Der Vorstand der Marburger SPD hat Stadträtin Kirsten Dinnebier einstimmig als Oberbürgermeisterkandidatin für die Direktwahl im Juni nächsten Jahres nominiert.
Geht es nach den Sozialdemokraten, soll sie den bisherigen SPD-Oberbürgermeister Thomas Spies (65) beerben, der nicht erneut antritt. „Kirsten Dinnebier verkörpert wie niemand sonst die sozialdemokratischen Grundwerte wie Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit. Sie steht mit ihrer authentischen und verbindlichen Art für Politik auf Augenhöhe und besitzt die ideale Mischung aus Kompetenz, Herzlichkeit und Verlässlichkeit“, sagt Parteivorsitzender Thorsten Büchner. Die gebürtige Marburgerin habe in ihren bisherigen beruflichen und politischen Stationen „immer Verantwortung übernommen, auch und gerade in schwierigen Situationen“, sagt die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Ann-Kathrin Götz.
Als Stadträtin ist sie für Soziales und Wohnen, Sport, Bäder und Gesundheit sowie für Kinderbetreuung, Schule und Bildung zuständig. Dinnebier selbst möchte sich dafür einsetzen, die Errungenschaften Marburgs auch angesichts der schwierigen finanziellen Situation zu erhalten. Ihre Themen sind der wichtige Wirtschaftsstandort, „viel mehr bezahlbarer Wohnraum“, die lebendige Kultur-, Sport- und Vereinslandschaft, die sozialen Initiativen sowie die „Zukunftsfähigkeit der städtischen Finanzen“. Die endgültige Kür zur OB-Kandidatin wird der SPD-Parteitag spätestens Anfang kommenden Jahres treffen.
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