Flamenco-Gitarren-Solo mit Antonio Andrade am Sonntag, dem 25. Januar um 17 Uhr im vinarte alba in Kirchhain.

Welche uralten Geheimnisse trägt die Musik des Flamenco in sich? Antonio Andrade nimmt das Publikum in „History of Flamenco“ am 25. Januar in Kirchhain mit auf eine faszinierende Expedition durch die Jahrhunderte – zurück zu den Ursprüngen dieser magischen Kunst. 

Mit seiner Gitarre als einzigem Begleiter erzählt er Geschichten von Leidenschaft, Schmerz und Ekstase. Durch sein virtuoses Spiel und seine kenntnisreichen Erzählungen enthüllt Andrade die Geheimnisse Andalusiens: Warum entstand der Flamenco gerade hier? Was macht seine Kraft aus? 

Im Gitarrenspiel von Antonio Andrade erwachen Jahrhunderte alter Kulturen, die im Flamenco ihre Vereinigung fanden – in einer bewegenden Performance, die unter die Haut gehen soll. Andrades Musik und künstlerische Vision haben ihn als internationalen Botschafter des Flamenco etabliert.

Der Gitarrist, Komponist und Produzent Andrade wurde in La Puebla de Cazalla geboren, einer kleinen Stadt in der Nähe von Sevilla, die tief in der Flamenco-Tradition verwurzelt ist. Aufgewachsen in einer Familie von Flamenco-Liebhabern, wurde er von seinem Onkel José Menese, einer lebenden Legende des Flamenco-Gesangs, geprägt und inspiriert.

Bereits mit 15 Jahren begann seine professionelle Karriere in der Gruppe „Los Alhama“. Später gründete er zusammen mit seinem Bruder die Antonio Andrade Flamenco Company und entwickelte international gefeierte Produktionen. 

Andrade hat mit namhaften Flamenco-Künstlern wie Israel Galván, Sara Baras und Javier Barón zusammengearbeitet und sein künstlerisches Spektrum durch Kooperationen mit Künstlern aus Indien, den USA und Argentinien erweitert. 2016 wirkte er in der Produktion „Homenaje a Carmen“ unter der Leitung von Cristina Hoyos mit, die in den Reales Alcázares von Sevilla uraufgeführt wurde. Seine Musik wurde auf fünf Kontinenten aufgeführt – von der Deutschen Oper Berlin über das Joyce Theatre New York bis zum International Forum Tokyo. 

pe/kro

Bild mit freundlicher Genehmigung von Jesus Sanchez