Frauen machen ihre Wünsche für Marburg sichtbar: Aktion zum Weltfrauentag am Elisabeth-Blochmann-Platz.
Beim Sternenfest Tanabata in Japan werden Wünsche auf Papierstreifen geschrieben und an Bambuszweige gehängt – sichtbar für alle, als Zeichen von Hoffnung und Verbundenheit. Zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März hat sich der Marburger Verein Arbeit und Bildung von dieser Tradition inspirieren lassen.
Insbesondere Frauen sind eingeladen, ihre Wünsche, Forderungen und Hoffnungen an Stadt und Gesellschaft auf bunte Wunschkarten zu schreiben und sie am bepflanzten Fußgängerweg am Elisabeth-Blochmann-Platz aufzuhängen. Viele Wunschkarten sollen dort zu einem farbenfrohen Kunstwerk aus Botschaften heranwachsen.
Die Leitfrage ist: „Frau* sein in Marburg – was wünschst du dir von dieser Stadt?“
Die Stadt Marburg unterstützt die Aktion. Kordula Weber, Geschäftsleitung von Arbeit und Bildung e.V. betont: „Wir erleben in unseren Bildungsangeboten häufig Frauen, die sich nicht gehört fühlen. Mit der Wunsch-Aktion schaffen wir einen Raum, in dem Frauen ihre Perspektiven sichtbar machen können – niedrigschwellig, kreativ und politisch wirksam“. Die Wünsche werden nach der Aktion anonym ausgewertet und im Anschluss an die Kommunalwahl an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Marburg übergeben.
Veranstaltungsort ist der bepflanzte Fußgängerweg am Elisabeth-Blochmann-Platz. Wunschkarten können dort seit Ende Februar aufgehängt werden. Am 8. März soll das Kunstwerk vollständig sein. Bis 11. März bleiben die Karten hängen.
kro/gec

