Wie anfällig ist Marburgs Stromnetzwerk für Anschläge oder Unfälle?

Nach Überzeugung der Aufsichtsratsvorsitzenden der Marburger Stadtwerke, Nadine Bernshausen, muss Marburg nicht fürchten, dass die Stadt im Falle eines Anschlags oder Unfalls zu einem zweiten Berlin wird.

In der Hauptstadt waren Anfang Januar Zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom, nachdem ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke verübt worden war. Wie die Grünen in ihrer Pressemitteilung betonen, haben die Marburger Stadtwerke jedoch eine Reihe von Maßnahmen ergriffen und Investitionen getätigt, mit denen die Sicherheit und Krisenfestigkeit der kritischen Infrastruktur in Marburg erheblich verbessert worden sei. So gebe es eine redundante Stromversorgung. Das bedeutet, dass sie über parallele Verbindungen verfügen, über die der Strom im Falle eines Ausfalls transportiert werden kann. Als weiteren wichtigen Schritt nennt Bernshausen das zweite Umspannwerk, das derzeit im Norden Marburgs entsteht. Dennoch bittet die grüne Stadt-Fraktion die Stadtwerke um einen Bericht über die Krisenfestigkeit der Stadt Marburg.

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