Der Stadtvorstand der Marburger Grünen hat Bürgermeisterin Nadine Bernshausen als Kandidatin für das Amt der Marburger Oberbürgermeisterin nominiert.
Die 47-jährige Juristin ist seit 2022 Dezernentin – zunächst für Kinderbetreuung, Schulen und Klimaschutz, seit einer Umverteilung der Dezernate nun für Gleichstellung, Volkshochschule, Stadtbücherei und Straßenverkehr. Bei der Oberbürgermeisterwahl 2021 unterlag sie Amtsinhaber Thomas Spies in der Stichwahl nur knapp. Der 65-jährige Sozialdemokrat wird bei der Wahl am 6. Juni nicht wieder antreten.
„Ich möchte Marburg als soziales und kulturelles Herz Hessens bewahren und unsere Stadt fit für die Zukunft machen“, sagt Bernshausen: „Dazu gehören gute Bildung und verlässliche Kinderbetreuung, ein lebendiges Vereinsleben, eine starke Feuerwehr und eine Stadt, in der Menschen jeden Alters gut und selbstbestimmt leben können.“ Auch die Finanzen der Stadt müssten in Ordnung gebracht werden, betont sie. Nach Überzeugung der Sprecherin der grünen Jugend, Elisabeth Lindner steht Bernshausen „für Feminismus, soziale Gerechtigkeit und konsequenten Klimaschutz“. Max Walz von der grünen Stadtverordnetenfraktion ergänzt: „Gute und verlässliche Kinderbetreuung und faire Bildungschancen für Kinder und Jugendliche stehen bei Nadine Bernshausen ganz oben auf der Agenda.“ Die dreifache Mutter und überzeugte Christin engagiert sich seit Jahren für die Kirche und ist heute Präses des Evangelischen Kirchenkreises Marburg und Mitglied der Synode der EKD.
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