Mittwoch, 28. Oktober 2020
Editorial | 22. Oktober 2015

Gießen entdecken

Gießen historisch: Academia Ludoviciana – Foto: Kronenberg

Dass Schauspieler Til Schweiger in Gießen zur Schule ging, weiß fast jeder. Dass Außenminister Frank-Walter Steinmeier hier studierte, ist nicht ganz so bekannt. Und dass ein Oscar-Preisträger aus Gießen stammt, weiß kaum einer: Der Maler und Bühnenbilder Hein Heckroth (1901-1970) erhielt 1948 den Oscar für die Ausstattung der Verfilmung des Märchens "Die roten Schuhe". An den renommierten Künstler, der in Hollywood unter anderem mit Alfred Hitchcock zusammengearbeitet hat, erinnert der Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis, der alle zwei Jahre von der Hein-Heckroth-Gesellschaft zusammen mit dem Land Hessen und der Stadt Gießen verliehen wird.

Wer zum Beispiel als Erstsemester mehr über seine neue Stadt erfahren will, kann Gießens Geschichte bei der Stadtführung "Gießen historisch" am 8. November (Start 15 Uhr am Kirchenplatz) kennenlernen. Wer sich für eine Wiege der modernen Chemie interessiert, dem sei die Experimentalvorlesung im Liebig-Labor am 4. November (18 Uhr) empfohlen. Immerhin lehrte in diesen Räumen der weltberühmte Chemiker Jusus Liebig.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Gott, du kannst ein
Arsch sein!

© Leonine
Gerade 16 geworden, erfährt Steffi, dass sie Krebs hat. Die Heilungs­chancen stehen nicht gut, sie hat kein Jahr mehr zu leben. Als sie den Ausreißer Steve kennen­lernt, flüchten die beiden im geklauten Auto auf eine aben­teuer­liche Reise. Film von André Erkau.
Mi 28.10. | 19.45 Uhr | Marburg | Cineplex
 
Tipp der Woche

Cynthia Nickschas

Foto: Malte
Stabenau
Aus der zierlichen, aber energiegeladenen Liedermacherin Cynthia Nickschas ist über die vergangenen zehn Jahre ein Geheimtipp für Musikfreunde geworden, die sich über die Musikgeschmäcker hinaus von Ihrer fröhlichen, offenen Art und ihren mitreißenden Liedern begeistern lassen. Ihr außergewöhnliches Talent wurde zuerst 2012 beim Straßenmusikwettbewerb Geldern entdeckt, mittlerweise ist um Cynthia eine bis zu sechsköpfigen Männertruppe gewachsen, die ihre musikalische Ausdruckswelt stark erweitert. So entsteht eine groovige Melange aus akustischem Songwriter-Pop, Folk, Rock und Blues, dem die unverkennbar rauh-herbe Stimme von Cynthia Nickschas eine unverwechselbare Note verleiht. Ein drittes Studioalbum ist in Vorbereitung, und erste Titel daraus sind bereits auf den Konzerten zu hören, so auch
Sa 31.10. | 21 Uhr | Marburg | Q
 
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