Neue Verordnungen im Marburger Universitätsklinikum und der Hinterlandklinik in Biedenkopf.

Angesichts der deutlich steigenden Zahl von Influenza-Fällen müssen sowohl im Marburger Universitätsklinikum als auch in der Hinterlandklinik in Biedenkopf Masken getragen werden. Besucher*innen dürfen sich maximal eine Stunde bei den Patienten in der Uni-Klinik aufhalten, in der Hinterlandklinik sind es zwei Stunden. Wer Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber hat, darf das Krankenhaus nicht betreten. Das Diakonie-Krankenhaus Wehrda hat bislang noch keine generelle Maskenpflicht eingeführt, obgleich auch dort mehr Influenza- sowie Covid-19-Fälle registriert wurden. „Wir behalten uns vor, bei einer weiteren Verschärfung der Infektionslage zusätzliche Schutzmaßnahmen zu prüfen und passen Empfehlungen und Hygienemaßnahmen, etwa im Umgang mit besonders gefährdeten Patientengruppen, situativ an“, sagt Geschäftsführer Sebastian Spies. Auch in Wehrda wird darauf hingewiesen, dass bei Erkältungssymptomen von einem Besuch abzusehen ist. Zudem appelliert das Universitäts-Klinikum an die Bevölkerung, die Möglichkeit der Influenza-Impfung zu nutzen. Die Impfung biete den besten Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und trage dazu bei, besonders gefährdete Menschen zu schützen.

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Bild mit freundlicher Genehmigung von Wilfried Pohnke auf Pixabay