist das ge­schichts­trächtige Dörfchen Wallenfels.
Die Teilnehmer fahren auf Radwegen sowie auf ausgesucht guten Feld- oder Waldwegen. Start ist um 14 Uhr auf dem Kundenparkplatz des Edeka-Marktes Herbener in Gladenbach-Weidenhausen.
Über Wommelshausen führt die Route hinauf nach Dernbach. Nur noch spär­liche Mauerreste sind von der einst mächtigen Burg dort übrig. Weiter geht es auf der alten Fernstraße "Köln-Siegener Landstraße" über die Bottenhorner Hochebene. Hier bietet sich nun ein weiter Blick auf ferne Horizonte. Eine Etappe ist die ehemalige Schwerspatgrube "Koppe", deren Schächte inzwischen verfüllt sind. Nach einer Rast in Wallenfels geht es weiter zum Schönscheid, wo sich eine sehr gute Aussicht bis zu den Gipfeln des Taunus und des Wester­waldes bietet. Über Günterrod und den Salzböderadweg erreichen die Teil­nehmenden gegen 18 Uhr wieder den Startpunkt, wo die Veranstaltung endet.
Die Rundstrecke ist etwa 35 Kilometer lang. Die Tour dauert rund vier Stunden. Die Teilnahme kostet sechs Euro. Eine spontane Teilnahme ist ohne vorige Anmeldung möglich. Weitere Infos direkt beim Kursleiter Wolfgang Döhler, Telefon: 0152/58448797 oder per E-Mail: wolfdr-mr[at]web.de.
 
Marburg
Rund 650 Kurse
Unter dem Semesterthema "Zusammenleben – Zusammenhalten" präsentiert die Volkshochschule (vhs) des Landkreises Marburg-Biedenkopf das Programm­heft für das Wintersemester 2019/20. Rund 650 Kurse und Veranstaltungen aus den Themenfeldern Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Sprachen, EDV sowie Arbeit und Beruf decken viele Interessensgebiete ab.
Das Semesterthema "Zusammenleben – Zusammenhalten" im Jubiläumsjahr anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Volkshochschulen in Deutschland beschreibt zutreffend den Auftrag, den die vhs seit ihrem Bestehen überaus erfolgreich wahrnimmt: gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zu er­mög­lichen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, sozialem Status oder Bildungsabschluss, Religion oder Weltanschauung.
Das neue vhs-Programm liegt ab sofort landkreisweit an Orten des öffentlichen Lebens wie Sparkassen, Bäckereien, Arztpraxen oder Verwaltungsgebäuden zur Mitnahme aus. Außerdem ist es online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de zu finden. Interessierte können sich ab sofort bei den jeweils zuständigen vhs-Außenstellen oder online über die vhs-Homepage anmelden. Semesterstart ist der 2. September.