Division “Schnelle Kräfte” spürt Kontaktpersonen im Landkreis auf.

Aktuell kann sich das Kreisgesundheitsamt über militärischen Beistand freuen: Denn seit Freitag (21. Januar) helfen 16 Soldatinnen und Soldaten dabei, Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu ermitteln. Auch beim Impfangebot greifen die Fallschirmjäger den Mitarbeitern unter die Arme.
Grund für die Unterstützung von der Division “Schnelle Kräfte” aus Stadtallendorf ist die Omikron-Variante. Die erhöhe das Arbeitsaufkommen im Gesundheitsamt, wie es in einer Pressemitteilung des Landkreises heißt. Durch die hohen Fallzahlen sei es schwierig, mögliche Kontaktpersonen zu ermitteln.

„Die meisten von uns waren schon an unterschiedlichen Orten in Hessen und anderswo in unterschiedlichen Bereichen im Einsatz. Andere sind neu dabei. Allesamt freuen wir uns jedenfalls, unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie nun auch hier in ‘unserem“ Landkreis’ leisten zu können“, erklärt Stabsunteroffizier Martin Schreiter, der die Gruppe vor Ort führt.

Bereits seit einiger Zeit unterstützen vier Soldaten des Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn den Landkreises beim Impfen. Damit waren bislang insgesamt fast 200 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung im Landkreis eingesetzt. Aus Hessen waren auch Angehörige von Einheiten aus Fritzlar in Marburg-Biedenkopf im Einsatz. Auch aus dem niedersächsischen Holzminden, Koblenz in Rheinland Pfalz und Niederstätten in Baden-Württemberg halfen Soldaten – sei es, um Nasenabstriche zu machen, beim Impfen oder eben bei der Kontaktpersonennachverfolgung.

pe/LB

Bild mit freundlicher Genehmigung von Ernesto Velázquez/Pixabay