Niedrigster Geburtenstand in Hessen seit 2012.

Mit knapp 51.740 Neugeborenen sind im Jahr 2025 so wenige Kinder in Hessen zur Welt gekommen wie seit 2012 nicht mehr. Das teilt das Hessische Statistische Landesamt mit. Insgesamt lebten 6,28 Millionen Personen zum Stichtag 31. Dezember 2025 in Hessen. Weil mehr Menschen starben als geboren wurden, sank die Bevölkerungszahl geringfügig um 2.200 Personen gegenüber dem Jahr 2024 – trotz eines Zuwanderungsüberschusses von 16.850 Personen.

Trotz des Geburtendefizits blieb die Bevölkerungszahl gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert: Insgesamt lebten zum 31. Dezember 2025 knapp 6,28 Millionen Personen in Hessen. Das waren 2.200 Personen weniger als 2024. Der Bevölkerungsrückgang wurde dadurch begrenzt, dass deutlich mehr Menschen zuzogen als fortzogen.

Rund 204.930 Personen wanderten 2025 nach Hessen ein. 59,5 Prozent kamen aus dem Ausland, 40,5 Prozent aus anderen deutschen Bundesländern. Aus dem europäischen Ausland zogen rund 74.390 Personen zu, 14.280 von ihnen waren aus der Ukraine. Somit entfielen 11,7 Prozent aller Zuzüge aus dem Ausland nach Hessen im Jahr 2025 auf Personen aus der Ukraine.

Im selben Zeitraum verließen 188.080 Personen Hessen. 87.100 Personen zogen in ein anderes Bundesland, 100.980 Hessinnen und Hessen wanderten ins Ausland aus. Darunter zogen knapp 66.320 Personen ins europäische Ausland, 6.970 von ihnen verließen Hessen in Richtung Ukraine. Insgesamt ergibt sich aus den Zu- und Fortzügen 2025 ein positiver Wanderungssaldo von 16.850 Personen.

kro

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