Alex Capus am Mittwoch, dem 16. September um 19 Uhr im TTZ.
In einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland führt vor hundert Jahren der junge Wirt Arnold einen Gasthof. Bunte Vögel und düstere Gestalten überqueren die Grenze, manche kommen auch nachts und querfeldein. Am Stammtisch sitzen die Witzbolde aus dem Dorf. Eines Tages naht eine Fremde hoch zu Ross durch den Schnee. Ihr Name ist Betty. Arnold heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Das Leben nimmt in Alex Capus’ Roman „Querfeldein“ seinen Lauf, bis sich die älteste Tochter Clara 1933 in einen Schmuggler namens Hermann verliebt. Der bringt die Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama – und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht.
Alex Capus schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Für sein literarisches Schaffen wurde er unter anderem mit dem Solothurner Kunstpreis 2020 ausgezeichnet.
kro

