Kurz nach dem Beginn des neuen Schuljahrs hat die Stadt 640 Kinderwarnwesten gekauft. Sie sollen Schulanfänger:innen im Straßenverkehr besser sichtbar machen. Der Astrid-Lindgren-Schule übergab Stadträtin Kirsten Dinnebier gestern (21. September) die Westen persönlich. Die Bildungsdezernentin appellierte an alle Verkehrsteilnehmer:innen, speziell in den Morgenstunden Vorsicht walten zu lassen.
„Wer frisch eingeschult ist, ist oftmals das erste Mal im Leben längere Strecken alleine im Straßenverkehr unterwegs. Wir Erwachsene sind immer gefragt, besondere Rücksicht auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer:innen zu nehmen,“ betonte Dinnebier. Obwohl der Schulweg häufig mit den Eltern geübt werde, liege die Verantwortung bei den erfahrenen Verkehrsteilnehmer:innen. „Die jungen ABC-Schütz:innen sind in einem neuen Lebensabschnitt, aufgeregt, vielleicht auch mal unaufmerksam und unsicher – da sind kleine Fehler leicht passiert.“ Besonders im Herbst und Winter sei es deshalb an den Erwachsenen, dass Kinder sicher zur Schule gelangen.
Die Stadt hat bereits in den vergangenen Jahren Warnwesten an Schulen verteilt, damit Kinder gut sichtbar zur Schule kommen. Um den Schulweg insgesamt sicherer zu gestalten unterstützt sie auch die Aktion „Zu Fuß zur Schule“. Das Aktionsbündnis hilft Grundschulen und Kindergärten dabei, den Weg dorthin sicherer zu gestalten. 

„Es ist wichtig, dass wir den Rahmen schaffen, dass Kinder ihren Schulweg sicher und gut alleine gehen können. Denn auch das gehört zum neuen Lebensabschnitt, der Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein unseres Nachwuchs schärft,“ ist sich Dinnebier sicher. Nicht zuletzt entlaste es auch den gesamten Straßenverkehr, wenn Kinder zu Fuß zur Schule gehen und auf „Elterntaxen“ verzichtet werde. 

LB  

Bild mit freundlicher Genehmigung von Stefanie Ingerwersen