Gut behütet und gewärmt.
Gute Nachrichten aus der Wildvogel-Aufzuchtstation, in der die drei Uhu-Küken aus der Elisabethkirche untergekommen sind: Die weibliche Uhu-Amme hat die drei jungen Uhus, die vom NABU wegen Futtermangel geborgen wurden, fürsorglich angenommen und umsorgt sie mit großer Aufmerksamkeit.
Unter ihrem schützenden Gefieder gediehen die jetzt gut zwei Wochen alten Nestlinge prächtig, teilt der NABU mit. Auch ihre Augen hätten sich inzwischen geöffnet – ein sichtbares Zeichen ihrer gesunden Entwicklung.
Gerade in dieser sensiblen Prägephase ist es laut NABU von entscheidender Bedeutung, den Kontakt zu Menschen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Nur so könne gewährleistet werden, dass sich die Jungtiere arttypisch entwickeln und ihre natürliche Scheu bewahren. Entsprechend erfolge auch die Versorgung mit Nahrung unter größtmöglicher Distanz: Die Amme „Momo“ hole sich die bereitgelegten Ratten eigenständig, trägt sie zu ihrem Brutplatz und zerteilt die Beute sorgfältig in mundgerechte Stücke. Mit großer Geduld fütterte sie die hungrigen Küken.
Die Arbeit in einer Wildvogelpflegestation benötigt nicht nur materielle Ressourcen zur artgerechten Fütterung, sondern auch qualifiziertes Personal zur Aufzucht. Der NABU bittet deshalb um Spenden. Bisher seien über 3500 Euro gespendet worden, die direkt an die Wildvogelstation weitergeleitet worden sei, das übertreffe alle Erwartungen. Da die jungen Uhus dort noch bis in den September hinein betreut werden müssen, sind weiterhin Spenden willkommen:
NABU Marburg e.V.; Uhu-Küken Rettung; IBAN: DE5551 3900 0000 16459 500; BIC: VBMHDE5F Volksbank Mittelhessen.
kro

