Damit das Vogelfutter nicht auch für Ratten attraktiv wird, gibt die Stadt Marburg Tipps zum rattensicheren Füttern.

So rät sie zu geschälten Sonnenblumenkernen und blanchierten Erdnüssen, weil diese von den Vögeln vollständig gefressen werden. Andere Körner werden bei Mischfutter mit Getreide von Vögeln häufig aussortiert und landen so oft auf dem Boden. Auch tierische Fette, wie sie in Fettfutter und Meisenknödeln zu finden sind, ziehen Ratten an.

Empfohlen werden Auffangschalen unter den Futterstellen, um den Boden sauber zu halten und das überschüssige Futter leichter entfernen zu können. Es sollte immer nur eine Tagesration ausgelegt werden, weil ein eingeschränktes Futterangebot der wirksamste Hebel ist, damit Ratten nicht überhand nehmen. Die Futterstelle sollte mindestens 1,5 Meter Abstand zu Wänden, Boden und Baumstämmen haben. Zudem sollte das Futter gut verschlossen aufbewahrt werden.

Wer dennoch Ratten auf dem eigenen Grundstück sichtet, muss dies dem Fachdienst Gefahrenabwehr (Tel. 06421-2013212, gewerbe@marburg-stadt.de) melden. Zudem sind Grundstückseigentümer verpflichtet, mit professioneller Unterstützung gegen die Tiere vorzugehen, da sie Infektionskrankheiten übertragen können.

Weitere Informationen zur Melde- und Bekämpfungspflicht von Ratten finden sich unter www.marburg.de/ratten-melden.

gec

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