Samstag, 20. Juli 2019
Editorial | 3. Januar 2019

Elementares

Lithium – Grafik: Pixabay

Schon alle guten Vorsätze für's neue Jahr in die Tat umgesetzt? Oder die ersten schon wieder aufgegeben? Egal, 2019 wird jedenfalls ein Jahr, indem es einige bedeutende Jubiläen zu vermerken gibt:

Vor 30 Jahren fiel infolge eines fatalen Kommunikationsfehlers der SED-Führung die innerdeutsche Mauer. Vor 50 Jahren setzte mit Neil Armstrong der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond. Vor 70 haben die Väter und Mütter des Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland aus der Wiege gehoben. Vor 100 Jahren, am 19. Januar 1919, war die erste Wahl in Deutschland, bei der Frauen ihre Stimme abgeben durften.

Und vor 150 Jahren wurde das Periodensystem der Elemente entwickelt. Zur Feier dieses wissenschaftlichen Meilensteins hat die Kulturorganisation der Vereinten Nationen 2019 zum Internationalen Jahr des Periodensystems erklärt.

Womit wir mitten in Marburg, im Chemikum, angekommen wären: Dort widmen sich Prof. Stefanie Dehnen und Experimentator Fritjof Schmock am 2. Februar um 14 Uhr dem Periodensystem. Sie erklären, wie die Elemente geordnet sind, wo ihre Namen herkommen – und was sie mit dem Urknall zu tun haben.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Bazouka Groove

Foto: @analog
weekend
"Wer ohne Kratzer unten ankommt, hat nichts zu erzählen!" Mit diesem Motto toben Bazouka Groove Club über die Bühnen des Landes. Inspiriert von sphärischen Post-Rock-Klängen und dicken Mittelfingern à la Rage Against The Machine, rüttelt der deutsche Rap-Rock aus Marburg harsch an den Stäben von goldenen Käfigen. Die Show zeigt, wie der Club die Dinge sieht: mal schön, mal hässlich, aber immer roh und voller purer Energie.
Sa 13.7. | 22 Uhr | Marburg | Sparkasse-Freilichtbühne im Schlosspark
 
Tipp der Woche

Carolin Forten­bacher

Foto: Arnd Geise
Eine Hommage an Barbra Streisand? Das muss sich erstmal jemand trauen. Und eine traut sich: Carolin Fortenbacher ... An diesem Abend treffen zwei einmalige Künstlerinnen zu einer ganz besonderen Symbiose aufeinander: Zwei Sängerinnen, deren Stärke besonders in den großen Balladen liegt, die aber ebenso den Rhythmus im Blut haben. Zwei Charakterschauspielerinnen mit Hang zur Selbstironie und dem ultimativen Glamour-Faktor. Die Fortenbacher nähert sich der Streisand und ihrer Musik mit höchstem Respekt und unbedingter Hingabe. Begleitet wird sie dabei von einem Trio musikalischer Hochkaräter. Pianist Lutz Krajenski, einer der profiliertesten Musiker der deutschen Pop- und Jazz-Szene (Roger Cicero u.a.) arrangiert die Musik so, wie's der Fortenbacher gefällt, Songs wie "Woman in Love", "The Way we were" oder "Papa can you hear me" bekommen ihre ganz eigene Note. Um das rhythmische Fundament kümmern sich Achim Rafain (Bass) und Paul Kaiser (Schlagzeug). Man darf gespannt sein auf ein einzigartiges Konzert, elegant, humorvoll und ultracool, wenn es heißt Fortenbacher singt Streisand:
Do 25.7. | 20.30 Uhr | Wetzlar | Rosengärtchen
 
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