Premiere am Samstag, den 11. April, um 19:30 Uhr im Großen Tasch.

Gähnen, Schnarchen, wunderbare Schlafvisionen oder unruhiges, schlafloses Hin- und Herwälzen? Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen oder versuchen, es zu tun. Während des Schlafs reparieren sich Körper und Gehirn, es ist eine Zeit des Träumens und der Regeneration. In der kapitalistischen Leistungsgesellschaft ist Schlaf etwas, das die Menschen in der Regel zuerst reduzieren, wenn sie es eilig haben, um ihren täglichen Pflichten wie Arbeit und Pflege nachkommen zu können.

Wie haben Sie letzte Nacht geschlafen? Die Stückentwicklung „Don’t Wake Me Up Before You Go“ betrachtet den Akt des Schlafens als eine Form des Widerstands und der Selbstfürsorge. Was wäre, wenn Schlafen weder als Grundbedürfnis noch als Luxus verstanden würde, sondern als eine transformative Form des Protests gegen die unterdrückenden und erschöpfenden Strukturen? Schlafen ist nicht nur Privatsache, sondern ein wegweisendes gesellschaftliches Thema.

kro

Bild mit freundlicher Genehmigung von Mia Scarcello