Theaterstück am Dienstag, den 28. April & Mittwoch, den 29. April, je um 20 Uhr in der Waggonhalle.
Das neue Theaterstück von Willi Schmidt, in der Inszenierung von Theater im Grund, erzählt Geschichten aus den 1980er Jahren, zum Teil nach Motiven aus dem Roman „Die Zeit der langen Dämmerung“. In Form eines Rückblicks aus der Perspektive der Gegenwart steht dabei das Marburger „Bettenhaus“, heute ein selbstverwaltetes Studierenden-Wohnheim, damals als leerstehendes Klinikgebäude ein besetztes Haus, in dem Hans und Kim wohnen, im Mittelpunkt. Dabei werden auch grundlegende Fragen des Lebens gestellt; nach dem Sinn, den Träumen, der Sehnsucht, den Ängsten.
Der heute ältere Mann Hans erzählt die Geschichte der Fotografin Agnetha, die ihn beim Erzählen fotografiert. Kim ist eine politische Aktivistin, während Hans zeitweise im Bettenhaus wohnt und dort an einem Theaterstück probt. Aber Hans trägt auch ein Trauma aus seiner Kindheit in sich, welches langsam, allmählich zum Vorschein kommt. Und auch Agnetha trägt ein Trauma in sich, denn ihre Mutter ist auf tragische Weise gestorben, als sie noch ein Kind war. Ihre Mutter war Kriegs-Fotografin, wurde bei einem ihrer Einsätze getötet.
kro

