Mittwoch, 22. Januar 2020
Marburg
Neujahrsempfang mit Countdown
Unter dem Applaus der 1100 Gäste hat Oberbürgermeister Thomas Spies beim Neujahrsempfang den Countdown für das Jubiläumsjahr 2022 gestartet. Denn: Am 28. März 1222 wird Marburg das erste Mal als Stadt urkundlich erwähnt. 800 Jahre Stadt feiert die Universitätsstadt im Jahr 2022. Und vom Abend des Neujahrsempfangs bis zum offiziellen Auftakt des Jubiläumsjahres am 28. März 2022 waren es noch exakt 800 Tage. Mit einem kräftigen Druck auf einen roten Buzzer ließ Spies den Saal des Erwin-Piscator-Hauses mit strahlender 800 aufleuchten, auf der großen elektronischen Anzeigetafel vor dem Gebäude begann der Countdown, der nun über zwei Jahre dort zu sehen ist – und im Saal ein Videoclip, das Lust auf "Marburg800" macht und alle interessierten Marburger zum Mitmachen und Mitgestalten des Jubiläums aufruft.
 
Marburg
Online-Check
Marburger Unternehmen liegen im Städtevergleich im oberen Mittelfeld und werden überdurchschnittlich gut bewertet. Das ist das Ergebnis des Online-Präsenz-Checks, den die Stadt Marburg in Auftrag gegeben hat und den das Stadtmarketing mitbegleitet hat. An vielen Internetauftritten der 169 getes­teten Unternehmen gibt es allerdings noch Verbesserungs­möglichkeiten. Der Internetauftritt hat für Unternehmen eine große Bedeutung: Wer als Akteur im Internet nicht präsent ist, existiert für eine wachsende Zahl an Kunden quasi nicht. Und: Wer präsent ist, wird noch lange nicht online gefunden. Deshalb hat das Referat für Stadt-, Regional und Wirtschaftsentwicklung in Kooperation mit dem Stadtmarketing Marburg das Unternehmen CIMA damit beauftragt, einen Online-Präsenz-Check für den Marburger Einzel­handel und Dienstleister durchzuführen. Dafür wurden Mitte vergangenen Jahres die Marburger Unternehmen aus den Bereichen Einzel­handel, Gastronomie mit Warenverkauf und Dienstleistungen angeschrieben. Eine Gesamtauswertung für Marburg sowie die Einzelauswertungen zu den teilnehmenden Unternehmen liegen nun vor. In der Zusammenschau der Ergebnisse dieses Online-Checks liegen die Marburger Unternehmen im Städtevergleich im oberen Mittelfeld und werden überdurchschnittlich gut bewertet. In Bezug auf die Aktualität der Informationen auf der Webseite schneiden die Unternehmen allerdings weniger gut ab. Die individuellen Aus­wertungen erhalten die 169 Marburger Unternehmen noch im Januar. Ent­sprechen­de Schulungen und Workshops sollen für sie demnächst angeboten werden.
 
Marburg
Strategie-Werkstatt nachhaltige Entwicklung
Mitmachen bei der nachhaltigen Entwicklung der Region Marburg: Am 24. und 25. Januar lädt das Netzwerk "Nachhaltig Lernen Region Marburg" zusammen mit regionalen Vertretern aus Politik, Verwaltung, Bildungsinstitutionen, Unternehmen und Klimaschutzinitiativen zu einer Strategie-Werkstatt ein.
Am Freitag, 24.1, gibt es von 19-21 Uhr einen öffentlichen Auftakt mit einem interaktiven Vortrag über die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz BNE) zwischen Klimakrise und Nachhaltigkeitszielen von Ann-Marie Weber und Dominik Werner, die seit Herbst 2019 die Netzwerk­koordination übernommen haben.
Anschließend wird am Samstag, 25.1., von 10-16 Uhr eine Strategie-Werkstatt mit Bildungsakteuren und möglichen regionalen Kooperationspartnern stattfinden. Dazu sind alle eingeladen die Interesse haben an einer einer regionalen BNE-Strategie für lebenslanges Lernen in Zeiten des Klimawandels mitzuwirken.
Weitere Infos und Anmeldung für den 25.1.2020: www.kollektiv-von-morgen.de/bne-strategie
Marburg
"Humboldtianer" in Marburg
Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung vergibt jedes Jahr Stipendien und Preise an überdurchschnittlich qualifizierte Forscherinnen und Forscher aus aller Welt. Ein Stipendium der Stiftung gilt als hohe Auszeichnung für die Geförderten sowie die gastgebende Institution. An der Philipps-Universität forschen seit März 2019 acht neue Humboldt-Stipendiatinnen und -Sti­pen­diaten sowie ein Humboldt-Preisträger, der für seine bisherigen wissen­schaftlichen Leistungen ausgezeichnet wurde.
Am Centrum für Nah- und Mitteloststudien (CNMS) und am Fachbereich Physik gastieren jeweils drei Wissenschaftler, die mit einem Humboldt-Stipendium ausgezeichnet wurden. Bei den Physikern forsch auch der Humboldt-Preisträger, Prof. Daniel M. Mittleman von der Brown University (USA). Am Fachbereich Fremdsprachliche Philologien sowie am Fachbereich Chemie forscht zwei weitere Humboldt-Stipendien.
 
Marburg
Landkreis-Kunsttage
Foto: Landkreis
Marburg-
Biedenkopf
Das Motto für die Kunsttage 2020 des Landkreises Marburg-Biedenkopf steht fest: Die neue Jury wählte das Motto "Zeit # Zeichen". Die Kunsttage Marburg-Biedenkopf zählen zu den größten regionalen Kunstausstellungen mit heimischen Künst­ler­innen und Künstlern in Hessen. Die Ausstellung ist für September 2020 geplant.
"Das Motto hat viel Potenzial hat und dürfte für Kunst­schaf­fende sowie für Besucherinnen und Besucher interessant werden", erläuterte Landrätin Kirsten Fründt. Es gebe viele Möglichkeiten, sich mit dem Motto auseinanderzusetzen, stellte auch die Jury fest, die ein Motto suchte, das für alle Formen der Bildenden Kunst umsetzbar ist.
Das Motto kann zum Beispiel so interpretiert werden, dass sich die Künstlerinnen und Künstler mit den Zeichen der Zeit auseinandersetzen oder ein Zeichen setzen. Es kann mit der Lebenszeit, mit Alterungsprozessen oder mit Epochen zu tun haben. Denkbar ist es zudem, sich der Zeit als solcher zu widmen oder die Zeichen des aktuellen politischen Geschehens zu entdecken. Folglich gibt es ein großes Spektrum an unterschiedlichen Zugängen zum Thema.
Die Kunsttage Marburg-Biedenkopf finden voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Septembers 2020 für die Dauer von zwei Wochen statt. Das genaue Datum wird festgelegt, nachdem eine passende Räumlichkeit für die Ausstellung gefunden wurde. Deshalb sucht der Landkreis nach geeigneten Räumen für die Zeit der Kunsttage in Marburg, wie etwa leer stehende Industrie-, Geschäfts- oder Bürogebäude, Hallen oder große Säle mit guter Verkehrsanbindung. Mindestens 1.000 Quadratmeter Fläche werden benötigt. Tipps und Hinweise nimmt der Fachdienst Kultur und Sport der Kreisverwaltung entgegen.
Zum Bewerbungsverfahren: Ein Bewerbungsvordruck ist auf den Internetseiten des Landkreises unter www.marburg-biedenkopf.de zu finden.
 
Marburg
Gastfamilien gesucht
Die DRK-Tochter Volunta sucht für eine junge Bolivianerin, die am weltwärts-Programm des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) teilnimmt, eine Gast­familie in der Gemeinde Lahntal. "Wir hoffen, dass wir auch hier, Bürgerinnen und Bürger finden, die sich auf das kleine Abenteuer einlassen", sagt Ben Praße, der das Austauschprogramm bei Volunta koordiniert. Die junge Frau ist in der Kindertagesstätte Mäuseburg in Goßfelden eingesetzt. Auf ihren Austausch wurde sie gut vorbereitet und verfügt schon über Deutschkenntnisse. "Zum Programm gehören neben der praktischen Tätigkeit aber auch Seminartage und Deutschkurse", erläutert Praße. Familien, Senioren, Singles oder WGs, die ab März einen Freiwilligen für einige Monate oder ein Jahr beherbergen wollen, sind herzlich willkommen. Eine Aufwandsentschädigung wird gezahlt.
Der Austausch ist Teil des weltwärts-Programmes, dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des BMZ. Das Programm bietet jungen Menschen während eines freiwilligen Jahres im Ausland, die Gelegenheit sich in sozialen Projekten zu engagieren. Zurzeit werden von Volunta 30 weltwärts-Freiwillige aus Bolivien, Kolumbien, Ruanda, Namibia, Südafrika und Indien in Hessen betreut. 150 deutsche Freiwillige wurden in die Partnerländer entsandt.
Ausführliche Informationen auf www.volunta.de oder per Telefon 0611/4504166 80.