Infos rund um das Studierendenleben in Marburg.
A wie AStA: Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss ist die Interessenvertretung der Studierenden und wird vom Studierenden-Parlament gewählt. Auf der Homepage www.asta-marburg.de informiert die Studserendenvertretung über ihre Aufgaben und Serviceangebote.
B wie Bibliotheken: Die Philipps-Universität hat an 14 Standorten Bibliotheken mit insgesamt über 4 Millionen Bänden. In der Universitätsbibliothek am Campus Firmanei sind davon allein 3,2 Millionen untergebracht. Die geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereichsbibliotheken befinden sich im Lahntal, die naturwissenschaftlichen Standorte und die Zentrale Medizinische Bibliothek auf den Lahnbergen. Der größte Teil der Bestände in der UB ist frei zugänglich. Die Bereichsbibliotheken bieten ihre Bestände ebenfalls frei zugänglich an.
C wie Cafeterien: Vom Café CoLibri bis zum Studentenzentrum auf den Lahnbergen – 14 Mensen und Cafeterien betreibt das Studierendenerk in Marburg. Die Semesteröffnungszeiten: studentenwerk-marburg.de/essen-trinken/
D wie Deutscher Sprachatlas: An dem Marburger Forschungszentrum am Pilgrimstein werden Dialekte und Regionalsprachen der deutschen Sprache erforscht.
E wie Erasmus: Das Förderprogramm bietet dir die Möglichkeit, andere Länder während deines Studiums zu bereisen und kennenzulernen. Infos unter www.uni-marburg.de/international.
F wie Fachschaft: Die Fachschaft wird von Studierenden gebildet, die sich am Fachbereich hochschulpolitisch beteiligen. Sie vertritt die Vertretung der Interessen der Studierenden eines Fachbereist, organisiert die Einführungswoche (OE) und die studentische Studienberatung.

G wie Geld: Der Semesterbeitrag für das Sommersemester 2026 beträgt 405,80 Euro.
Davon beträgt der Semesterticketanteil 211,50 Euro. 125,50 Euro gehen an das Studierendenwerk, 18,80 Euro an die Studierendenschaft. Der Verwaltungskostenbeitrag der Uni beläuft sich auf 50 Euro.
Achtung: Das DB-Fernverkehrsticket ist ab diesem Sommersemester nicht mehr verfügbar.
H wie Hochschulsport: Von Aerobic über Capoeira, bis zu Ultimate-Frisbee, Urban Streetdance und Zumba: Das Kursangebot des Zentrums für Hochschulsport der Marburger Uni ist riesig: www.uni-marburg.de/de/zfh/angebote
I wie International Summer University: Jährlich im Juli und August findet für Studierende und andere Interessierte aus dem Ausland die Internationale Sommeruniversität mit Sprachkursen, Seminaren zu europa- oder deutschlandbezogenen Themen, Exkursionen, Vorträgen und kulturellen Veranstaltungen statt. Infos: www.uni-marburg.de/isu
J wie Jobangebote: Interesse an einem Hiwi-Job? Stellenausschreibungen für Studentische Hilfskräfte veröffentlicht die Uni auf den Webseiten der einzelnen Fachbereiche und Einrichtungen.
K wie Karzer. In dem 1879 errichteten Kerker wurden früher Studenten eingebuchtet, die über die Stränge geschlagen hatten. Der letzte „Häftling“ saß in Marburg 1931 ein. Der Marburger Uni-Karzer ist der einzige in Hessen, der noch erhalten ist. Infos: www.uni-marburg.de/de/uniarchiv/karzer
L wie in Leistungsdruck, von dem man sich nicht vereinnahmen lassen sollte! Wie Konfuzius einst sagte: „Der höhere Mensch hat Seelenruhe und Gelassenheit“.

M wie Marvin: Marvin ist die Abkürzung für das Marburger Verwaltung- und Informationssystem, das quasi ein digitaler Campus ist. Hier können sich Sudieninteressierte bewerben, Studierende zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen anmelden und Leistungsübersichten erstellen.
N wie Numerus Clausus: Bestimmte Studiengänge der Uni sind zulassungsbeschränkt, (NC) da nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen verfügbar sind.
O wie Orientierungseinheit: Zu jeden Semester wird für die Neuankömmlinge eine OE-Woche angeboten. Dabei gibt einen ersten Einblick in die Stadt Marburg und man lernt seine Kommilitonen kennen. Infos: www.uni-marburg.de/de/studium/im-studium/studienstart/oe
P wie Prüfungsordnung: Die Grundlage jedes Studiengangs bildet die jeweilige Prüfungsordnung (PO). Sie enthält Informationen zu Zugangsvoraussetzungen, Aufbau und Inhalten, Prüfungen und Praktikumsrichtlinien des Studiums.
Q wie Quellen: Beim Verfassen von Hausarbeiten und anderen Papieren müssen stets alle Quellen angegeben werden. Ohne vollständige Nachweise kann das Schreiben als Plagiatsversuch gelten, was schneller zu einer Exmatrikulation führt als manch einer denken mag.
R wie Rückmeldung: Wer weiterstudieren möchte, muss sich rechtzeitig für das kommende Semester zurückmelden. Dafür ist die Überweisung des Semesterbeitrags innerhalb der Frist notwendig. Wer die Frist verpasst hat die Chance in der Nachfrist den Betrag + eine Säumnisgebühr von 30 Euro zu bezahlen. Wer auch diese verpasst, wird exmatrikuliert.
S wie Sprechstunden: Beratungsstellen und Lehrende der Uni bieten regelmäßig Sprechstunden an, die euch bei Problemen helfen können. Zusätzlich wird eine telefonische Beratung angeboten. Das sogenannte „Studifon“ ist unter 06421/2822222 zu erreichen.
T wie Transcript of Records: Das Transcript of Records ist eine Notenübersicht und dokumentiert alle Leistungen eines Studierenden während seines Studiums. Auf der Plattform „Marvin“ ist es unter Leistungen zu finden.
U wie Ucard: Mit diesem Leseausweis können Studierende Bücher ausleihen und den Kopierer nutzen, und auch ihr Mittagessen in der Mensa bezahlen. Gegen eine Kaution von 5 Euro kann man die UCard unter anderem in der Bibliothek oder dem Info-Point im Studentenhaus abholen und freischalten lassen.
V wie Vorlesungsfreie Zeit: Die vorlesungsfreie Zeit ist nicht zwingend mit Semesterferien gleichzusetzen, da in dieser Zeit oft Prüfungen stattfinden oder Praktika absolviert werden können.
W wie Wohnen: Das Marburger Studierendenwerk Marburg unterhält rund 2100 Wohnheimplätze, die in größeren und kleineren Wohnheime über die gesamte Stadt Marburg verteilt sind. Für die Wohnheimplätze gibt es in der Regel eine Warteliste. Wie in vielen anderen Unistädten, ist es auch in Marburg nicht einfach, eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden. Infos: studierendenwerk-marburg.de/wohnen/.
X wie Xing: Auf Plattformen wie Xing oder LinkedIn kann man nach dem Studium berufliche Kontakte knüpfen.
Y wie YouTube: Auch wenn YouTube viele Lernvideos zu unterschiedlichen Bereichen bietet, sind diese keine verlässliche Quellen. Ein Gang in die Bibliothek bietet sich für eine seriöse Recherche besser an.
Z wie Zentrale Allgemeine Studienberatung: Die Zentrale Allgemeine Studienberatung (ZAS) der Uni ist die erste Anlaufstelle bei Fragen rund ums Studium. Die zentrale Serviceeinrichtung hilft bei der Studienwahl und unterstützt Studierende im gesamten Studienverlauf bis zum Übergang in den Beruf.
red

